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Thema: Sabayon Linux 7 mit Fusion Kernel

18 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
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Von CRB am Mi, 12. Oktober 2011 um 10:36 #

>> Brain Fuck Scheduler von Con Kolivas, der BFQ I/O-Scheduler

Cool. Werd' später gleich mal 'ne Compile-Orgie starten. Mal schauen ob der Zen-Kernel auch schon in 3.x vorliegt oder nicht. Dann noch TOI und fertig ist der perfekte Kernel(TM). :)

Sabayon finde ich übrigens recht interessant, aber das ewige gekompiliere raubt mir dann doch den Nerv.

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    Von ostbernd am Mi, 12. Oktober 2011 um 11:51 #

    Das ewige kompilieren raubt nicht nur den Nerv, ist ist auch hochgradiger Unfug. Gentoo und seine Derivate sind wirklich toll, ebenso FreeBSD, aber keine (so wenige) Binärpakete ist doch nicht ernsthaft einsetzbar.

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      Von karlO am Mi, 12. Oktober 2011 um 13:14 #

      Kann ich nicht bestätigen, sicherlich ist es aufwendiger sein Sys selbst zu compilieren, aber zum einen stellt es sicher das sämtliche Abhänigkeiten auf dem System vorhanden sind und es kein böses erwachen gibt, weil was fehlt.
      Zum anderen sind Useflags einfach nur geil, keine unnötigen Abhängikeiten für kram den man eh nicht nutzt, bzw. selbst bestimmen was man will und nicht das nehmen wo andere der Meinung sind das man es braucht.

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        Von hm am Mi, 12. Oktober 2011 um 14:04 #

        und du weisst natürlich schon im Voraus was du in der Lebenszeit des Systems brauchen wirst? Erzähl das dem Fährmann..

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        Von Jemand am Mi, 12. Oktober 2011 um 14:20 #

        Ja und dann kommt irgendein Qt Update oder sowas und schmeißt einem beim Updaten eine riesen blocker Liste vor die Nase. Und da man ARCH mit ~ARCH gemischt hat, sitzt man nun erst mal eine Weile, bis man das alles entfriemelt hat, besonders wenn man's zu lange auf die lange Bank schob. Und das autounmask Skript taugt dummerweise auch nicht viel.
        Und dann hat man nun endlich das halbe System auf dem neusten Stand und ist die etc Dateien durchgegangen, da stellt man fest, dass ein halbes dutzend libs futsch sind und kaum mehr was geht. Aus Faulheit und/oder Dringlichkeit kann man nicht auf's revdep-rebuild warten, also macht man dreckige symlinks.
        Und dann gab's da noch das Debakel mit der libpoppler, erinnerst dich?

        Das Problem ist einfach, dass es sich in der Theorie unglaublich toll anhört, und man einen Nerdgasmus drüber kriegt, aber in Jahren der Praxis sich doch haufenweise Probleme auftun. Dann ist der Enthusiasmus irgendwann weg und weicht der Ernüchterung.

        Sabayon dagegen ist eine Wohltat. Ich bin einfach faul geworden.

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        Von Reiner Text am Mi, 12. Oktober 2011 um 16:42 #

        bei meiner opensuse und ubuntu hab ich auch keine probleme mit abhängigkeiten. das ist also weniger nen grund.

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          Von Y0a am Mi, 12. Oktober 2011 um 17:37 #

          Also ich erinnere mich noch daran als ich das letzte Version Update von Fedora, das war kein Spas, erstmal hat es ewig gedauert und als es fertig war wollte es zuerst nicht booten, da musste erstmal gefixt werden, dann liefen div. Sachen nicht mehr usw.
          Ich kann mir nicht vorstellen dass das bei anderen nicht rolling-release distris groß anders ist.

          Ist halt die Frage ob man immer ein wenig Arbeit haben will oder jedes halbe Jahr ein paar Tage investieren möchte bis alles wieder vernünftig läuft.

          Zugegeben, ich hab auch schon die eine oder andere "Gentoo Update Nacht" gehabt.

          Dennoch bevorzuge ich gentoo allein schon wegen portage, wenn ich mir da die updater manch anderer distri anschaue krieg ich nen brechreiz.

          1x pro Woche update und man hat im normalfall auch keine Probleme.

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            Von Reiner Text am Mi, 12. Oktober 2011 um 17:52 #

            ich kenne die portscollection von freebsd und ich fand die eigentlich auch immer recht nett. aber dauert halt lange bis alles installiert ist. und die portscollection ist ja so ähnlich wie portage.

            Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 12. Okt 2011 um 18:09.
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        Von cyberpatrol am Do, 13. Oktober 2011 um 10:41 #

        Kann ich nicht bestätigen, sicherlich ist es aufwendiger sein Sys selbst zu compilieren,
        Ist nicht nur aufwändiger, sondern wahrscheinlich auch teurer. Frisst nämlich deutlich mehr Strom, würde ich jetzt mal so vermuten, weil die CPU dabei ständig unter Volllast läuft und man den Rechner womöglich deutlich öfter und länger laufen lassen muss als man ihn eigentlich benötigt.

        Nicht, dass ich Gentoo schlecht reden will - Gentoo ist im Gegenteil durchaus eine der besten Distros -, aber aus diesem Grund - wenns auch mehr der Nerv- bzw. Zeitfaktor war - bin ich schon vor einigen Jahren zu Arch Linux gewechselt.

        aber zum einen stellt es sicher das sämtliche Abhänigkeiten auf dem System vorhanden sind und es kein böses erwachen gibt, weil was fehlt.
        Dieses Problem hast du bei anderen Distros auch nicht. Denn üblicherweise wird so was vorher von den Paket-Maintainern getestet. Und die jeweiligen Paketabhängigkeiten werden üblicherweise, wenn nötig, auch aktualisiert. Im Übrigen hatte ich unter Gentoo deutlich häufiger Probleme beim System-Update als bei Arch Linux. Und bei Gentoo waren sogar zuweilen Erstinstallationen dank diverser Bugs in gleich etlichen ebuilds teilweise tagelang nicht möglich.

        Zum anderen sind Useflags einfach nur geil,
        Dachte ich früher, als ich noch Gentoo genutzt habe, auch mal. Seit ich Arch Linux nutze, weiß ich, dass USE-Flags völlig überflüssig und überbewertet sind, weil man erstens in den meisten Fällen ohnehin alle Features eines Programms benötigt und einkompiliert - oder willst du mir ernsthaft erzählen, du baust dir einen Audio- oder Videoplayer mit USE='"-mp3"? - und zweitens die paar Features und Abhängigkeiten, die man dann wirklich nicht benötigt, nur sehr marginal sind und kaum Platz auf der Platte verschwenden.

        Vom zusätzlichen Zeitfaktor und der mehr oder weniger regelmäßigen Umbenennung diverser USE-Flags mit den entsprechenden Problemen, will ich jetzt gar nicht erst reden.

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 13. Okt 2011 um 10:44.
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          Von openWeb am Fr, 14. Oktober 2011 um 06:29 #

          Du beschreibst aber doch selbst das größte Problem der Binärdistributionen: wenn ein paket-maintainer oder wer auch immer lehnt, dann hast du ratz-fatz ein System das nicht mehr konsistent ist! Stell dir mal vor jemand vergisst die Gtk3 Abhängigkeit für Genome oder Qt für KDE... Der Installer läuft durch... Alles gut, nur startet halt danach nix mehr.

          Unter gentoo würde weder irgendein Gnome-ebuild noch irgendwas von KDE kompilieren. Man hätte keine trügerische Sicherheit.

          Auf einem halbwegs aktuellen Rechner dauert der Compile normaler Software nicht wesentlich länger als die Installation und bei Monstern wie Libreoffice, Chromium, ... kannst du deren Installation laufen lassen und in ner anderen Konsole ein weiteres emerge kleinerer Ebuilds. Kein anderer Paketmanager ist bislang parallel nutzbar, oder?

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            Von Jemand am Fr, 14. Oktober 2011 um 07:04 #

            Portage ist in dem Sinne eigentlich gar nicht parallel. Denn wenn das Kompilieren durch ist, und es dazu kommt, die fertigen Dateiein ins System zu schieben, wartet ein Portageprozess, bis ein anderer, der es gerade tut, fertig ist.

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              Von openWeb am Fr, 14. Oktober 2011 um 12:43 #

              Ok, aber sobald ein Kopiervorgang beendet ist, läuft der andere Prozess weiter... Wenn du bei (x)Buntu einen apt-get oder aptitude befehl abgesetzt hast, oder einen grafischen Paketmanager laufen hast, kannst du überhaupt nichts mehr parallel installieren.

              Hier wird generell die Package-DB gelockt, bis alles beendet ist... Was bei Libre&Co auch ziemlich lange dauern kann...

              Ich mach das immerso, ich emerge die Monster alle auf einmal direkt und dann mache ich in ner anderen Shell das Update für die kleineren Pakete... Somit kommt das Lock nur alle Schaltjahre mal zum tragen...

              Witzig ist, dass viele immer das Argument "Stromverbrauch" anbringen... Aber zuhause einen 50 Zoll Plasma, PS3 und/oder XBox, ... Dazu das Smartphone, dass alle 24h ans Ladekabel muss... Gerne werden dann mal ein paar Egoshooter (auch am PC) gezockt... Aaaaber hauptsache, das Update braucht nicht zuviel Strom ;-)

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                Von cyberpatrol am Fr, 14. Oktober 2011 um 14:29 #

                Wenn du bei (x)Buntu einen apt-get oder aptitude befehl abgesetzt hast, oder einen grafischen Paketmanager laufen hast, kannst du überhaupt nichts mehr parallel installieren.
                Wozu auch? Reicht doch, wenn der Paketmanager alle gewünschten Pakete, die ich alle in einem Befehl auf der Konsole hintereinander angeben oder in einer GUI auswählen kann, hintereinander weg installiert. Warum muss der Paketmanager das parallel machen?

                Du übersiehst, dass bei Gentoo extrem viel Zeit für das Compilieren drauf geht, bei anderen Distros aber nur runtergeladen und auf Platte gespeichert werden muss. Installation LibreOffice bzw. damals OpenOffice unter Gentoo ca. 12 Stunden, unter Arch Linux ein paar Sekunden. Den Download jetzt mal nicht mitgerechnet, der sich bei beiden nicht wesentlich unterscheidet, bei Gentoo eher noch länger dauert, weil die Sourcen in der Regel größer sind als das resultierende Binary. Deshalb kann es bei Gentoo manchmal sinnvoll sein, zwei Pakete parallel zu kompilieren. Aber auch unter Gentoo macht das nur in Ausnahmefällen Sinn, wenn man nämlich z.B. LibreOffice kompiliert und mal eben auf die Schnelle einen kleinen - sagen wir mal - Galculator nebenher installieren muss. Sonst stört die parallele Kompilierung eher, weil beide Kompilierungen dann nur etwa die Hälfte der Ressourcen nutzen können und somit beide parallele Kompilierungen etwa genauso lange dauern wie zwei seriell durchgeführte.

                Ist also nicht wirklich ein Argument.

                Witzig ist, dass viele immer das Argument "Stromverbrauch" anbringen... Aber zuhause einen 50 Zoll Plasma, PS3 und/oder XBox, ... Dazu das Smartphone, dass alle 24h ans Ladekabel muss... Gerne werden dann mal ein paar Egoshooter (auch am PC) gezockt...

                Habe ich alles nicht. Aber selbst das Laden eines Smartphones dürfte einiges weniger an Strom verbrauchen als das Kompilieren einer KDE. Nichtsdestotrotz verbraucht ein ausgeschalteter Computer weniger Strom als ein eingeschalteter.

                Und wenn ich wieder OpenOffice bzw. LibreOffice nehme, dann muss ich den Rechner bei Gentoo in jedem Fall 12 Stunden laufen lassen, ob ich ihn sonst brauchen würde oder nicht. Da das Kompilieren aber in der Regel die vollen Ressourcen benötigt, kann ich während des Kompilierens je nach Rechner ohnehin nichts anderes parallel machen.

                Bei Arch Linux kann ich den Rechner nach dem Download und ein paar Sekunden Installation sofort wieder ausschalten.

                Und 12 Stunden CPU auf voller Leistung verbraucht doch wesentlich weniger Strom als ein paar Sekunden CPU auf halber Leistung, egal was ich sonst noch so an Geräten habe.

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            Von Jemand am Fr, 14. Oktober 2011 um 07:04 #

            Portage ist in dem Sinne eigentlich gar nicht parallel. Denn wenn das Kompilieren durch ist, und es dazu kommt, die fertigen Dateiein ins System zu schieben, wartet ein Portageprozess, bis ein anderer, der es gerade tut, fertig ist.

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            Von cyberpatrol am Fr, 14. Oktober 2011 um 14:39 #

            Du beschreibst aber doch selbst das größte Problem der Binärdistributionen: wenn ein paket-maintainer oder wer auch immer lehnt, dann hast du ratz-fatz ein System das nicht mehr konsistent ist! Stell dir mal vor jemand vergisst die Gtk3 Abhängigkeit für Genome oder Qt für KDE... Der Installer läuft durch... Alles gut, nur startet halt danach nix mehr.
            Ernst gemeinte Frage: Was ist lehnt?

            Ein inkonsistentes System habe ich bei noch keiner Binärdistribution gesehen, weil die Paket-Maintainer ihre Pakete vorher testen. Und wenn es wirklich einmal vorkommen sollte, dass ein Programm mal nicht mehr läuft, dann ist das in der Regel in wenigen Tagen wieder gefixt. Ist bisher aber nur bei eher unwichtigen Programmen passiert und eben nur äußerst selten. Außerdem kann man die Software im Zweifel auch bei Arch Linux über das ABS selbst kompilieren.

            Dafür muss ich bei Gentoo aber womöglich erst mal 10 Stunden kompilieren, bis mir der Compiler die entsprechende Fehlermeldung liefert und abbricht. Dann muss ich die Paketabhängigkeit neu kompilieren und dann wieder das andere Programm. Und im schlimmsten Fall kann ich unter Gentoo solange gar nichts machen.

            Mir ist es unter Gentoo durchaus schon mal passiert, dass ich meinen Rechner wegen so was mehrere Tage lang nicht benutzen konnte, wenn auch nur sehr selten, aber mehr als einmal. Bei Binärdistros ist mir das bisher noch nicht passiert.

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      Von Jemand am Mi, 12. Oktober 2011 um 14:20 #

      Deshalb gibt es ja Sabayon.

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      Von Jemand am Mi, 12. Oktober 2011 um 14:21 #

      ...denn Gentoo ist eigentlich *nur* eine "Meta-Distribution".

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Von Jemand am Mi, 12. Oktober 2011 um 14:06 #

Hab ein 64bit Gentoo und ein 32bit Sabayon System hier. Schon seit einigen Wochen Fusion beim Sabayon, hab subjektiv keinen Unterschied bemerkt.
Oh und zum Artikel:
Sabayon nutzt primär den eigenen Paketmanager entropy, Portage ist nur mit von der Partie.

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