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Thema: Ubuntu 11.10 veröffentlicht

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Von ggggggggg am So, 23. Oktober 2011 um 00:07 #

"Nach dem mein Notebook nach 15 Minuten wegen fehlendem Energiemanagement seitens Ubuntu sowieso zu heiss wurde stellt sich die Frage sowieso nicht mehr für mich."

Gut, Du hast dieses Bleeding-Edge-Ding mit anscheinend ausgeschalteten oder defektem Energiemanagement im Hinblick auf Deine Hardware getestet.
Und Ubuntu 10.04?
Läuft das denn nicht mehr?

Du hast ja früher Gnome2, KDE und Xfce kennengelernt.
KDE und Xfce sind noch da und bieten noch in etwa das, was sie früher boten. LXDE wird langsam benutzbar. Ale drei Desktops gibt es auch bei Ubuntu.

Gnome2 ist leider weg, Upstream hat ihn erledigt, Ubuntu hat deshalb keinen Gnome2 mehr, genausowenig wie openSUSE und Fedora.

Wer sollte Gnome2 außerhalb von Upstream kompetent maintainen?

Red Hat könnte das, steckt aber mit Upstream unter einer Decke. Upstreams Plan ist auch Fedoras und Red Hats Plan.

Novell/Suse könnten das wohl auch, aber nach ihren Gnome2-Erfahrungen im Hinblick auf die Diskrepanz zwischen ihren zahllosen Gnome-Kontributionen und der daraus resultierenden "Dankbarkeit" der Community - nur Ubuntu wurde dafür gelobt - wollen auch sie nicht.
Außerdem hat bei openSUSE wieder KDE die Oberhand gewonnen.

Und Ubuntu kann es offensichtlich nicht, mangels Manpower und somit auch mangels Know-How.
Alles, was sie können, ist, vorhandene Gnome3-Technologie zu nehmen und sie an ihre Bedürfnisse anzupassen. Und da es Gnome2 bald nicht mehr gibt, so ist das eben Gnome3.

Und wenigstens diesen Job machen sie IMHO recht gut. Zumindest haben sie nicht den grundlegenden "Designfehler" begangen, für den 3D- und 2D-Modus unterschiedliche Desktopoberflächen anbieten zu wollen.
KDE4 macht das nicht und Unity auch nicht.
Eine überaus kluge Designentscheidung, gerade auch angesichts der immer noch schlechten 3D-Grafiktreibersituation unter Linux.
Nur Gnome macht das. Und das wird sie noch schwer mitnehmen.

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    Von Holla am Mo, 24. Oktober 2011 um 08:50 #

    Was ist den jetzt bitteschön ein "Upstream"?

    BTW: Ich weiß was du meinst, aber seid wann nennt man das Upstream?

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      Von gggg am Mo, 24. Oktober 2011 um 17:58 #

      Ich nenne das so, weil ich bemerkt habe, dass selbst die Ubuntumacher und auch viele Ubuntufans nicht wirklich wissen wollen, was "Upstream" ist.
      Ansonsten hätte man von Anfang an versucht, die eigenen Gnome- und Unityideen entsprechend einzubringen.
      Vielleicht wäre dann aus Gnome3 ein besserer Desktop geworden.
      "Normale" Nutzer brauchen im Bedarfsfall ja nur eine Suchmaschine anzuwerfen, dann sind sie über "Upstream" im Bilde.

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