Login
Newsletter
Werbung

Thema: Ubuntu will zu Wayland wechseln

103 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von sumisu am Fr, 5. November 2010 um 10:31 #

> Shuttleworth ist zuversichtlich, dass Wayland große Fortschritte machen wird

Heißt das Canonical codet mit?

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von cevito am Fr, 5. November 2010 um 12:36 #

Wenn Ubuntu tatsächlich diesen Schritt wagt und in einem Jahr X durch Wayland ersetzt bin ich schon gespannt wie nvidia darauf reagieren wird, schlussendlich müsste dann ihr proprietärer Treiber ebenfalls mit KMS, GEM usw. zurechtkommen...

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von A. Nonymous am Fr, 5. November 2010 um 12:47 #

Netzwerktransparenz aufzugeben halte ich für einen großen Fehler und hoffe, daß Ubuntu mit Wayland scheitert. Mit den immer leistungsfähigeren Netzen, insb. auch den mobilen Netzen, und der Virtualisierung von System wird Netzwerktransparenz immer wichtiger und nützlicher. Die „Kompatibilitätslösung“ mit einem separat laufenden X-Server dient nur der Erleichterung der Umstellung, jede portierte Anwendung verliert mit der Portierung ihre Netzwerktransparenz, bis dieses Feature völlig wertlos ist.

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Gunter am Fr, 5. November 2010 um 12:56 #

>Es sei aber zunehmend schwieriger, mit X eine moderne und schnelle Oberfläche zu realisieren, wenn Compositing genutzt werden soll.

Liegt das nicht vor allem an der generell mageren Qualität der Grafiktreiber unter Linux?
Neulich gab es doch eine Meldung dass die neue Version des KDE Window Managers bei einer der Compositing Implementationen für "eine moderne und schnelle Oberfläche" mit diversen Treibern Probleme machte weil der WM dafür auf OpenGL 2 setzt und die Treiber das anscheinend noch nicht richtig unterstützen. Ähnliches habe ich auch über GNOME mit ihrer GNOME Shell gelesen.

Wie genau hilft da Wayland weiter?

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von dvd am Fr, 5. November 2010 um 15:33 #

Wenn die Netzwerktransparenz aufgegeben wird, was das dann wohl mit Ubuntu. Hoffentlich sind da die anderen Distributionen mehr auf Funktionalität bedacht.

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von unreal am Fr, 5. November 2010 um 17:53 #

Jedesmal wenn irgendwo vom X-Server die Rede ist, wird jedes mal die Netzwerktransparenz angegriffen.

Es scheint ja schon ein richtiger Sport zu sein.

Ich nutze Linux nun schon seit über 10 Jahren und habe einige Dinge mit dem X-Server hinter mir. Aber die merkbaren Performanceprobleme in den letzten 5 Jahren waren bei mir immer auf die Grafikkarte bzw. dessen Treiber zurückzuführen.

Sicher ist das X-Protokoll noch zu verbessern und der X-Server ist in den vielen Jahren auch nicht kleiner geworden.

Aber die hier stattfindenden Diskussionen lösen bei mir aufgrund fehlender Argumentation bestenfalls Kopfschütteln aus.

Schönen Abend,
unreal

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Erkenner des Problems am Fr, 5. November 2010 um 19:47 #

Anwendungen, die diese Vorteile nutzen wollen, müssen spezifisch als Wayland-Clients geschrieben werden. Damit verlieren sie nach derzeitigem Stand allerdings die von X11 gebotene Netzwerktransparenz. Es wird aber keine Aufspaltung der Anwendungen in zwei getrennte Welten geben, denn traditionelle X-Clients werden über einen nachgeschalteten X-Server, der seinerseits als Wayland-Client läuft, weiterhin nutzbar sein.


Im Klartext heißt dies doch, auch wenn Wayland einen X-Client für X Anwendungen anbietet, werden nur die alten Anwendungen diesen noch nutzen.


Wer dann neue Anwendungen schreibt, der kann das X Protokoll komplett ignorieren und direkt Wayland nutzen.
Damit verliert langfristig der Linux Desktop seine X Fähigkeit, wenn man davon ausgeht, daß sich neue Waylandanwendungen viral verbreiten und alte Anwendungen ablösen werden.

In 20 Jahren ist das Linux da, wo Windows und Mac OS X heute ist. Die Netzwerkompatibiltiät die X bot ist dann weg.


Es bleibt also zu hoffen, daß man die X Funktionalität wengistens durch die GUI Toolkits abstrahiert und so nur eine Neucompilerung von GTK, QT usw. notwendig ist.

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von Henrikx am Fr, 5. November 2010 um 20:05 #
[
| Versenden | Drucken ]
0
Von llll am Sa, 6. November 2010 um 19:42 #

Das hat mit dem ursprünglichem Gedanken von Linux, wie möglichst hohe Funktionalität und Flexibilität, nichts mehr zu tun.

[
| Versenden | Drucken ]
0
Von linuxusersince1998 am So, 7. November 2010 um 15:56 #

Das wäre doch mal was!

[
| Versenden | Drucken ]
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung