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Thema: NoSQL-Datenbank MongoDB 1.8 veröffentlicht

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von mullah am Do, 17. März 2011 um 18:19 #

Das sehe ich nicht so - wenn wir mal in die Tiefe der DB-Geschichte blicken:
Fast alle alten DBs fingen mal als No-SQL-DBs (No hier im Sinne von Not) an - waren oft auch keine relationalen DBs sondern z.B. hierarchische - und wurden dann im Lauf der Zeit um SQL-Fähigkeiten erweitert!
Und es ist auch weder unmöglich; ja noch nicht mal eine große Kunst, das abzubilden - halt (nicht gleich) nicht mit 100 % der Features, schon klar.
/Z.B. halt dann ohne joins und ohne ACID oder ein geordnetes Schema - Wer es nicht braucht, braucht es nicht - wer alles in den gleichen Eimer stopfen will, der solls ...).

Es geht hier also um mehrere Sachen:
a) relational gegen nicht-relational.
b) ACID gegen "best-effort"
c) Ein standardisiertes Interface.

Das ganze NoSQL zu nennen, war ist ein riesengroßer Blödsinn (schon allein die Kehrtwende von No zu not only - was für Trottel). Und es hat nichts mit SQL zu tun (höchstens indirekt, weil SQL halt die relationalen Features gut abdeckt), sondern mit Relationalität und ACID.

Die hätten das ganze vielleicht No-Acid oder No-Relational oder noch besser (weil positiv ausgedrück) "Max-Performance-DBs" nennen sollen.

Und was kommt dabei heraus? Jemand fordert mit dem Brustton der Überzeugung, dass NoSQL-DBs kein SQL kennen KÖNNEN. Hahaha...

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    Von LH_ am Do, 17. März 2011 um 18:25 #

    Der Begriff No-SQL wird sicherlich auch bald vom Tisch sein, beschreibt er doch immerhin nichts wesentliches der Datenbanken.

    MongoDB bezeichnet sich selbst auch eigentlich als document-oriented database. Das ist wiederum absolut korrekt. Zwar könnte man, um die Features von MongoDB zu nutzen, eine Abwandlung von SQL sicherlich entwickeln, allerdings brächte das recht wenig, vor allem sicher am Ende nicht einheitlich im Vergleich zu anderen Datenbanken, auch nicht zu Documentorientierten.

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    Von Bolitho am Do, 17. März 2011 um 20:40 #

    Und was kommt dabei heraus? Jemand fordert mit dem Brustton der Überzeugung, dass NoSQL-DBs kein SQL kennen KÖNNEN. Hahaha...
    Das sagt derjenige, der weiter oben ja durchaus zu recht erkannt hatte:


    Es geht hier also um mehrere Sachen:
    a) relational gegen nicht-relational.
    b) ACID gegen "best-effort"
    c) Ein standardisiertes Interface.
    Dann erkläre Du mir doch mal, wie sich SQL in diese Infrastruktur einpassen soll? Selbst ein SELECT ... FROM ist ja dabei sinnlos. Was sollte man sinnvoller Weise bei "from" angeben?

    Ich bleibe dabei: Du willst einen Vergleich auf der falschen Ebene! Darum gings bei meinem Beitrag, nicht um Namensgebung o.ä.

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