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Thema: Entscheidung im Kartellprozeß um Microsoft

52 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Dominik Grafenhofer am Do, 8. Juni 2000 um 14:21 #
Das wichtigste wäre, Microsoft zur Verwendung offener Standards und zur Offenlegung der APIs zu verurteilen. Ob Microsoft auch noch gespalten wird oder nicht, ist mir dann schon egal.
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    Von Uwe am Do, 8. Juni 2000 um 15:33 #
    Wenn du die Newsmeldung richtig gelesen hättest, hättest du gesehen, dass MS sie API's offenlogen MUSS.
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    Von Michael am Do, 8. Juni 2000 um 15:58 #
    Nein müssen Sie nicht. Sie müssen allen
    Produzenten gleichermassen Zugang gewähren.

    Heisst : Jeder bekommt die gleichen Infos.

    Welche das sind, wieweit die Offenlegung
    geht - davon ist keine Rede. Leider.

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    Von MM am Do, 8. Juni 2000 um 17:21 #
    Wenn Sie in OS- und Anwendungscompany zerschlagen werden, laeuft gleicher Zugang auf Offenlegung hinaus.
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    Von Dominik Grafenhofer am Do, 8. Juni 2000 um 17:36 #
    1. man wird kaum kontrollieren können ob die beiden baby-bills kooperieren oder nicht
    2. wenn alles "gut" geht, werden beide unternehmen beginnen in konkurrenz zu treten. applications firma wird office auf linux etc. portieren und die windows company wird unter umständen versuchen mit kooperationen mit anderen firmen dem monopolverlust entgegenzuwirken oder selbst neue office pakete zu entwickeln.
    3. im anderen fall könnte es passieren, dass beide firmen weiterhin wie ein einzelnes monopol aufzutreten (die von ihnen angebotenen produkte können nur in kombination für den konsumenten nützlich sein). beide werden dann versuchen einen größeren anteil an der monopolrente zu kassieren als der "partnermonopolist" was zu noch höheren preisen, rückläufiger nachfrage und so zu geringeren gewinnen für beide baby-bills führen würde. sollte das wirklich eintreten, dann hätte niemand etwas von der spaltung; weder die konsumenten, noch microsoft.
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    Von Simon am Do, 8. Juni 2000 um 18:19 #
    Ich denke, eine Kooperation der beiden Unternehmen wird wenn überhaupt nur unter strengen Auflagen möglich sein. Wenn die beiden MS-Firmen zu weit gehen, könnte das als Kartell ausgelegt werden, und dann ginge es Billy richtig an den Kragen:-)
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    Von vinzens am Sa, 10. Juni 2000 um 02:56 #
    In Berufung gehen??
    Der große "Bill" schätzt wieder einmal die Entwicklung völlig falsch ein (wie Internet oder ISDN). Statt die Chance zu ergreifen, sein Betriebbsystem langam sterben zu lassen (oder mit Sicherheit sehr gut zu verkaufen) und dann endlich sein Office auf die UNIX-World zu portieren, kämpft er um seine Pfründe und verteidigt alles mit Händen und Füßen. Die jetzigen Auflagen würgen etliche Reaktionen auf den Markt ab - SUN mit STAR-Office und Corel mit der neuen Suite werden es zu schätzem wissen (hoffe ich)!
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Von Anonymous am Do, 8. Juni 2000 um 15:08 #
Berufung eingehen und dann nochmal und nochmal und nochmal...
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    Von Musi am Do, 8. Juni 2000 um 15:10 #
    Die können nur noch 1 mal in Berufung gehen (wenn du Anonymer lesen könntest...).. Denn bei dieser Berufung geht's vors höchste Gericht in USA... Somit wenn die Gateser da verlieren, heißt es entweder sich daran zu halten oder ins Ausland auszuwandern...
    :-)
    CU Musi
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Von Musi am Do, 8. Juni 2000 um 15:08 #
Da gebe ich Dominik recht..... Denn so hat man ja (halbwegs) zwei Monopolisten erschaffen (jaja... Linux ist gut und schön und besser, aber leider noch nicht ansatzweise eine ernsthafte Gefahr für die Desktop-PCs...
:-(
Bis dahin
Ohren steif halten und immer dem Pinguinen folgen !
Musi !!!
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    Von Anonymous am Do, 8. Juni 2000 um 15:15 #
    >aber leider noch nicht ansatzweise eine ernsthafte Gefahr für die Desktop-PCs...

    ehem... bist du Linux user?
    Dann würdest du sowas nicht sagen, und ausserdem hab ichs schon richtig gelesen nur das 'nochmal und nochmal und nochmal..' wollte ich schon immer los werden ;)

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    Von Peter am Do, 8. Juni 2000 um 15:43 #
    Musi hat das schon richtig ausgedrückt. Ich meine, Linux-User sein heisst nicht nur, die unbestreitbaren Vorteile des OS zu geniessen sondern auch, die Schwachstellen zu kennen.
    Die Tatasache, dass Du mit den GUIs, die auf Linux aufsetzen schon das eine oder andere anfangen kannst macht noch lange kein Desktop-Betriebssystem daraus. Wenn wir hier ein Linux mit z.B. aktuellem KDE als ernsthafte Alternative zu den etablierten Desktop-OS anpreisen würden, wäre der gute Linux-Ruf sicher schnell dahin.
    Andererseits freue auch ich mich über jeden, der für sich schon behaupten kann, dass er in seinem Bereich ausschliesslich mit Linux auskommt. Ich kann es (leider) noch nicht.
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    Von Kai Lahmann am Do, 8. Juni 2000 um 19:05 #
    Da ist auch schon einer!
    wenn ich nicht auf 'ner Netzung bin, ist kein Windoof an!
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Von Anonymous am Do, 8. Juni 2000 um 15:53 #
es ist doch am besten, wenn microsoft noch mal in berufung geht, dann zieht es sich weiter hin, die leute wissen nicht wie es ausgeht, werden unsicher und ziehen sich von microsoft zurück, da keine sicheren tatsachen vorliegen.

je unsicherer die leute sind, desto eher suchen sie sich etwas mit einer klaren zukunft.

cu

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Von Microsofthasser am Do, 8. Juni 2000 um 18:46 #
von mir aus kann man diese Scheiss-Firma sofort in die Luft sprengen!Ein Leben ohne
diese Sueche habe ich seit 3 Jahren .Es geht mir nich darum dass, es nur Linux oder Mac oder OS/2 geben soll, eine Welt mit vielen Betriebssystemen ist doch sehr interessant aber ohne Microsaft!

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Von Anonymous am Do, 8. Juni 2000 um 18:47 #
In Suedafrika hat man bereits ein Laden von
MS in die Luft gejagt, wann fangen wir hier in Europa damit an ?
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Von cluso am Do, 8. Juni 2000 um 19:33 #
Was habt Ihr gegen Mircosoft.

Diese sympathische Firma hat es geschafft,
mit ausgereiften und günstigen Produkten,
sich einen verdienten Platz in der Weltspitze zu sichern.

Mircosoftprodukte sind and Sicherheit und
Stabilität durch nichts zu überbieten.

Gruß

Cluso

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Von Jochen Kühner am Do, 8. Juni 2000 um 19:57 #
Ja, Ja, Ja man hört von allen Linuxern immer nur scheis MS, scheiß Windows, scheiß Bill Gates, aber gebt es doch mal zu ! In wirklichkeit seid ihr doch nur neidisch das es jemand geschaft hat, mit einem vielleicht nicht ganz ausgereiften, fehlerhaften Produkt die Weltmarktspitze zu erober. Meiner Meinung nach ist das ganze nicht das schlecht Betriebsystem was ihr anprangert, ihr seid nur neidisch das es ein kluges Köpfchen geschafft hat seine Produkte so gut zu vermarkten. Was hat den Linux so für unbeschreiblich vorteile ?? Ich kann mir auch eine Windows CD mit jede Menge Freeware brennen und habe dann jeden scheiß gleich beim Betriebsystem dabei !! Ich will hier wies Gott nicht Linux schlecht machen, aber ich finde es egoistisch nur weil man Linuxuser ist zu sagen Windows ist scheiße, MS ist dumm und Bill Gates ein Arsch. Meiner Meinunge nach wäre ohne Microsoft die Computerentwicklung noch lange nicht so weit wie sie Heute ist. Man brauch einfach immer irgendein Quasi Standartbetriebsystem, ob man will oder nicht. Und hier hat sich MS Windows nun mal durchgesetzt !! (Ob es nun schlechter oder besser ist als Linux) (das Schlechter oder besser kann man auch immer nur in Bereichen sehen, oder ist Linux eine Spieleplattformalternative)
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    Von karlheinz am Do, 8. Juni 2000 um 20:26 #
    Hallo Jochen,

    wie kann man darauf neidisch sein, mit -- wie Du es selbst nennst -- fehlerhaften Produkte die Weltmarktspitze zu erobern? Ist es tatsächlich erstrebenswert, die Leute zu bescheißen, ihnen was auf der Verpackung vorzumachen, was das Zeug nie hält, weil sie es nun mal hingeschustert haben?

    Die Leute übers Ohr zu hauen, das ist doch nicht der Massstab? Ich habe doch grundsätzlich nicht nur Feinde, gegen die ich angehen muß. Ich würde mich zu Tode schämen, wenn ich der reichste Mann der Welt nur deshalb geworden wäre, weil ich die anderen wegbeißen oder verarschen konnte und immer noch kann. Wo bleibt da die Entwicklung der Menschheit. Damit meine ich Begriffe wie Ehrlichkeit, Bescheidenheit, dem anderen helfen -- ja das meine ich ernst. Durch Linux gibt es die Möglichkeit, sich gegenseitig zu helfen. Das wird auch getan, sonst würde es Linux nicht geben und das gibt mir Hoffnung, dass diese endlos gierigen Menschen wie Bill Gates zur aussterbenden Rasse gehören.

    Gruß
    Karlheinz

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    Von Axel am Do, 8. Juni 2000 um 20:44 #
    Das ist ziemlich bedenklich, was Jochen da von sich gibt. Nicht wegen der Information, die aus dem Text rüberkommt - die stimmt eigentlich (abgesehen von der Neid-Schiene).
    Nein, es ist eben diese oberflächliche Sichtweise, bei der eben gar nicht mehr in Frage gestellt wird, ob die Mittel, mit denen jemand zum Erfolg gelangt allein durch diesen gerechtfertigt werden.
    Wenn ich eine Oma ausraube ist das kriminell. Wenn ich alle ausraube bin ich erfolgreich und darf mir alles erlauben und jeder, der daran zweifelt ist nur neidisch?
    So nicht. Gott sei Dank nicht. Und schon gar nicht als Beispiel für Erfolg!
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    Von Björn Schotte am Do, 8. Juni 2000 um 22:36 #
    Es stimmt -- Bill Gates ist ein Genie. Unabhängig davon, ob Windows doof ist oder nicht.
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    Von Alfred E. am Fr, 9. Juni 2000 um 00:33 #
    Ich kann mich noch sehr gut an Zeiten erinnern, als Computer liefen und das ohne Abstürze.
    Nun, dann kam ein gewisser Genie und wollte uns allen weismachen, dass die Computerarchitektur sich so veraendert hat und dass es normal sei, dass ich meinen Computer 2x taeglich booten muss.
    Und nun kommen Pseudo-Moralisten und wollen mir wieder weiss machen, dass doch die Abstürze zwar nicht OK seien, aber dieser Genie hat uns technologisch sehr weit gebracht.
    Nun, da muss ich mich wieder mal fragen, was fuer technologie denn diese Gestalt fuer uns entwicklet hat (entwickelt bedeutet nicht geklaut oder kopiert).
    Windows? Es gab GEM und Mac. Maus? War es nicht Mr. B, der gesagt hat, als Mister Steve die Maus vorstellte, dass die unnoetig sei? Browser? Oder vielleicht die vor kurzen als DIE ERFINDUNG vorgestellten Link-Funktionen unter Win?
    Mal erhrlich. Was hat eigentlich der Mensch erfunden, weil er doch so ein Gott sei... Nicht mals DOS konnte er erfinden, sondern musste es kaufen... Und auch wenn er es erfunden haette (was sicherlich nicht stimmt), dann hat er aber UNIX sehr schlecht kopiert...

    Alfred E.

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    Von Gerrit am Fr, 9. Juni 2000 um 09:00 #
    Hi Jochen

    in einem Punkt muß ich Dir widersprechen.
    Microsoft ist durchaus keine innovatives Unternehmen. Ich bin der Meinung, daß die Industrie ohne MS an einem anderen Punkt angelangt wäre, was Qualität und fortschrittlichkeit der SW anbelangt. Was Innovationen anbelangt hat der Konzern niemals reagiert, stets agiert.
    Wo fangen wir an. Beim DOS? Gezogen...
    Beim Windows? Konzept gezogen, umsetzung anfangs eher mangelhaft.
    32 bit? Gabs vorher auch schon besser. (OS halbe)
    COM? Corba war die erste implementierung eines ähnlichen Kontzepts. MS hat mit COM ein performanteres und besser programmierbares Konzept später herausgebracht. Allerdings sind verkorkste Rechnerkonfigurationen durch interagieren nicht kompatibler AvtiveX Komponenten kein Vergnügen.
    Was haben wir noch? Den SQL Server? Da hat MS jahrelang gepennt. Heute haben sie einen ziemlich kleinen und schlanken Server auf dem Markt. Was ausgespart wurde, damit das Teil so schnell ist, will ich nciht wissen.
    Internet? MS hat panischst aufgeholt. Den Browser lassen wir aussen vor. Andere Produkte sind aber auch nicht besser. Active Server Pages? Eine alternative zu CGI. Allerdings wagt es kaum jemand einen NT Server als Web server aufzusetzen. Was Windows 2K bringt muß man abwarten. Ich bin mir aber nicht sicher, wie sich ein Server verhalten wird, der schon maximale Resourcen verbrät, um sich erstmal selbst in die Gänge zu bringen.
    Hab ich was vergessen? Richtig... die Office Pakete. Wäre ganz praktisch, wenn nicht aller zwei Jahre ein komplett neu implementiertes Office erscheinen würde, daß auch neue Fehler beinhaltet und immer resourcenfressender wird.
    XML? Ist das erste mal überhaupt, daß sich MS an der Pflege und Entwicklung eines Standards beteiligt. Warum und mit welchen Absichten kann ich nicht sagen.

    Gruß Gerrit

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Von Jochen Kühner am Do, 8. Juni 2000 um 20:38 #
Wie kannst du Bill Gates als gierig bezeichen ?? Du kennst ihn nicht persöhnlich ! Wer sagt das Microsoft Produkte unausgereift sind ? Was ist unausgereift ?? Wer sagt das er die anderen nur verarscht ?? Etwa weil er einen Internetbrowser ins Betriebsystem integriert ?? Wer darf so was verbieten ?? Warum darf mein dann ein Malprogramm al la Paint ins betriebsystem intergierieren, ober wer erlaubt es einen Windowmanager zum Betriebsystem hinzuzufügen ! Da sich Bill Gates an geltende Gesetze gehalten hat kann man ihm nichts vorwerfen !! Ich finde Linux ist ein Spitzenbetriebsystem, aber ich finde auch das Windows seine Existenzberechtigugng hat
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    Von Peter am Do, 8. Juni 2000 um 21:05 #
    Wenn Du beruflich mit vielen Windows-Anwendern zu tun hättest, wüsstest Du, wovon hier gesprochen wird.
    Warum Bill Gates gierig ist? Weil er den Erfolg und das Kapital der Firma Microsoft noch immer dazu einsetzt, mehr Macht zu bekommen und Mitbewerber zu vernichten.
    Wer sagt, dass Microsoft-Produkte unausgereift sind? Das sage zum Beispiel ich und kann es mehrfach belegen.
    Wer sagt, dass er andere ver...? Verfolge den Prozess und die Aussagen, dann weisst Du, er lügt.
    Ein Internetbrowser ist noch immer Anwendungssoftware und gehört nicht in ein Betriebssystem.
    Aber nicht dass Du denkst, Du hast es mit einem Microsoft-Hasser zu tun. Auch bei uns werden unter anderem Windows-Rechner hergestellt und eingesetzt. Ich benutze gerade einen. Nur vielleicht in Zukunft immer etwas weniger...
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    Von Karlheinz am Fr, 9. Juni 2000 um 21:32 #
    Lieber Jochen,

    ich verstehe dass Dich das aufregt. Aber ich muß nicht jemanden persönlich kennen, um für mich zu entscheiden, dass ich ihn gierig finde. Das kann ich ruhigen Gewissenes behaupten, weil ich für mich beschlossen habe, dass ich genug weiß um mir diese Meinung bilden zu können. Das hier ist ausschließlich meine Meinung. Es geht hier nicht um Recht haben oder nicht, sondern nur um verschiedene Meinungen. Dass Du eine andere hast, ist Dein Recht und ich respektiere das.
    Was unausgereift ist, kann ich Dir sagen, ich weiß aber nicht wo ich anfangen soll. Ich kenne MS-DOS seit 1.x und Windows 1.x bis heute. Das reicht mir. Abstürze bis zum Abwinken und Updates waren ein Graus (Beispiel: Word 97 konnte keine Worddateien von Word6 vollständig importieren), und die Zwangsinstallation beim letzten Windows95 vom Internetexplorer ist ja wohl die volle Verarschung. Mir hat es gereicht. Es geht um das ewige Hoffen auf ein stabiles System. Diese Hoffnung ist zumindest bei mir mit jedem teueren Update geschwunden. Die in Redmond bringen das nie hin, da wette ich mit Dir.

    Dass Microsoft sich nicht an geltende Gesetze gehalten hat, Du behauptest das Gegenteil, zeigt das aktuelle Gerichtsurteil. Sehr empfenhlenswert ist das Buch "Die Microsoft-Akte". Wenn nur ein Prozent davon war ist was da drin steht, reicht es mir. Ich bestimme selbst, wem ich mein Geld für ein Produkt gebe.

    Aber das ist wieder meine Meinung und eben nicht Deine. Microsoft hat seine Existenzberechtigung. Für Dich als Bereicherung und für mich als Abschreckung. Lassen wir es einfach dabei.
    Gruß
    Karlheinz

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    Von Knosperus am Sa, 10. Juni 2000 um 11:35 #
    >Wer sagt das er die anderen nur >verarscht ?? Etwa weil er einen >Internetbrowser ins Betriebsystem >integriert ??

    Kerberos ? Keine Verarsche ? Mal auf ner Webseite gewsen mit z.B. Opera wo Du gesagt bekommst, nur mit IE verwendbar ?

    Das schlimme ist nicht der IE, das schlimme ist, das MS Standards unterwandert und es sich auf Grund seiner Markposition auch erlauben kann. Das macht anderen Produkten die zusammenarbeit schwer -> ergo, es wird weiter MS gekauft.

    Das ist gierig, insbesondere Machtgierig (... bei dem Kapital, was MS hat), verarsche von Kunden - insbesondere von denen mit weniger technischem Hintergrund, wie z.B. Computer-Bild leser und BWLŽler. Dummerweise sind das die Entscheidungsträger und die Massen :(
    MS verkauft also nicht aufgrund technischer Besonderheiten, die einen fairen Konkurrenzkampf erlauben, sondern nutzt seine Marktmacht. Das ist Monopolmißbrauch.

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Von Klaus am Do, 8. Juni 2000 um 21:13 #
Hi,

mir fällt auf, daß auch immer von
überteuerter Software gesprochen wird.
Fehlerhafte Software. 60000 Bugs bei
Win2000. etc.....

Hat denn einer von Euch schon tatsächlich
mal eine Vollversion von MS-Office gekauft ??

Ich meine hier nur den privaten Bereich.

Brenner läßt grüßen.

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    Von Johannes Tanzler am Do, 8. Juni 2000 um 21:36 #
    Nun ja, bei meinem Rechner war Word 2000 vorinstalliert und hab's sogar drauf lassen, weil meine Geschwister es halt gewohnt sind, und auch dann und wann mit meinem Computer arbeiten wollen.
    Darum ist auch immer noch Windows installiert, die Brüder und Schwestern nicht willens sind, sich auf Linux einzulassen.

    In diesem Sinne hab' ich halt eine Voll (OEM)-Version von Word erworben. Aber kaufen würd ich's mir nie, weil StarOffice gibt's ja eh gratis.

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    Von Anonymous am Do, 8. Juni 2000 um 23:37 #
    Ich habe schon in verschiedenen Geschäften nachgefragt, was passiert, wenn ich mir einen Rechner kaufen will, aber Windows eben NICHT haben will, weil ich NICHT mit den immer so dezent dargestellten Lizenzbestimmungen einverstanden bin. Nach einigen Diskussionen kommt dann heraus, daß ich Windows löschen darf und ein anderes Betriebssystem draufschmeißen darf, aber mitkaufen muß ich es immer. Scheiße!
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    Von Martin B. am Fr, 9. Juni 2000 um 00:08 #
    Da kann ich dir nicht Recht geben. HabŽs bei einem Kumpel von mir gemacht. Wollte kein Windows mit dabeihaben. Ich wollte einen Rechner ohne Betriebssystem und hab dann nachgefragt wieviel der Preisunterschied ausmacht. Wollten die zwar anfangs nicht machen, hat aber dann doch geklappt.
    Zu Microsoft.
    Man darf nicht immer über Sie schimpfen. Es liegt doch einfach am Kaufverhalten des Konsumenten. Wenn der Konsument die Produkte einer Firma boykottiert, weil sie qualitativ nicht dem entsprechen bräuchte er es doch nicht kaufen. Aber für solche die einfach nicht viel Ahnung von Computern haben ist es halt einfach zu benutzen. Solange der Verbraucher die Firma nicht zwingt ( durch Produktboykott) qualitativ bessere Software herzustellen hat M$ es nicht nötig dies zu ändern. Der Rubel rollt doch. Jeder geht doch den Weg des geringsten Widerstandes. Oder?
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    Von Kai Lahmann am Sa, 10. Juni 2000 um 15:32 #
    Das mit der Windows-Pflicht ist genau das, was jetzt verboten wird.
    Theoretisch durftest du schon vorher mein zu Windows sagen. Sonst: www.computerfitzek.de - mit dem haben wir gute Erfahrung bei sowas!
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Von MagnuM am Do, 8. Juni 2000 um 21:37 #
JAAAAAAAA!!

Nicht nur aufspalten, ganz zerschlagen und das Geld gut an alle Linux-Distributoren verteilen!!

*GG*

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Von npfdd am Fr, 9. Juni 2000 um 12:16 #
Ich weiss nicht so recht ob ich über das Urteil glücklich sein soll.
Jetzt gibts dann einfach zwei Monopolisten!
Mir persönlich hätte ein Urteil, dass die konkrete Offenlegung des Windowsquellcodes und die (Möglichkeit der) Trennung von Windows und IE verhängt hätte.

npfdd

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    Von Anonymous am Fr, 9. Juni 2000 um 15:04 #
    Hallo,

    Ich habe noch nie IE genommen. Immer
    Netscape. Soll doch IE auf der Festplatte
    schmoren.
    Mich stört das nicht. Ein paar Bytes
    weniger. Darüber mache ich mir keinen
    Kopf. Gehe sowieso nur mit Linux und nc
    ins Internet.

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Von Anonymous am Fr, 9. Juni 2000 um 18:22 #
seht euch das mal an *kopfschüttel*

http://www.pctip.ch/webnews/wn/15184.asp

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    Von Anonymous am Fr, 9. Juni 2000 um 20:39 #
    ich glaube kaum, das M$ dann das Office-
    packet zum Nulltarif hergibt, wie Staroffice.
    Staroffice ist zwar etwas langsam aber
    genau so gut oder noch besser als M$-Office.
    Wobei das Staroffice bei mir gar nicht so
    langsam daherfleucht. PIII, 256 MB, 20 GB FP.
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Von Sylvio Drews am Fr, 9. Juni 2000 um 22:31 #
Hi lese immer Windows ist scheiße und es hat ja soviele Bugs. Doch hat von euch jemals schon einer ein Betriebssystem programmiert?
Bestimmt nicht. Ich ja auch nicht, also habt ein bischen Respekt vor Bill.
Linux wird für mich erst richtig interessant, wenn ich eine Delphi Entwicklungsumgebeung sehe die mit KDE unter Linux läuft.
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    Von Anonymous am Fr, 9. Juni 2000 um 22:51 #
    Programmiert habe ich noch keins, aber schon viele auf meiner Platte gehabt ;-)
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    Von Anonymous am Sa, 10. Juni 2000 um 00:35 #
    ...meinst Du, der hat jemals was programmiert? Wenn ich ein Betriebssystem auf dem Rechner habe, habe ich es jedenfalls gekauft oder es ist frei.
    Der klaut doch nur und verkauft es dann!
    Respekt haben, soŽn Quatsch.
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    Von Knosperus am Sa, 10. Juni 2000 um 11:44 #
    Was hat denn Betriebsystemprogrammierung mit Delphi zu tun ?
    Aber wo Du doch schon so dabei warst, schreibs doch einfach. Einen Delphicompiler und Deine Entwicklungsumgbung.
    Nicht das ich mich hämisch freuen würde, wenn es eine solche dann zuerst unter Gnome gibt ;) Ach, bleib doch einfach bei Bill und programmiere Betriebsysteme unter Delphi mit Windows.
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Von Frank Arnold am Sa, 10. Juni 2000 um 12:06 #
Rein Unternehmerisch ist Gates ein Genie. Wenn ich nur halb soviel "Geschäftssinn" hätte wie er, wäre ich Glücklich. Das die Produkte z.T. ihre Macken haben ist ein anderes Thema. Man muss ehrlicherweise einräumen das ein Grossteil von Problemen mit schlecht programmierten Treibern/Anwendungen zusammenhängt (die nicht alle von M$ stammen).
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    Von Knosperus am Sa, 10. Juni 2000 um 19:25 #
    Ob das vielleicht auch mit unzureichender Dokumentation zusammenhängt ? So das dritt Anbieter gar nitch die Chance haben, qualitative Treiber & Co zu schreiben ? Aber das Problem heißt auch weniger Windows als viel mehr die Firma, die dahinter steht. Windows hat durchaus seine guten Seiten, Mikroweich nicht.
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Von Sylvio Drews am Sa, 10. Juni 2000 um 16:39 #
Ich hab nie gesagt, das ich Betriebssyseme programmieren könnte, geschweige denn mit Delphi. Fakt ist, das ich vor kurzem mit Delphi mein erstes lauffähiges Programm unter Windows geschrieben habe.
Wenn du mir sagst wie das unter Linux geht Knosperus, würde ich sofort auf Linux umsteigen.
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Von zweifler am Sa, 10. Juni 2000 um 20:30 #
Ich will hier niemanden Verteidigen aber andere Betriebssyteme haben auch gehörige macken, os2 z.b. Da daurt das booten um vieles länger als bei windows. Und Linux? sieht man die Produkte der beiden marktführer Suse und Redhat genauer an, finden sich nicht gerade wenig fehler. Programme werden nicht gefunden unzählige Fehlermeldungen beim beenden Von X11 etc, wie ich schon sagte, ich will niemanden Verteidigen muss aber sagen das man sich immer zuerst an die eigene Nase fassen sollte!
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    Von Frank Arnold am So, 11. Juni 2000 um 14:40 #
    Sicherlich haben auch andere OSes ihre Fehler - auch Linux.
    Die Frage ist nur inwieweit diese Fehler das System instabil machen. Ein paar falsche Signalhandler unter X11 (Qt,Gtk/Gdk) bringen ebend nur eine Fehlermitteilung - mehr nicht. Unter Windows zieht das gleich die Laufzeitbibliothek in den Keller und damit meistends auch gleich Windows.
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Von Arthur H. am Di, 13. Juni 2000 um 14:12 #
Ich finde die Entscheidung gut. Dass sie überhaupt möglich war, ist schon erstaunlich (z. Zt. reichstes Unternehmen an der US-Börse, amerikanische "Tugenden" von Gates, ...). Bleibt nur zu hoffen, dass das oberste Berufungsgericht die Entscheidung nicht verwässert.

Gates ist leider zu machtbesessen durch seine Version, dass jeder auf der Welt seine Produkte einsetzen soll. Diese Art und Weise seines (Denkens und) Handelns ist m. E. analog zu der von Sekten. (ST?; Produkte von denen setzt er ja schon ein!).

Fehler in MS-Produkten sind ärgerlich. Die absolut grösste Gefahr geht aber von der mangelhaften Datensicherheit aus. Immer wieder werden z. B. weitere zentrale Zugriffsrechte auf Windows NT u. a. bekannt, die natürlich nicht dokumentiert sind! Solche Betriebssysteme dürften eigentlich nur standalone eingesetzt werden.

Wunsch an die Linux-Experten:
Unterstützt die Migration von MS-Officeprodukten (Daten, programmierte IDV-Anwendungen), die Verteilung von Software bzw. die Bereitstellung auf zentralen Linux-Servern (analog zu den Terminalservices von MS und Cytrix) sowie eine sichere und professionelle User-Verwaltung (gibt es vermutlich ja schon?), so dass auch grössere Unternehmen mittelfristig migrieren können. Als Ergebnis wird es dann mehr Linux-Experten in einem Unternehmen geben; aber damit könnt Ihr bestimmt leben. (Es ist schon erstaunlich, welche Aktivitäten SuSE alleine in 2000 für eine kommerzielle Nutzung von Linux durchgeführt hat.)

Lernt von Euren Feinden, also z. B. von Gates: Macht Euch den Kopf nicht zu! Nicht meckern sondern schnell handeln!!! Wenn Gates wieder klarer denken kann und noch gesund ist, wird er bzw. der Chef der Unit Anwendungssoftware natürlich "seine" Officeprodukte für Linux anbieten und den Markt überrollen.

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