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Thema: LibreOffice 3.4 Beta 1 veröffentlicht

8 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von mir am Sa, 16. April 2011 um 11:21 #

Jahrelang war die Entwicklung von OpenOffice eher träge aber seit der Abspaltung von LibreOffice hat man das Gefühl, dass eine Version die nächste jagt.

Insofern hatte die Übernahme von Sun durch Oracle doch was Gutes weil sie zu einem längst überfälligen Befreiungsschlag geführt hat. Seit gestern hat Oracle übrigens doch ein Einsehen und möchte OOo an eine nicht-kommerzielle Organisation übergeben: Oracle Announces Its Intention to Move OpenOffice.org to a Community-Based Project


Given the breadth of interest in free personal productivity applications and the rapid evolution of personal computing technologies, we believe the OpenOffice.org project would be best managed by an organization focused on serving that broad constituency on a non-commercial basis.

Falls dies ernst gemeint ist und den Worten auch Taten folgen, hoffe ich, dass LibreOffice und OpenOffice wieder zusammenwachsen können. Bei so einem grossen und wichtigen Projekt sollten alle an einem Strang ziehen.

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    Von xk am Sa, 16. April 2011 um 11:39 #

    Man muss erst mal abwarten ob das jetzt wirklich in Bewegung ist. Auch wenn es nun oft neue Versionen gibt muss das nicht heissen das sich wirklich viel verändert. Erst mal abwarten wie das in einem Jahr läuft.

    Die Ankündigung von Oracle ist eher schlecht für LibreOffice. Wenn sich Oracle nun aus OOo zurückzuzieht kann LibreOffice auch nicht mehr auf Entwicklungen von Oracle-Team zurückgreifen.

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    Von Oberstudienrat am Sa, 16. April 2011 um 23:07 #

    Du meinst ein 100MB Bugfix jagt das nächste.
    Von komplett unabhängig kann wohl keine Rede sein.
    Naja, mal sehen wie die Entwicklung ohne OO-Team verläuft.

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    Von ttzrztr am Sa, 16. April 2011 um 23:27 #

    Die eigentlich wichtige Frage ist, ob LibreOffice oder irgendeine eine andere noch zu schaffende Community-OpenOffice.org-Organisation in der Lage sein wird, ohne die Codebeiträge der bezahlten Oracle-OpenOffice-Entwickler so weiterzumachen, wie Sun und nachfolgend Oracle das bisher getan haben.
    Reicht das Know-How?
    Ich weiß es nicht.

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      Von Anonymer Linuxer am So, 17. April 2011 um 15:39 #

      Das wird dann definitiv *nicht* mehr reichen.

      (Genauso wenig, wie es irgendwann mal bei Firefox und Co. reichen wird, wenn denen -absehbar- in den nächsten Jahren mal das Geld ausgeht.)

      Ein Teil des Problems ist, dass der Code von OpenOffice.org (ebenso wie Firefox usw.) extrem umfangreich und komplex ist. Im Grunde hat jedes Projekt ein eigenes dynamisches Objektsystem a la Qt oder Objective-C drangebastelt - weil es offenbar doch nicht so einfach ist, mit statischer Typisierung grosse -skriptingfähige- OOP-Projekte zu realisieren. Dazu kommt eine veraltete und äußerst lückenhafte Dokumentation des Codes; bei OOo vermutlich noch extremer als bei Mozilla/Firefox. (Wobei OOo möglicherweise noch interne Dokumentationen und schriftlich formulierte Basiskonzepte des Hamburger Entwicklungsteams hat, die aber wohl niemals vollständig freigegeben wird - zudem ein Großteil davon, ebenso wie Kommentare im Quellcode, wohl nur auf Deutsch vorliegen.)

      (Der andere Teil des Problems ist, dass solche Programme, sei es OpenOffice.org oder die Mozilla-Programme, nun mal wirklich extrem viel Funktionalität bieten. Allein notwendige Anpassungen an neue Systemumgebungen, neue GUI-/Bedienkonzepte, Dateiformate und C++-"Versionen" dürfte eine kleine Armee von Vollzeitstellen auslasten.)

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        Von blablabla am Mo, 18. April 2011 um 09:11 #

        Wie wenn Orackle und Sun jemals viel für OOo gemacht hätten, also echt. IBM selbst macht da noch mehr Codebeiträge. Zu deinen *nicht* zieh dir doch einfach mal diese Seiten rein:

        http://www.documentfoundation.org/supporters/
        http://www.libreoffice.org/about-us/credits/

        Ich denke unter diesen Umständen kann man auf ein faules Oracle und ein unfähiges Sun gerne verzichten, wenn eine OOS-Comunity ein Projekt wie den Linuxkernel oder Postgresql pflegen kann dann ist OOo ein Witz dagegen.

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