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Thema: NoSQL-Datenbank MongoDB 1.8 veröffentlicht

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von ach wer bin ich denn gleich ma am Fr, 18. März 2011 um 09:28 #

Hab keine Angst vor SQL. Such Dir paar Tutorials, die mehr als Select, Insert, Update abdecken, und Du wirst Deine Freude haben.
Am Ende liegen die Daten immer in Dateien auf der Festplatte. Es ist piepegal, wie man die Engine nennt und nach welchem Prinzip sie arbeitet.
Ich glaube, mit Fortschreiten eines Projektes wird man eher an den Punkt kommen, wo man von NoSQL zu SQL wechseln sollte, statt umgekehrt.

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    Von LH_ am Fr, 18. März 2011 um 09:45 #

    "und Du wirst Deine Freude haben."

    Je nach Szenario wird es eher grauenhaft. Vor allem wenns um Skalierung geht sind Relationale SQL DBs eigentlich eher ungeeignet. Der zentrale Datenspeichert skaliert immer am schlechtesten, und die vielen Verbindungen der Tabellen in Relationalen DBs machen es erst richtig schwer. Solche DBs sind für vieles wirklich toll, aber wenn man schnell und stark skalieren will ist es die Hölle.

    Vieles, was ich heute NoSQL nennt, hat den Ansatz dieses Ungleichgewicht in der Skalierung von Anwendungen so zu verändern, das auch die Datenschicht skalierbarer wird.

    Natürlich können SQL DBs sehr hoch skalieren, oftmals aber unter weglassen der besten Features der SQL DBs, oder durch extrem teure Hardware, wobei auch diese ihre Grenzen hat.

    Du solltest zudem keine Angst vor z.B. MongoDB haben. Schau dir mal die Tutorials an, dann wirst du erkennen das eine Document Oriented DB ganz andere Lösungen erlaubt als eine Relationale. Gerade bei komplexen, großen Projekten mit vielen Abhängigkeiten können Document Oriented DBs viele Probleme lösen bzw. die Arbeitsweise stark vereinfachen.

    Es scheint eher umgekehrt zu sein wie du glaubst:
    Man startet dank ORM und co. heute sehr leicht mit SQL DBs, aber wenn das Projekt wächst sind spezialisiertere DBs besser geeignet. Wenn man genau weiss was man braucht, und nur dann sind alternativen zu allgemeinen Relationalen DBs wirklich passend, kann man seine Datenspeichert damit deutlich optimieren.

    Nicht zu vergessen das diese so unschön NoSQL genannten DBs oft wichtige Features haben, die Relationalen DBs nicht bieten. Von JSON-artiger Datenspeicherung, über Map/Reduce in der Abfragelogik, bis Autosharding, einfache Master/Master Replikation selbst ohne dauerhafte Verbindung der DBs usw.
    Manches geht in manchen Relationalen DBs, aber oft nur mit großem Aufwand, als unschöner Hack oder mit vielen Nachteilen die bei spezialisierten DBs nicht gegeben sind.

    Wie hoch z.B. MySQL skaliert sind man wiederum an Facebook. Wenn man aber auch weiss das MySQL dort nur als Key/Value Store dient, sieht man auch das dabei fast alles verloren geht, was überhaupt einen Wert bei Relationalen DBs hat.

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