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Thema: Landgericht Bochum bestätigt Gültigkeit der LGPL

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Von scholle2 am Sa, 16. März 2013 um 14:33 #

> Ich vermute das ganze geht einfach auf dem Weg von a über b nach c verloren.
> A beauftragt B mit der Entwicklung der Software, für B hat mal C gearbeitet der
> sich dann im (L)OSS Umfeld bedient hat und aus Angst vor Bürokratie und so das
> ganze nicht entsprechend deklariert hat. So oder so ähnlich.

Da haben die Beteiligten "A", "B" und "C" wohl ein großes Verständnisproblem.
Wenn der Programmierer "C" pfiffig ist, sich in seinem Arbeitsbereich gut auskennt
und seinem Chef die Integration von (L)OSS vorschlägt, warum sollte "B" da nicht
zugreifen? Für "A" ist es doch entscheidend, dass das bestellte Produkt zuverlässig
seinen Zweck erfüllt und schnell und kostengünstig geliefert wird.

> Das ganze ist für Unternehmen schwer zu beachten.

Warum das denn?
Wenn ich zum X. Mal eine Prozedur programmiere kann ich mir fast sicher sein, dass
irgend ein Patentfuzzi das schon angemeldet hat.
Und was macht "A", wenn M$, Oracle und Konsorten mit dem Einwand auftauchen, dass mindestens fünf ihrer Patente verletzt wurden, aber bei Abführung von 10% des Umsatzes
auf eine Klage verzichtet wird?

Demgegenüber ist das Beachten der LGPL eine Kleinigkeit.

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