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Thema: FabFi: Open-Source-WLAN aus Resten mit großer Reichweite

13 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Kobald am Do, 7. Juli 2011 um 10:53 #

Absolut Spitze sowas, das wäre allgemein ne ganz Gute idee um den lokalen "Netzregulatoren" etwas die Macht zu entziehen.

In Meshnetzwerken kann man nicht mal so eben den Stecker ziehen.

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    Von Kann ja jeder machen was er wi am Do, 7. Juli 2011 um 17:47 #

    Klar und dann schreist du zuerst, wenn du plötzlich Störsignale in deinen anderen elektrischen Geräten hast, weil die Bastelantennen mit zu viel Watt senden oder zu stark auf einen Punkt fokusieren der hinter deinen Elektronikgeräten steht.


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Von homer am Do, 7. Juli 2011 um 11:23 #

Solche philanthrope "dritte-Welt"-Projekte haben immer mehrere Seiten. Zum einen verdient das Engagement und die technische Lösung allerhöchsten Respekt, da Sie direkte Verbesserungen für den den Alltag bringen.
Leider zeigt die Erfahrung, dass solche Projekte oft erfolglos bleiben, da andere Probleme viel gravierender sind. Aus dem Bekanntenkreis sind mir zwei Projekt bekannt, in den mit Spendengeldern in Afrika eine Werkstatt und ein landwirtschaflicher Betrieb errichtet wurde. Nach einem Jahr mussten beide Projekt aufgegeben werden, da die Bevölkerung nach und nach die kompletten Einrichtungen verkauft, eingetauscht oder oder für andere Zwecke gebraucht haben. So wurden aus Förderbändern Stücke rausgeschnitten und zum Dachdecken verwendet. Das Werkzeug der Werkstatt wurde für Kleidung, Fahrräder und Möbel verkauft/getauscht. Selbst die Fenster waren eines nachts verschwunden.
Ich hoffe, dem Open-Source-WLAN aus Resten gehen nicht auch bald nach und nach die "Reste" verloren.

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    Von Jaja am Do, 7. Juli 2011 um 11:56 #

    Soweit ich sehe, ist das Projekt in der Hauptstadt in Nairobi angesiedelt. Und dort hat das Internet einen hohen Stellenwert. Hört sich gut an :)

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    Von Afrika = verlorener Fall am Do, 7. Juli 2011 um 17:53 #

    Jupp, und die Infrastruktur wird ebenfalls zerstört.
    Es werden z.B. Stromkabel aus dem Boden gerissen und geklaut, weil Kupfer so viel wert ist.

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    Von jeff am Fr, 8. Juli 2011 um 21:25 #

    ja hinzu kommt noch der neid des nachbardorfes die dann das andere dorf angreifen und sich gegenseitig umbringen und vlt sogar ein bürgerkrieg entfacht werden kann.

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Von Lord am Do, 7. Juli 2011 um 21:55 #

6km, mit dem Aufwand. LOL

Das schaffen die Nanostations für $80 mit der eingebauten Antenne:

http://www.ubnt.com/downloads/ns5_datasheet.pdf

Die Teile sind bei uns in der Gegend massenweise im Einsatz und funktionieren wunderbar.

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Von nachbarnebenan am So, 10. Juli 2011 um 14:28 #

Interessehalber: Wie groß ist eigentlich die maximale Reichweite, die mit normaler Wlan-Hardware tatsächlich erreichbar ist? Unter Verwendung entsprechender Antennen aber keiner Verstärker usw. 30km sollen 2010 auf einem Fieldday geschafft worden sein, aber ich habe keine Bestätigung dazu gefunden. Nur die Angabe, dass "übergroße Parabolantennen" verwenden wurden — wie auch immer das zu verstehen ist (im Verhältnis zur Größe des Router ist ein 3m-Spiegel schon "übergroß").

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