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Thema: OpenOffice.org soll Gemeinschaftsprojekt werden

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Von znafets am Di, 19. April 2011 um 12:40 #

endlich frei ?? Naivitaet ist hier gepaart mit Unwissenheit. Oracle will OpenOffice.org der Community uebergeben ?? Hmm, wem denn ? 95% der Source-Code Entwicklung fuer OpenOffice.org wurde vom Hamburger Oracle Office Standort getragen. Dieser Standort wird von Oracle schlicht dicht gemacht damit gehen OpenOffice.org eben diese 95% der Entwickler verloren. Was bei einer Codebasis von 7-8Mio Zeilen Sourcecode noch passieren soll wenn die OpenOffice basierten Productivity Suites fast vollstaendig von dieser Entwicklungsarbeit abhaengen ist nicht schwer zu errraten. OpenOffice und deren Derivate werden schlicht aufhoeren zu existieren sehr zur Freude von Microsoft da deren Office Paket nun den Rest des Marktes wieder uebernehmen kann. LibreOffice hat ca. 5-8 Entwickler die Ergaenzungen und Branding in OpenOffice sourcen reinpatchen ansonsten sind auch sie zu 100% auf downstreamen der OOo sourcen angewiesen. Schaut Euch doch einfach mal die Committs in den Code Repositories an. Der Rest der LibreOffice Truppe besteht vor allem aus Marketing und Testing. Viel Spass beim pflegen der Sourcen die von den Entwicklern der ehemaligen StarOffice und spaeter Sun Microsystems Truppe seit mehr als 15 Jahren entwickelt werden. Die Jungs suchen sich jetzt alle einen Job um ihre Familien zu ernaehren, verstaendlich das hier nicht viel "spar-time" bleibt um ehrenamtlich zu OpenOffice.org beizutragen. Die einzige ernstzunehmende Alternative zu Microsoft Office wurde soeben auf dem Altar des big business geopfert und die Open Source Bewegung applaudiert.
Verkehrte (vertraeumte) Welt.

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    Von ghfghfgh am Di, 19. April 2011 um 19:21 #

    Hast du genauere Informationen über die berufliche Situation der Hamburger OpenOffice-Entwickler?
    Ich dachte, die arbeiten jetzt alle schwerpunktmäßig an Oracles CloudOffice?

    Im schlimmsten Fall kommt es bei LibreOffice halt zu einer weitaus langsameren Weiterentwicklung, vielleicht sogar zur Stagnation.
    Oracle hätte aber auch so diese Entscheidung gefällt, von daher ist es gut, dass LibreOffice schon existiert.
    Die Situation wäre also genauso "schlimm", wenn der LibreOffice-Fork nicht stattgefunden hätte: OpenOffice wird der weitgehend aus Nichtprogrammierern bestehenden Community übergeben und damit "versenkt".
    Mission erfüllt. Weiter zu Virtualbox.

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