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Thema: Theodore Ts'o macht Bekanntschaft mit Gnome 3

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von liquidsky am Mo, 2. Juli 2012 um 19:48 #

Ich kann das Argument ehrlich gesagt nicht mehr nachvollziehen.
Wir leben nicht mehr in der Zeit von 30MB Festplatten. Die paar Bibliotheken mehr werden einem auf der Systempartition auch nicht weh tuen. Wofür ist der Speicher denn da? Bestimmt nicht zum ewig Frei bleiben.

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    Von Anonymous am Mo, 2. Juli 2012 um 20:21 #

    Ich denke, es geht nicht um Festplattenplatz; nicht mal in erster Linie um RAM- Verbrauch.

    Der ganze Quark nähert sich der Unwartbarkeit. Hunderte Pakete bauen aufeinander auf oder sind voneinander abhängig. Und wenn in dem Haufen ganz unten einer sein Steinchen rauszieht, ändert, und wieder reinschiebt, kracht der halbe Haufen zusammen.

    Kann man ja an KDE sehen. Da ist ständig irgendwas kaputt.

    Eine grosse Distribution kann sich bemühen, irgendwas funktionsfähiges zusammenzustellen bzw. zusammenzupatchen, und dann sagen Leute: "funktioniert doch alles".

    Die wissen halt nicht, wie ein weitgehend original belassenes KDE aussieht; z.B. das von Slackware oder Arch.

    Selbst Martin Grässlin, einer der wenigen KDE- Entwickler, der sich hier äußert, schrieb neulich, dass es "das KDE" nicht mehr gibt, sondern mehr als hundert Einzelprojekte. Der versucht offenbar nur noch, seinen eigenen Kram in Ordnung zu halten, aber grenzt sich geradezu von einigen anderen KDE- Projekten ab.

    Bei Gnome dürfte es auch nicht viel anders zugehen, und die XFCE- Leute haben bei 4.8 auch resigniert geschrieben, dass sie eigentlich zu wenige Leute sind, um hinter den ganzen Änderungen im Unterbau herzurennen. Auch stinkt denen, dass die BSD- Versionen von XFCE etliche Funktionalitäten eingebüsst haben, weil Linux eigene Wege geht.

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      Von mgraesslin am Mo, 2. Juli 2012 um 21:31 #

      Selbst Martin Grässlin, einer der wenigen KDE- Entwickler, der sich hier äußert, schrieb neulich, dass es "das KDE" nicht mehr gibt, sondern mehr als hundert Einzelprojekte.
      *seufz* das schreibe ich nicht. KDE ist eine Community und als Community veröffentlichen wir hunderte verschiedene Produkte. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

      Die einzelnen Produkte werden unabhängig voneinander entwickelt (wie sollte auch ein Window Manager Entwickler an E-Mail mitarbeiten), was aber nicht bedeutet, dass unsere Software nicht integriert ist oder wir nicht miteinander reden oder änhliches ;-)

      Der versucht offenbar nur noch, seinen eigenen Kram in Ordnung zu halten, aber grenzt sich geradezu von einigen anderen KDE- Projekten ab.
      Nein ich grenze mich überhaupt nicht von anderen KDE-Projekten ab. Ich wehre mich nur dagegen, dass man alle Software in einen Topf schmeißt, einmal "KDE ist scheiße" ruft und dabei ignoriert, dass man genau mit einem einzigen Produkt Probleme hat. Dabei geht es mir überhaupt nicht um die KDE Plasma Workspaces, an denen ich mitentwickel, sondern darum, dass ich den Nutzern zeigen will, dass die Entwicklung nichts miteinander zu tun hat. Es ist komplett OK zu sagen Plasma gefällt mir nicht und stattdessen GNOME Shell zu verwenden und dann trotzdem KDE Anwendungen unter GNOME Shell einzusetzen. Nur weil jemand Plasma scheiße findet, ist ja nicht alles von KDE scheiße. Ich hoffe das wurde jetzt etwas verständlicher nachdem ich mein eigenes Projekt auf die Seite der "verhassten" Software gesetzt habe.

      Btw. bevor man mich falsch zitiert, darf man mir gerne auch eine E-Mail schreiben um nachzufragen, ob man das richtig verstanden hat: mgraesslin ät kde punkt org

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        Von TomZ am Di, 3. Juli 2012 um 09:07 #

        :up: :up: :up:

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        Von Anonymous am Di, 3. Juli 2012 um 10:32 #

        Das war kein Zitat, sondern eine möglicherweise unzutreffende Interpretation.

        Hier sind Zitate Deiner Texte, auf den ich mich bezog:

        Ich erwarte von Nutzern konstruktive Kritik. Die Kritik die ich oben kritisierte ist ungerechtfertigt und pauschalisierend. Es gibt nicht ein "KDE4" sondern hunderte einzelständige Produkte. Wenn kritisieren, dann richtig. Ich zum Beispiel nehme mir nur Kritik an KWin an und möchte nicht dass KWin in einen Pott mit anderen Sachen geworfen wird, an denen ich nicht mitarbeite.

        Und der hier:

        Es gibt nicht "ein KDE", sondern hunderte eigenständig entwickelte Produkte, die zufällig an einem gleichen Termin released werden.

        Mag sein, dass das aus dem Zusammenhang gerissen ist.

        Aber - bevor ich missverstanden werde - KDE ist mir inzwischen ziemlich egal; ich benutze es ja gar nicht mehr.

        Aber es betrifft ja nicht nur KDE. Gnome macht inzwischen ähnlich chaotische Dinge, und ich frage mich, wann das nächste größere Software- Projekt unter der Last selbstgeschaffener Komplexität ins schlingern gerät (und den Ruf von Linux - nicht den Kernel, sondern das "Ökosystem" - beschädigt).

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        Von Nur mal so am Mi, 4. Juli 2012 um 09:12 #

        Wie sagt man so passend: mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen

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    Von Tywin Lannister am Mo, 2. Juli 2012 um 20:29 #

    Bei Gnome 3 wurde viel Ballast abgeworfen (Bonobo und Co.) und Libraries zusammengeführt. Hier gibt es nichts zu beanstanden.

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      Von Jasager am Di, 3. Juli 2012 um 07:57 #

      Zumal dieser Ballast historisch aus der Notwendigkeit gewachsen war, abwärtskompatibel zu bleiben, nicht aus schierer Idiotie oder einer Neigung zu Bloat. Kernel-Entwickler sollten dieses Problem kennen und zu gegebener Zeit macht man einen Schnitt und konsolidiert, eindrucksvollerweise oft einhergehend mit einem neuen Major-Release.

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    Von blablabla am Do, 5. Juli 2012 um 14:32 #

    Speicher ist da um Benutzerdaten zu speichern, nicht um ein Betriebssystem zu füttern, der Motor eines Autos ist ja auch nicht da um sich selber zu befördern (in erster linie sollen passagiere befördert werden), der ganze rest ist wie beim Betriebsystem nicht-nutzlast.

    PS: Wenns ums backup in RZ's geht ist jedes überflüssige Mb einfach puures geld das verschwendet wird, das dich das bei deinem privaten PC wenig stört glaub ich dir, aber wass wenn du eine kleine SSD hast? Plötzlich fangen dann 2-3 Gb zusätzlich, auch zu stören.

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