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Thema: Fedora 15 freigegeben

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Von Edelweiss am Di, 24. Mai 2011 um 18:57 #

Dank an die Fedora-Entwickler.

Eine Distribution, bei der imho alles passt. Stabil, frei, modern und richtungsweisend. :love:

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    Von rainer5 am Di, 24. Mai 2011 um 19:19 #

    GForce4 MX - P4 ist "nur" Fallback-Modus möglich..

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      Von glasen am Di, 24. Mai 2011 um 19:33 #

      Dann wird es wohl Zeit etwas Geld in eine neuere Grafikkarte zu investieren. Eine Geforce GT 210 bekommt man schon unter 40€. Diese wird vom proprietären Treiber unterstützt, ist schneller als deine alte Karte und zudem sparsamer und leiser (weil passiv gekühlt). Das einzige Problem ist, dass es sie nur als PCI-E-Karten gibt. Als Alternative gibt es aber noch die Geforce 8400/9400.

      Übrigens, so schlimm finde ich den Fallback-Modus von GNOME3 gar nicht. Man muss sich halt nur daran gewöhnen, dass es kein "System"-Menü mehr gibt und die Uhr in der Mitte sitzt, ansonsten funktioniert dieser Modus aber nahezu identisch zu GNOME2.

      Was mich persönlich an Fedora 15 stört, ist der Fakt, dass nach der Installation von der Live-CD das System grundsätzlich erst einmal auf Englisch ist. Auch ein Umstellen im den Systemsettings ändert nur die Sprache des Desktops auf Deutsch. Das man zur Änderung der Systemsprache einen Texteditor bemühen muss bzw. die Sprache nicht gleich korrekt gesetzt wird, ist nicht mehr zeitgemäß.

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        Von adadfsgdh am Di, 24. Mai 2011 um 19:39 #

        Hast Du denn Fedora 15 installiert und schon einmal versucht, den proprietären NVidia-Treiber zu installieren? :-)

        Meine Geforce4MX ist übrigens ebenfalls passiv gekühlt und läuft unter nouveau mit 3D. Ich brauche deshalb keinen NVidia-Treiber mehr.

        Noch ein, zwei Jahre und man kann die Unterstützung des proprietären NVidia-Treibers in den großen Distros komplett abschaffen.

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          Von glasen am Di, 24. Mai 2011 um 19:47 #

          Hast Du denn Fedora 15 installiert und schon einmal versucht, den proprietären NVidia-Treiber zu installieren? :-)
          Mangels passender Hardware lautet die Antwort : Nein.

          Aber ich habe gerade die VirtualBox-Extensions innerhalb eines virtualisierten Fedora 15 installiert. Wenn man weiß, dass man die Pakete "gcc" und "dkms" installieren muss (Letzteres Paket erleichtert den Umgang mit Kernel-Updates), dann ist die Installation kinderleicht. Mehr Aufwand ist beim proprietären Nvidia-Treiber auch nicht notwendig.

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            Von assddfgfhj am Di, 24. Mai 2011 um 19:52 #

            Woher willst Du denn ohne Test wissen, dass der benötigte NVidiatreiber übrhaupt mit Fedora 15 zusammenspielt, so neu wie diese Distro ist?
            Das meinte ich.
            Falls die Gnome3-Shell sich trotz funktionierendem 3D nicht starten lässt, so gibt es eine hervorragende, nicht kastrierte 1A-Fallbacklösung, die kein Desktop 2.Klasse ist: Xfce.

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              Von glasen am Di, 24. Mai 2011 um 20:22 #

              Woher willst Du denn ohne Test wissen, dass der benötigte NVidiatreiber übrhaupt mit Fedora 15 zusammenspielt, so neu wie diese Distro ist?

              Ich bin mir sogar recht sicher, dass der benötigte Treiber nicht mit Fedora 15 zusammenarbeitet (Die GeForce 4MX läuft nur noch mit einem Uralt-Treiber). Deshalb ja auch mein Vorschlag die Grafikkarte in die Tonne zu kloppen und ein paar Euro für eine modernere Karte auszugeben. Der neueste Treiber unterstützt auch die X-Server-Version 1.10, weshalb es damit keine Probleme gibt.

              [..] so gibt es eine hervorragende, nicht kastrierte 1A-Fallbacklösung, die kein Desktop 2.Klasse ist: Xfce.
              Ganz ehrlich, ich freunde mich lieber mit GNOME3 bzw. dessen Fallback-Modus an, als dauerhaft XFCE zu benutzen. Die Umgewöhnung von GNOME2 auf GNOME3 dauert in etwa genauso lange, wie die Umgewöhnung von GNOME2 auf XFCE. Denn XFCE unterscheidet sich doch in einigen Punkten (Aufbau des Menüs, total verqueres Konzept mit dem "Trenner"-Applet, usw.), sodass man sich auch dort erst an den neuen Desktop gewöhnen muss.

              Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 24. Mai 2011 um 20:25.
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                Von asdfgh am Di, 24. Mai 2011 um 20:52 #

                Dafür konnte ich bei meinem letzten Fallbackversuch noch nicht einmal primitivste Änderungen an den "Taskleisten" vornehmen.
                So was ist für mich unbenutzbar, auch wenn es stabil sein sollte.

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                  Von glasen am Di, 24. Mai 2011 um 20:59 #

                  Aus meiner Sicht muss man da auch nichts großartig verändern. Es sieht fast haargenau so aus wie GNOME2, wozu also etwas ändern?

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                    Von asdsfdggfhj am Di, 24. Mai 2011 um 21:04 #

                    Auf meinem Desktop interessiert mich nur meine Sichtweise.
                    Logisch, oder?

                    Zu oben wollte ich noch sagen, dass man generell keine NVidia-Karten zum Kauf empfehlen sollte, da sich die Herstellerfirma nicht um die Entwicklung freier Treiber kümmert, ganz im Gegensatz zu AMD/ATI und auch Intel.

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                  Von palo alto am Di, 24. Mai 2011 um 21:08 #

                  Dafür konnte ich bei meinem letzten Fallbackversuch noch nicht einmal primitivste Änderungen an den "Taskleisten" vornehmen.

                  Lol, du musst die Alt-Taste drücken. Dann geht's wie vorher. Das wurde eigeführt, um unbeabsichtigten Veränderungen vorzubeugen.

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                    Von asdgfh am Di, 24. Mai 2011 um 21:14 #

                    Selbst wenn das so sein sollte: Zu spät.
                    Komplizierter geht es wohl nicht mehr.
                    Da will jemand seinen Desktop vor mir verstecken. Krass.
                    Die Mentalität, die da von Entwicklerseite zum Ausdruck kommt, kommentiere ich lieber nicht.

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                      Von palo alto am Di, 24. Mai 2011 um 21:19 #

                      Dein Pech, wenn du in der Vergangenheit hängenbleiben willst. Panel-Applets rumschieben ist so 2001.

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                        Von asdfgh am Di, 24. Mai 2011 um 21:28 #

                        Was Du verlangst, ist unreflektierte Uniformität im Mantel der angeblichen Moderne.
                        Das ist aber so was von gestern, Mittelalter nämlich.

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                          Von asdfgh am Di, 24. Mai 2011 um 21:29 #

                          Halt, ich will das Mittelalter nicht beleidigen.
                          Das "Mittelalter nämlich" ziehe ich in der obigen Aussage zurück.

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                          Von ps -aux am Di, 24. Mai 2011 um 23:16 #

                          Uniformität hat auch sonst Vorteile: wenn sich jeder seine Panels so zusamen klabaustert, wie er will, kann man beim Support nicht mehr brauchbar helfen. "Klick mal rechts oben auf das Benutzer-Menü" hilft nichts, wenn der User dann antwortet "aber ich habe da gar kein Menü", weil er im Panel rumgepfuscht hat.

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                            Von Bill Gates am Mi, 25. Mai 2011 um 07:24 #

                            Unten links auf "Start" und dann auf "Systemsteuerung". Alternativ die .... *in der Liste dummer Ausdrücke kram* ... ach ja, die Eingabeaufforderung öffnen. Oh, Moment, ich höre gerade das sei 1995! Für Passwort ändern muss man natürlich Strg+Alt+Entf drücken, also das, womit man vor paar Jahren sein System zwangserfrischen konnte.

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                              Von hgdtzkdtzd am Mi, 25. Mai 2011 um 15:09 #

                              "Start (...)"

                              Microsoft herrschte übrigens nicht immer so uneingeschränkt wie heute.
                              1995 gab es übrigens schon Linux und vor allem OS/2 war noch einigermaßen gut im Geschäft.
                              Gerade in dieser Zeit (1994/1995) war das spätere Microsoft-Monopol noch nicht völlig zementiert. Vobis z.B. verkaufte damals nagelneue Rechner mit vorinstalliertem OS/2 Warp3.
                              Siehe u.a.:
                              http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1994/47/1124834/
                              Bis dorthin hat Linux noch einen weiten Weg. :-)

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                            Von w4artkki am Mi, 25. Mai 2011 um 14:58 #

                            Das trifft auf die meisten Linuxnutzer gar nicht zu.
                            Ihr benutzt wohl noch zuviel Windows- oder Apple-Systeme.

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          Von hb am Mi, 25. Mai 2011 um 10:21 #

          Hast Du denn Fedora 15 installiert und schon einmal versucht, den proprietären NVidia-Treiber zu installieren? :-)
          Meine Geforce4MX ist übrigens ebenfalls passiv gekühlt und läuft unter nouveau mit 3D. Ich brauche deshalb keinen NVidia-Treiber mehr.

          >Meine Geforce4MX ist übrigens ebenfalls
          >passiv gekühlt und läuft unter nouveau mit 3D.
          Ahaaaa ? Du scheinst einen anderen Nouveau aus einem anderen Universum zu benutzen.
          Die GeForce4MX ist keine "echte" GeForce4 (im Vergleich zu meiner GeForce 4 4400Ti). Ich empfehle dringend das Studium dieser Webseite:
          http://nouveau.freedesktop.org/wiki/FeatureMatrix

          Dort ist für die 3D Features der NV10-Familie bestenfalls ein WIP.

          >Noch ein, zwei Jahre und man kann die Unterstützung des proprietären
          >NVidia-Treibers in den großen Distros komplett abschaffen.
          Wow, du hast eine gute Glaskugel.

          Meine Testinstallation von Ubuntu 11.04 auf nem System mit besagter GF4 4400Ti ging in Punkto Noveau und 3D Beschleunigung auch kräftig in die Hose.
          Wenn die Opensource Treiber (radeon, noveau) in 2,3 Jahren 90% der 3D Features bei 50% der Geschwindigkeit ihrer kommerziellen Pendants schaffen, dann bin ich überrascht.

          Aktuell ist der stressfreieste Weg für 3D Beschleunigung unter aktuellen Distris einfach der Kauf einer halbwegs aktuellen Grafikkarte. Aus persönlicher Erfahrung würde ich am Ehesten zu NVidia tendieren.

          Das Argument bezüglich Linux geht ganz dolle mit alter Hardware würde ich inzwischen stark verneinen.

          Den Entwicklern der Opensource Treibern kann man nur Respekt zollen. Den scheinbar Crackpfeife rauchenden QA-Managern der jeweiligen Distri allerdings nicht, die Alphaware als "Produktionstauglich" einstufen.

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            Von #phöi.dfjty am Mi, 25. Mai 2011 um 14:26 #

            Die von mir verwendete Geforce4MX 420 ist eine NV17-Karte.
            Da bin ich aber froh, dass ich eine falsche Geforce4-Karte habe, die mit nouveau3D glücklicherweise funktioniert.

            "Den scheinbar Crackpfeife rauchenden QA-Managern der jeweiligen Distri allerdings nicht, die Alphaware als "Produktionstauglich" einstufen."

            In punkto nouveau ist zur Zeit - wenn überhaupt - nur 2D "produktionstauglich". Der Rest ist Zugabe, nouveau3D ist ganz klar (bestenfalls) alpha-Qualität. Deshalb werden auch noch keine 3D-Bugreports vom Nouveau-Projekt angenommen.

            NV17 wie NV10 werden im übrigen nicht mehr von der Galliumarchitektur profitieren, da bleibt es bestenfalls bei einem klassischen Mesa-3D-Treiber.

            Meine Geforce4MX 420 ist uralt. Sie wird für immer die letzte, von mir gekaufte NVidia-Karte bleiben. Wie Du auch an Deinen Schwierigkeiten siehst, es lohnt sich unter Linux einfach nicht.

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            Von Christoph am Fr, 27. Mai 2011 um 12:22 #

            "Den Entwicklern der Opensource Treibern kann man nur Respekt zollen. Den scheinbar Crackpfeife rauchenden QA-Managern der jeweiligen Distri allerdings nicht, die Alphaware als "Produktionstauglich" einstufen."

            nouveau ist ein Kernelmodul, also hat das nichts mir der Fedora oder Fedoras QA zu tun, sondern betrifft alle Distributionen.

            nouveau funktioniert auf Fedora besser als auf jeder anderen Distribution, die ich kenne. Und weißt Du auch warum? Weil der Hauptentwickler, dem Du so viel Respekt zollen willst, Ben Skeggs heißt, bei Red Hat arbeitet und auf und in Fedora entwickelt und testet.

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        Von Kurt am Mi, 25. Mai 2011 um 12:19 #

        > dass nach der Installation von der Live-CD das System grundsätzlich erst einmal auf Englisch ist

        Ist tatsächlich kein Problem.
        Nach der Installation und Neustart erstmal einloggen und einfach mal
        - Konsole aufmachen
        - als root anmelden ("su - ")
        - yum update
        - yum system-config-language
        - direkt als root "system-config-language" starten
        - durchklicken und Pakete nachladen lassen
        - fertig!

        Bei der Gelegenheit kann man dann auch gleich seinen Liebligs-Editor und mc installieren.

        Ich mache das jetzt seit der letzten Alpha-Version und habe auch gleich nach Veröffentlichung neu installiert. Geht wunderbar.

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    Von adfafdgh am Di, 24. Mai 2011 um 19:34 #

    Und bleeding-edge bis zum Anschlag und deshalb auch zuweilen - je nach Hardware - etwas buggy.
    Systemd ist wohl auch noch nicht ausführlich getestet, Fedora 15 ist der erste große Feldversuch.
    Viel Spass damit. :-)
    PS: Die Live-CDs lassen sich nur mit ext4 installieren. Ein klarer Minuspunkt.

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      Von glasen am Di, 24. Mai 2011 um 19:52 #

      Und bleeding-edge bis zum Anschlag und deshalb auch zuweilen - je nach Hardware - etwas buggy.
      Ist das jetzt eine Neuigkeit? Fedora war doch schon immer die Testwiese für RedHat Enterprise.

      Systemd ist wohl auch noch nicht ausführlich getestet, Fedora 15 ist der erste große Feldversuch.
      Genauso wie Fedora 15 die erste Distribution mit GNOME3 ist. Man darf also auf das weitere Echo gespannt sein.

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        Von asdfgghh am Di, 24. Mai 2011 um 19:56 #

        Es ging ja um das Statement meines Vorposters:
        "Stabil, frei, modern und richtungsweisend."
        Stabil ist Fedora in keiner Weise, weder im Hinblick auf Bugfreiheit noch im Hinblick auf die momentane Paketzusammensetzung. Der nächste Updateschwall kommt bestimmt.

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          Von glasen am Di, 24. Mai 2011 um 19:59 #

          Der nächste Updateschwall kommt bestimmt.
          Der kam schon direkt nach der Installation herein. Ich kenne keine weitere Distribution, die direkt nach der Freigabe schon soviele Updates bereitstellt.

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            Von assddfgh am Di, 24. Mai 2011 um 20:05 #

            Wie könnte man so etwas nennen?
            "Liquid Linux", ein Linux, das sich in einem Zustand ständigen, massiven Geupdatetwerdens befindet?
            Heraklit lässt grüßen.

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            Von Kurt am Mi, 25. Mai 2011 um 12:49 #

            > Der nächste Updateschwall kommt bestimmt.

            Wenn man die Mailing-Liste mitliest, dann wusste man das schon Tage vorher.
            Dass da schon über 50 Pakete von 1000 nachgeladen werden müssen.

            Deshalb ist nach Neu-Installation ein sofortiges yum update zwingend erforderlich.
            Finde ich total positiv. Denn die CD kann garnicht aktuell genug sein.
            Das finde ich am Fedora-Distri-Konzept einfach nur gut.
            Die CD ist schnell da, Online-Update kein Problem.
            Mit der LiveCD hatte ich noch garnicht gerechnet.
            Aber dann 500MB runterzuladen, brennen, installieren, Update und weitere Pakete installieren geht viel schneller!

            Innerhalb einer Stunde war die Sache durch.

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              Von brrr am Mi, 25. Mai 2011 um 13:43 #

              Ich höre von vielen Ubuntunutzern, dass manchmal vorkommende, ähnliche Updateorgien im allgemeinen als klarer Negativpunkt gesehen werden, wenn man z.B. eine Ubuntu-CD vom April im Mai installiert und dann mit 200 bis 400MB Upddates zugebombt wird.
              Man befürchtet schlichtweg, dass die heruntergeladene Distro nichts taugt. Schließlich müsste man dann mit Updates nicht so viele Fehler beheben.

              Nur, was ich nicht verstehe:
              Meines Wissens hat Fedora doch Delta-Updates eingeführt, genauso wie schon OpenSuse vor längerer Zeit (Ubuntu verfährt leider nicht entsprechend).
              Wieso sollte man dann noch volle 500MB an Updates herunterladen müssen?
              Ich benutze zur Zeit kein Fedora, deshalb frage ich.

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                Von Edelweiss am Mi, 25. Mai 2011 um 16:25 #

                Wieso sollte man dann noch volle 500MB an Updates herunterladen müssen?
                Ich benutze zur Zeit kein Fedora, deshalb frage ich.

                Du hast es richtig erkannt (Delta-Updates).

                Hier gibt es leider einige "Spezialisten", die immer wieder den gleichen Unsinn schreiben.

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                  Von brrr am Mi, 25. Mai 2011 um 16:29 #

                  Also hat nicht jeder, der hier Tipps gibt, Fedora auch tatsächlich installiert. :-)
                  Gut zu wissen, dann brauche ich mich ja nicht unnötig abschrecken zu lassen.

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                    Von Edelweiss am Mi, 25. Mai 2011 um 16:40 #

                    Probier es einfach aus. Einiges ist vielleicht ungewohnt, aber es lohnt sich.

                    PS.: Runterschmeissen kannst du es immer noch. Distributionen gibt es ja genügend. ;)

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                      Von Kurt am Do, 26. Mai 2011 um 12:34 #

                      > Wieso sollte man dann noch volle 500MB an Updates herunterladen müssen?

                      In ein paar Monaten wäre es vielleicht so, wenn man ein altes ISO verwendet.

                      Außer bei einer Erstinstallation.

                      Eine Rechnung:
                      1) 500MB Fürs LiveCD-ISO und 500MB nachgeladene Pakete = 1GB
                      2) DVD runterladen = 3,5GB

                      Ich bevorzuge Version 1).

                      Das Installations-Ergebnis ist nämlich bei Fedora identisch.
                      Fedora/RHEL/CentOS/Scientific Linux sind Online-Distris.
                      Da braucht man sowieso den ständigen Online-Kontakt.
                      Bei Fedora fast täglich, mindestens aber wöchentlich, bei
                      den anderen vorzugsweise wöchentlich, mindestens aber
                      monatlich. Und der Online-Update ist dermaßen perfekt,
                      dass man keine Sorge haben muß, dass das ein Nachteil
                      sein könnte. Lediglich bei Fedora Core 5 gabs bei mir mal
                      einen Hänger beim Kernel-Update. Aber auch nur wegen
                      Inkompatibilität mit meiner alten Hardware. Und für den
                      Fall gibt es einen ausgeklügelten Mechanismus
                      (installonly_limit in der /etc/yum.conf)
                      damit immer einer der vorherigen Kernels zum booten
                      zur Verfügung steht. Und das eingeschaltete installonly_limit
                      sorgt auch dafür, dass die menu.lst vom Grub aktuell
                      gehalten wird.

                      Also, wenn ich das aktuelle Fedora vergleiche mit den ersten
                      Versionen, dann ist Fedora einfach nur GEIL!
                      Da ich aktuelle Software vor altbackener Software bevorzuge,
                      ist Fedora _FÜR_MICH_ ein MUSTHAVE!

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          Von Christoph am Fr, 27. Mai 2011 um 12:30 #

          "Stabil ist Fedora in keiner Weise, weder im Hinblick auf Bugfreiheit noch im Hinblick auf die momentane Paketzusammensetzung. Der nächste Updateschwall kommt bestimmt."

          Und was haben Updates mit der Paketzusammensetzung zu tun?

          In der Tat, in Fedora kommen viele Updates, aber seit der neuen Update Policy weniger neue Versionen. Fedora fixt Bugs die bei anderen Distributionen als nicht schwerwiegend genug eingeschätzt werden, als dass sie ein Update rechtfertigen. Ich beschäftige mich bei Fedora mit Xfce und wenn ich sehe, wie viele Bugs dafür z. B. bei (X)Ubuntu oder Debian nicht gefixt werden, dann wundere ich mich schon (um es vorsichtig auszudrücken).

        0
        Von Glücklicher Gnome User am Di, 24. Mai 2011 um 21:12 #

        Genauso wie Fedora 15 die erste Distribution mit GNOME3 ist.

        Arch hat Gnome 3.0 schon länger.

      0
      Von Edelweiss am Di, 24. Mai 2011 um 21:36 #

      Viel Spass damit.

      Den habe ich. Danke für deinen freundlichen Wunsch. ;)

      Ich habe gottseidank keine Klagen hinsichtlich Stabilität. Mag bei dir anders sein, interessiert mich aber nicht, solange meine Rechner nicht rumnörgeln.

      0
      Von Kurt am Mi, 25. Mai 2011 um 12:31 #

      > Und bleeding-edge bis zum Anschlag und deshalb auch zuweilen - je nach Hardware - etwas buggy.

      Bei der Beta lief vielleicht noch etwas wackelig. Jetzt nicht mehr.

      > Systemd ist wohl auch noch nicht ausführlich getestet, Fedora 15 ist der erste große Feldversuch.

      Seit der letzten Alpha keine Probleme mehr.

      > Die Live-CDs lassen sich nur mit ext4 installieren. Ein klarer Minuspunkt.

      Hat mich anfangs auch geärgert.
      Okay, egal.
      / ext4
      /opt ext3
      /home ext3
      /boot ext2
      /nfs {was-du-willst}

      Vom Betrieb her kein Unterschied.

0
Von Fedora am Di, 24. Mai 2011 um 19:54 #

1) Der Radeon Treiber ist noch immer nicht gefixt! Sobald dier Radeon Treiber geladen wird gibts ne Kernelpanic. Die LiveCD funzt nur mit "blacklist radeon" (ATI Radeon Moility 5650 HD)

2) Display Helligkeiteinstellen funzt nicht mehr

3) Mumble hat nen Bug und findet die Codecs ned (fix liegt im update-testing)

4) Synaptic Multitouchpad funktioniert noch immer nicht (seit Fedora 14) obwohl sich massig Leute bei bugzilla melden. Selbst Canonical hat den Bug schon gefixt


5) Ansonsten ne tolle Distrubtion

  • 0
    Von asdfghhj am Di, 24. Mai 2011 um 20:09 #

    Ich erkenne Deine Begeisterung. :-)
    Da ist es doch ein Leichtes, die Fedora-/Red Hat-Bugzilla mit den paar Bugs vollzuschreiben.

    0
    Von Edelweiss am Di, 24. Mai 2011 um 21:45 #

    1. Habe keine 5650 im Notebook, sondern eine HD 2400. Läuft ausgezeichnet mit freiem Treiber, auch wenn es eher eine Lowlevel-Karte ist.
    2. Helligkeitstasten am Laptop (Toshiba) gehen.
    3. Mumble nutz ich nicht. Kann ich nix zu sagen.
    4. Synaptic geht, seit ich Fedora nutze. Also schon länger (auf verschiedenen Rechnern).
    5. Da gebe ich dir recht.

    • 0
      Von glasen am Di, 24. Mai 2011 um 22:06 #

      Deine Aufzählung ist in etwa so sinnvoll wie auf die Frage ob du allergisch gegen Äpfel mit "Ich bin gegen Birnen allergisch, Äpfel ess' ich nicht!" zu antworten.

      Oder anders ausgedrückt:

      Nur weil du keine Probleme hast, heißt das nicht, das andere Leute ebenfalls keine haben.

      • 0
        Von Edelweiss am Di, 24. Mai 2011 um 22:15 #

        Nur weil du keine Probleme hast, heißt das nicht, das andere Leute ebenfalls keine haben.

        Ehrlich? Interessiert mich nicht die Bohne, glasen.

        PS.: Noch sinnfreier (ich vermeide den Ausdruck "lächerlich") ist es, wenn man behauptet, für die Spracheinstellung in Fedora wäre ein Texteditor unabdingbar.

        Das man zur Änderung der Systemsprache einen Texteditor bemühen muss ...

        • 0
          Von glasen am Di, 24. Mai 2011 um 22:38 #

          Ich habe Fedora 15 jetzt exakt vier Mal von der Live-CD installiert. Und jedes Mal begrüßte mich, trotz Auswahl der deutschen Sprache im Installer, ein englischer GDM.

          Ich habe dann versucht die Sprache per Systemsettings-Dialog in GNOME3 auf Deutsch umzustellen. In der Beta-Version hielt diese Einstellung dann immer genau einen Reboot. Danach war sie wieder Englisch. Auch konnte ich damit nur die Sprache innerhalb des eingeloggten Benutzers ändern, der Rest des Systems war dann immer noch auf Englisch. In der Finalversion hielt die Einstellung wenigstens immer, aber es änderte nichts an der Tatsache, dass nur mein Benutzer auf Deutsch war. Der Rest des Systems war immer noch auf Englisch.

          Erst als ich mal danach gegoogelt habe, bin ich auf den Trichter gekommen, dass man die Datei "/etc/sysconfig/i18n" verändern muss um das ganze System auf Deutsch zu haben. Natürlich gibt es dafür auch ein grafisches Tool, nur wird das nicht Standardmäßig vorinstalliert. Ob ich jetzt "yum install system-config-language" eingebe und dann das Programm benutze oder per Texteditor auf der Konsole aus "en_US" ein "de_DE" in der genannten Datei mache, verändert aber nichts an der Tatsache, dass man direkt nach der Installation erst einmal im Regen steht.

          Das ich nicht alleine mit diesem Problem bin, zeigt schon die Anzahl der Suchergebnisse per Google.

          0
          Von Kurt am Mi, 25. Mai 2011 um 12:36 #

          > Das man zur Änderung der Systemsprache einen Texteditor bemühen muss ...

          So'n Quatsch. Dafür gibts schon seit langem "system-config-language".

          • 0
            Von glasen am Mi, 25. Mai 2011 um 14:36 #

            Welches, wie schon geschrieben, standardmäßig nicht installiert wird.

            • 0
              Von Kurt am Do, 26. Mai 2011 um 12:44 #

              ~# su -
              ~# yum install system-config-language
              ~# system-config-language

              Es wird ja hier deswegen dazu im Forum geschrieben, damit
              Interessierte diesen Punkt berücksichtigen können.
              Andere Distris haben andere Nachlässigkeiten.
              Fedora ist in jedem Fall leicht zu bedienen und zu warten.

              • 0
                Von -------------- am Do, 26. Mai 2011 um 13:46 #

                So kann Fedora natürlich nicht mit Ubuntu konkurrieren, aber sehr wahrscheinlich wollen sie das auch gar nicht.
                Ubuntu und Debian laden bei der Installation von Live-CD immer die benötigten Sprachpakete nach, damit z.B. ein Deutscher oder Franzose (außer im Falle von Übersetzungsbugs) nicht vor einem englischsprachigen Desktop sitzt.
                Auch deshalb ist dieses Fedoraverhalten - wenn es denn so stimmt wie hier berichtet - bemerkenswert.

                • 0
                  Von abcd am Do, 26. Mai 2011 um 16:21 #

                  Das automatische Nachladen von Sprachpaketen sollte für Fedora wirklich kein Problem sein.

                  0
                  Von Kurt am Fr, 27. Mai 2011 um 00:19 #

                  > So kann Fedora natürlich nicht mit Ubuntu konkurrieren

                  linux || windows || macos = konkurrenz
                  linux mal 600 plus *bsd = alternativen

                  > aber sehr wahrscheinlich wollen sie das auch gar nicht.

                  Bei mir lief lange eine aktuelle Debian-Version mit.
                  Irgendwann wollte ich mich entscheiden.
                  Und ich habe mich entschieden.
                  Seit Fedora 14 ist für mich entschieden: Debian ist mir einfach zu anders und zu anstrengend, und Fedora ist genau deswegen lieber weil _FÜR_MICH_ Fedora einfacher zu warten ist.
                  Eben zu warten; heisst; die Pflege und Gangbarhaltung ist bei Fedora _FÜR_MICH_ deutlich einfacher. Schon alleine deswegen, weil man mit CentOS und Scientific Linux gleich zwei Enterprise-Varianten hat, die ein deutlich höheres Haltbarkeitsdatum aufweisen wie Ubuntu LTS. Und das aktuelle Scientific Linux und das in Kürze erscheinende CentOS 6 sind ziemlich identisch mit der noch ein Weilchen laufenden Fedora 14. Und wenn man Gnome2 noch nutzen möchte ist das ein K.O.-Kriterium: denn (derzeit) sichert Scientific Linux den Bestand der Distri bis 11.11.2014 zu, und CentOS vermutlich bis 2017. Fedora 15 wird dann zum neuzeitlichen "Spielzeug"; so ist es wohl im Prinzip von den Machern auch gedacht. Wenn man Fedora 15 out-of-the-box nutzen will, dann ist das ein ziemlich geiles Entwicklungs-Werkzeug. Wie ich finde, besser wie jede andere Distri. Und ich habe deswegen auf die Freigabe von Fedora 15 gewartet. Denn es wird Python 3.2 regulär mitgeliefert. Ich habe es nun nicht geprüft. Aber mir ist keine andere Distri bekannt, die das tut. Bei Fedora hört dann das Nacharbeiten wenigstens für diesen Punkt auf. Darüber bin ich sehr froh. So ist Debian jetzt erst Recht die erste Wahl zum Software-Entwickeln.Alle drei Java IDEs können vom Paket-System mit verwaltet werden. Und dazu ist bei anderen Distris erstens Nacharbeit angesagt, und zweitens ist Fedora quasi out-of-the-box aktueller und überschaubar aktueller, denn nach einiger Erfahrung kann man in Tagen und Wochen abschätzen, wann man die nächste Version von IntelliJ und Scala durch ein einfaches Paket-Update auf der eigenen Festplatte landet. Also, Konkurrenz? Ich sehe das nicht so. Seit vielen Jahren suche ich mir von den ersten Top-50 der Distrowatch-Liste die besten Distris raus, die _FÜR_MICH_ am Besten sind. Und _FÜR_MICH_ ist das eine Frage der Effizienz, wo ich möglichst viel Zeit spare für andere Dinge, und nicht an der Distri rumschrauben. Und ob Sprachpakete alle drauf sind - na ja, das macht man einmal. Da muss jeder für sich entscheiden, ob ihm das soviel Wert ist. Für mich ist wichtiger, wieviel Arbeit ich mit der Distri im nächsten halben Jahr habe.

                  • 0
                    Von ------------------ am Fr, 27. Mai 2011 um 03:12 #

                    "Schon alleine deswegen, weil man mit CentOS und Scientific Linux gleich zwei Enterprise-Varianten hat, die ein deutlich höheres Haltbarkeitsdatum aufweisen wie Ubuntu LTS."

                    Haltbarkeitsdatum von CentOS?
                    Das Haltbarkeitsdatum von CentOS 5.5 ist dieses Jahr komplett abgelaufen, monatelang gab es keine Sicherheitsupdates.

                    Ubuntu ist hierbei wenigstens im Ubuntu Main-Bereich meist zuverlässig. Für Universe und Multiverse-Software gilt das nicht.

                    Fedora 15 hat übrigens einen üblen Bug: Anscheinend braucht der Installer alleine 640MB RAM, um überhaupt zu funktionieren:
                    http://answers.yahoo.com/question/index?qid=20110526110504AAWYucg
                    Siehe hier auch den Kommentar Nr. 90 von Adam Williamson:
                    http://distrowatch.com/weekly.php?issue=20110523&mode=67

                    Fedoras Xfce-Spin hat somit als Grundvoraussetzung die Präsenz von 640MB RAM Arbeitsspeicher.
                    Macht das Sinn?
                    Nein.
                    Und "High-Tech" ist das ganz bestimmt auch nicht.

                    • 0
                      Von Edelweiss am Fr, 27. Mai 2011 um 15:11 #

                      Fedora 15 hat übrigens einen üblen Bug: Anscheinend braucht der Installer alleine 640MB RAM, um überhaupt zu funktionieren:

                      Unter 1GB RAM wird es mittlerweile auch unter Linux albern. Ausser natürlich, man/frau vermeidet X oder bewegt sich nur in Miminal-Windowmanager-Umgebungen.
                      Das als "üblen Bug" zu bezeichnen ist schon dreist.

                      Ubuntu ist hierbei wenigstens im Ubuntu Main-Bereich meist zuverlässig.

                      Wen interessiert das? Hier wird ein Fedora-Artikel kommentiert.

                  0
                  Von Christoph am Fr, 27. Mai 2011 um 12:36 #

                  Die meisten Sprachpakete sind auf der Live-CD enthalten und system-config-language lädt fehlende Rechtschreibprüfungen herunter, wenn man die Sprache umstellt.

          0
          Von Kurt am Mi, 25. Mai 2011 um 12:41 #

          Ich empfehle den hier:
          ~# yum list system-config-*

          Denn da schlummern noch einige, nicht installierte Einstell-Werkzeuge.
          Differenziert nach GUI, TUI und rein Konsol-Programm.

      0
      Von Fedora am Mi, 25. Mai 2011 um 15:02 #

      Naja, bei mir siehts auf jedenfall so aus mit der Radeon Mility 5650 HD


      http://2blabla.ch/MVI_0200.MOV (VLC oder MPlayer)


      Ps. Ja ich sollte abstauben ;)

    0
    Von Flying Circus am Mi, 25. Mai 2011 um 08:23 #

    1) Der Radeon Treiber ist noch immer nicht gefixt!

    Kartenabhängig - mit einer 6790 z.B. läuft alles einwandfrei

    2) Display Helligkeiteinstellen funzt nicht mehr

    Schnapp Dir dconf-editor, geht unter "Org" --> "Gnome" --> PowerManager (ggf. ein wenig suchen, ich bin mir nicht sicher, ob ich die Hierarchie richtig wiedergegeben habe) und aktiviere die Optionen für die Speicherung von Änderungen der Bildschirmhelligkeit. Etwas häßlich, da gebe ich Dir recht, aber es funktioniert (mittlerweile).

0
Von DuuDoooooh am Mi, 25. Mai 2011 um 16:17 #

Während die Gnome-Shell auf meiner grossen Kiste sauber läuft, hakts auf meinem Netbook.

Janu, hatte da sowieso AWN am rennen.
Um das gnome-panel wegzubekommen einfach in /usr/share/gnome-session/sessions rein und gnome-fallback.session anpassen.

Ganz einfach das gnome-panel rausnehmen (steht im RequiredComponents).

AWN in den Autostart rein.
Voilà. Gnome3 ohne Gnome-Shell und ohne Gnome-Panel :)

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