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Thema: Ubuntu bis 2014 auch für Mobilsysteme

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Christoph am So, 20. November 2011 um 14:39 #

"Nein kommt sie nicht. Alles was es im Moment gibt ist ein Software-OpenGL basierend auf LLVMpipe, welches es ermöglicht die GNOME-Shell auch ohne eine 3D-Karte bzw. den passenden Treiber zu benutzen. Nur benötigt die LLVMpipe soviel Rechenleistung, dass sie sich nur auf relativ aktuellen CPUs (Mindestens Core2Duo mit 2GHz) vernünftig einsetzen lässt."
So what? Haben sich GNOME-Entwicker jemals um solche Kleinigkeiten geschert? Hab jetzt gerade keinen Link zur Hand, aber verschiednste Leute haben gesagt, dass der Fallback-Modus wegfällt, sobald die Shell auch ohne D3 läuft. Wird wohl noch noch in 3.4 sein, aber allzu lang wird es nicht mehr unterstützt.

"Zudem ist es eine Sache der Distributoren ob die LLVMpipe standardmäßig benutzt wird und ob der "alte" Fallback-Modus erhalten bleibt."
Wenn der Code upstream nicht mehr weitergeführt wird, und es sagen wir zu Shell 3.10 nur noch einen Fallback von 3.6 gibt, dann haben die Distributionen keine Wahl mehr.

"Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken."
Ich habe keine Wünsche, mir ist Unity genauso egal wie die Shell. Aber die Leute von Canonical heulen doch jetzt schon rum, dass sie nicht genug Manpower haben. Auf der UTS in Orlando zum Beispiel: "According to the design team themselves, both the Unity design and development teams possess a limited amount of manpower, ..." oder "Do note that the design team did not state any time frame when all the above options and features will be implemented, ..."

http://www.omgubuntu.co.uk/2011/11/ubuntu-desktop-designers-clarify-on-configurability/

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    Von Dr.Doom am So, 20. November 2011 um 14:53 #

    Laut der neuesten Ausgabe von Linux-User glaube ich eher nicht, dass der Fallback weg kommt.

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      Von abcde am So, 20. November 2011 um 15:36 #

      Linux-User weiß auch nicht mehr als das, was auf den Mailinglisten steht.
      Es gibt sowohl Kommentare, die eine recht rasche Abschaffung des Fallbacks für wahrscheinlich halten (u.a. auf den Fedora-Mailinglisten) als auch solche, die davon ausgehen, dass der Fallback noch über die ganze Zeit der Existenz von Gnome 3.x beibehalten wird (u.a. auf den openSUSE-Mailinglisten).
      Entschieden ist zur Zeit wohl gar nichts.

      Außerdem möchte ich an Glasens Einwände im Hinblick auf llvmpipe erinnern, eine "Technik", die wohl nur für starke Rechner geeignet ist.
      Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass Suse auf eine Fallbackabschaffung nicht reagieren würde.
      Gnome wird schließlich im Suse-Enterprisebereich als Standarddesktop eingesetzt.
      Für Nichtfunktionalität aufgrund von völlig überflüssigen 3D-Zwangsvoraussetzungen (Nouveau ist da zur Zeit eindeutig die Achillesferse), die in der einen oder anderen Form die Arbeitsrechner lahmlegen, hätte dort niemand Verständnis. Solange der 2D-Gnome-Fallback zur Verfügung steht, ist das aber ziemlich irrelevant.

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