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Thema: TurboLinux DataServer mit IBM-Datenbank

13 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Stefan Antoni am Do, 3. August 2000 um 02:07 #
Mal ein paar technische Fragen:

1. Was ist eine RELATIONALE Datenbank?
2. Was kann die, was MySQL oder mSQL nicht können?
3. Haben die IBM Server spezielle Hardware für Datenbanken, die es nur bei IBM gibt?

... ich weiß ich bin ein DAU :-)

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    Von Alexander Schmehl am Do, 3. August 2000 um 03:09 #
    > 1. Was ist eine RELATIONALE Datenbank?
    Ganz kurz: Eine Datenbank, in der du eine Art Beziehung zwischen den Datenbeständen herstellen kannst. Beispielsweise Zwischen Kunde und Ware.

    > ich weiß ich bin ein DAU
    Macht doch nix. Ich auch gelegentlich.

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    Von Jochen am Do, 3. August 2000 um 08:44 #
    Nun ja, mit Transaktionen, Triggern und Stored Procedures kann DB2 schon einiges mehr als m/MySQL.
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    Von Anonymous am Do, 3. August 2000 um 08:50 #
    >> 1. Was ist eine RELATIONALE Datenbank?
    >Ganz kurz: Eine Datenbank, in der du eine Art Beziehung zwischen den Datenbeständen herstellen kannst. Beispielsweise Zwischen Kunde und Ware.

    Bei einer r. Datenbank existiert jeder Datensatz nur einmal. Es gibt keine redundanten Daten. Die Daten sind in Tabellen organisiert, die in logischen Beziehungen zueinander stehen. Abfrageergebnisse (Sichten) setzen sich aus Daten unterschiedlicher Tabellen zusammen. Es gibt auch noch objektorientierte Datenbanken...

    > 2. Was kann die, was MySQL oder mSQL nicht können?

    Hab mySQL noch nie benutzt, aber in einem Vergleich mit kommerziellen Db und Postgresql wurde gesagt, daß mySQL nicht in der Lage ist eine 'Rollback-Transaction' zu machen. Bedeutet z.B., daß auf der Basis einer speziellen Prüfung eine Datensatzänderung zurückgenommen werden kann. Und es gibt keinen Transaktionsmanager, der dafür sorgt, daß die Zugriffe auf Daten (auch schreibend) ordentlich verwaltet werden. Wie gesagt: Habe ich gelesen. ;-)

    Oli

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    Von Robert am Do, 3. August 2000 um 09:19 #
    MySQL kann in der aktuellen stabilen Version weder Transaktionen noch Sub-Queries (bei einem Sub-Query wird das Ergebnis einer Abfrage in einer weiteren Abfrage als "Parameter" verwendet). Allerdings werden in der Entwicklerversion gerade Transaktionen eingebaut.
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    Von Anonymous am Do, 3. August 2000 um 09:51 #
    Zum Beispiel eben Transaktionen oder temporäre Tables...


    Trotzdem ganz klar: bei mysql wurde Funktionalität der Geschwindigkeit geopfert. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

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    Von werftarbeiter am Do, 3. August 2000 um 13:23 #
    2. Ein kommerzielles Datenbanksystem wie
    DB2 mit mySQL zu vergleichen ist nicht fair.
    DB2 ist unglaublich mächtig und skaliert vom
    PDA bis zur S/390 Plattform. Gerade in Richtung Warehousing bzw. generell wenn es um viel Last und große Datenbestände geht, ist man bei mySQL wahrscheinlich nicht so richtig aufgehoben.
    Es kommt immer auf das Einsatzgebiet an, wenn ich eine kleine DB fürs Web ohne große Funktionalität brauche, dann hat man mit MySQL wahrscheinlich die kleinere einfachere und konkurrenzlos günstigere Variante.
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    Von Anonymous am Fr, 4. August 2000 um 10:44 #
    Zu Frage 3.) spezielle Hardware für DB von IBM:
    Soweit ich weiß nicht, zumindest nicht zwingend, sonst wäre die DB2 nicht auf Linux-PC portiert worden.
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    Von Schnoffos am Di, 8. August 2000 um 12:44 #
    Ich habe gehört es gäbe von IBM in Amiland ein Angebot: DB/2 + Notes-Server und dem ein oder anderen Schnickschnack für ca. 500$. Hab allerdings leider keine weiteren Infos..
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Von hjb am Do, 3. August 2000 um 10:12 #
> Bei einer r. Datenbank existiert
> jeder Datensatz nur einmal. Es
> gibt keine redundanten Daten.

Selbstverständlich gibt es redundante Daten. Es is sogar möglich, denselben Datensatz mehrfach in einer Tabelle zu haben, wenn die Tabelle entsprechend definiert ist.

Um die Daten redundanzfrei zu bekommen, müßte man sie in 4. oder 5. Normalform bringen, was, soweit ich mich erinnere, nicht immer möglich ist. Aus Performancegründen (insbesondere bei Abfragen) kann es sogar erwünscht sein, die Daten nicht redundanzfrei zu machen.

Das Entscheidende an Relationalen Datenbanken ist, daß Verknüpfungen über die Werte der Felder gemacht werden. In früheren Datenbanken (60er, 70er Jahre) wurden die Daten über Zeiger verknüpft (hierarchische Datenbanken). Das machte erhebliche Schwierigkeiten bei der oft nötigen Reorganisation der Daten.

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Von Anonymous am Do, 3. August 2000 um 10:58 #
Zur Veranschaulichung ist es sinnvoll, Normalisierung usw außen vor zu lassen und sich statt dessen vorzustellen, daß die Daten erst zur Ausführungszeit (Queries etc) in Beziehung gebracht werden. Das geschieht über Verbindungsfelder wie du schon bemerkt hast (gut). Theoretisch vermeidet man Redundanz zwecks größerer Fehlerfreiheit (one fact, one place).
Beispiel: Eine db enthält Kundendaten eines Toilettenhäuschenherstellers. Die speziellen Plastikverschalungen seiner Sanitäranlagen sind keimabweisend und können nur von spezialisierten plastikverarbeitenden Unternehmen hergestellt werden. Die daten dieser Lieferanten (Id-Nr, Name, Adresse etc) wie auch Geschäftsfälle (Lieferungen) sowie alles andere sind jeweils nur einmal in der Db vorhanden. Man kann aber die tabelle Lieferung, die eben keine Lieferantendaten enthält, sondern nur Daten zur Liefrung (Datum, Umfang) in beziehung zur tabelle Lieferant setzten, undzwar über eine Id-Nummer.
Wenn jemand hier mal höflig fragt, was dieses oder jenes bedeutet, ist es nicht nötig gleich sein Hintergundwissen ins Spiel zu bringen, um Betreffenden zu verwirren und es dann nicht mal gründlich zu machen.

Oli.

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Von Anonymous am Sa, 5. August 2000 um 20:06 #
Cooles Teil. Hab meine Applikation portiert und der Performancetest hat nur 17% der Zeit gebraucht, als es noch billig sein mußte und auf MySQL und SuSE lief ;o)

greetz@all,
masteroftheuniverse

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