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Thema: Eric Raymond kritisiert GCC-Strategie

34 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Sigurd am Mi, 22. Januar 2014 um 19:19 #

... keine Panik, keine Panik!

LP arbeitet bereits an einer Schnittstelle für GCC Plugins in systemd!

:D

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Von wqerwqer am Mi, 22. Januar 2014 um 20:38 #

Recht hat er der gute Mann!

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Von JSchmitt am Mi, 22. Januar 2014 um 21:55 #

Falls es noch niemand aufgefallen ist, es gibt schon mindestens zwei bedeutete Anwender, die den GCC den Rücken gekehrt haben und auf clang setzen.

Apple z. B. benutzt seit Xcode 5 clang und hat in den letzten Versionen von Xcode die Migration von GCC nach clang vollzogen.

Efenfalls wurde ja auf dieser Website darüber berichtet, dass FreeBSD 10 nun auch clang anstelle von GCC benutzt.

Mich erinnert die iSituation an die Jahrtausendwende, als egcs als Alternativ zu gcc aufkam. Der damalige Grund war auch in der Unfähigkeit der FSF zur Weiterentwicklung des GCC zu suchen.

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    Von ztre am Mi, 22. Januar 2014 um 22:02 #

    Apple und FreeBSD sind schon vor Clang von GCC abgefallen dank GPLv3. Und da GCC sicher nicht für die Plattformen die Wartung dauerhaft übernehmen werden, sind Bugs die Folge, was die Akzeptanz weiter verringert, vermutlich hat das Auswirkungen auch auf andere Plattformen.

    Djgpp war schon ein schönes Stück Software, immerhin haben die noch conio ausgeliefert wo sich GCC komplett verweigert. Die finden vermutlich curses immer noch toll.

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      Von mimimi am Do, 23. Januar 2014 um 01:38 #

      Vielen Dank für die Aufklärung.

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      Von Bert am Do, 23. Januar 2014 um 04:41 #

      "Apple ... schon vor Clang von GCC abgefallen dank GPLv3."
      Definitiv nein. Apple (der Initiator und mit Google der Vorantreiber von LLVM und clang) hatte einige technische Mängel des GCC im Auge zwecks besserer Einbettung in die IDE XCode. Wer sich informieren möchte, sollte die Quellen auf llvm.org und clang.llvm.org durcharbeiten. Da exisitert auch eine Foliensammlung betreffend der Änderungswünsche/Planungsgrundlage für clang.

      Ich persönlich bevorzuge für meine Projekte clang. Auch wenn er nur minimale Vorteile bietet. Als Nutzer von FreeBSD wusste ich, dass das FreeBSD-Projekt irgendwann umsteigen würde wegen der BSD-Lizenz. Also kompiliere ich schon seit der ersten Version meine Vala-Sources mit clang, kann aber auch in meinem Kompilierskript von Fall zu Fall Binaries mit gcc erzeugen. Wenn ich dann vergleiche, sind Binaries mit clang geringfügig schneller und manchmal deutlich kleiner. Diesen "Seiteneffekt" will ich dann aber auch bewusst.

      Außerdem wäre es als Programmierer wirklich blöd, wenn man beide nicht versuchen würde. Im Ergebnis entscheidet man sich dann doch für die Version mit besseren Daten. Und da ist der clang eben die bessere Wahl. Sowas nennt man dann Wettbewerb. Und da ist die Kritik von ESR eben angebracht.

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        Von ztre am Do, 23. Januar 2014 um 05:56 #

        Apple ist nicht der Initator, wie kommst du darauf?[1]


        [1]https://en.wikipedia.org/wiki/LLVM

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          Von Bert am Do, 23. Januar 2014 um 06:47 #

          Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

          Die ganze Story in wenigen Sätzen: LLVM entstand an der University of Illinois; Programmierer: Chris Lattner. Chris wurde von Apple eingestellt, und LLVM wurde zu einem geförderten Open-Source-Projekt bei Apple, so wie es CUPS seit 2007 ist. Dann stellte man fest, dass man mit GCC/LLVM zuviele Probleme hatte, es in XCode zu nutzen, worauf Steve Jobs veranlasste, eine neues Frontend zu programmieren: clang. Steve Jobs griff sogar ein, es nicht "c-lang" (zwei Silben) zu sprechen, sondern "clang" in einer Silbe. Chris begann im Juni 2006 an clang zu arbeiten, als Chris in der Hierarchie von Apple aufstieg, übernahm Steve Naroff im Oktober 2006 die Entwicklung, auf der llvm-Konferenz wurde clang im Mai '07 vorgestellt und im Juli '07 wurde es unter BSD-Lizenz zu Open-Source gemacht. Seit dem verläuft die Entwicklung an clang/llvm im öffentlichem Raume. Aber das Konzept, clang zu realisieren, stammt von Steve Jobs, der es unbedingt für XCode haben wollte. Warum? Lest die Folien oder seht Euch die youtube-Videos der Konferenzen an, die alle auf llvm.org verlinkt sind.

          • 0
            Von ztre am Do, 23. Januar 2014 um 08:54 #

            Dazwischen hast du einige Jahre ausgelassen wo LLVM selbstständig außerhalb der Uni weitergelebt hat. Das erste off. Release war 2003, Apple ist 2005 dazugestoßen.

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            Von LH_ am Do, 23. Januar 2014 um 09:32 #

            "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil."

            Gut erkannt. Bitte also dran halten ;)

            Apple heuerte Chris Lattner erst 5 Jahre nach Projektstart an. Damit ist Apple nicht der Initiator, sondern hat einen der Initiatoren nur angestellt.

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              Von LH_ am Do, 23. Januar 2014 um 09:43 #

              Kurzer Ergänzung Die Kritik bezieht sich auf die Aussage das Apple Initiator von LLVM und Clang ist.
              Bei LLVM hast du unrecht, bei Clang soweit mir bekannt ist nicht.

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          Von Bert am Do, 23. Januar 2014 um 06:59 #

          https://en.wikipedia.org/wiki/Clang

          "Apple chose to develop a new compiler front end from scratch, supporting C, Objective-C and C++. This 'clang' project was open-sourced in July 2007."

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            Von ztre am Do, 23. Januar 2014 um 08:52 #

            LLVM gibts seit 2000, Apple ist 2005 eingestiegen. Aber hey, wieso sollte man auch den verlinkten Text durchlesen?

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              Von blubb am Do, 23. Januar 2014 um 09:13 #

              Das könnte man auch umgekehrt fragen...

              Apple hat clang angestoßen, also den Teil von LLVM, der jetzt dafür sorgt, dass gcc an Boden verliert. Aber ja, LLVM wurde von anderer Seite erschaffen, das kann man jetzt auch noch 10 mal wiederholen, ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass clang von Apple kommt.

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                Von ztre am Do, 23. Januar 2014 um 09:20 #

                Compiler Frontends gab's vorher viele, Clang ist eben der off. aufgenomme. Mit dem GCC hätte man auch nichts verloren, die Logik/Arbeit steckt nun mal nicht im Frontend. Und hier wird LLVM mit GCC verglichen nicht clang mit gcc, g++, etc.

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                  Von blubb am Do, 23. Januar 2014 um 10:37 #

                  Dennoch ist clang eben genau dieser Teil, vor dem sich GCC fürchten muss, da er das Hauptfeld von GCC ersetzt.

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                    Von ztre am Do, 23. Januar 2014 um 11:00 #

                    Ich würde sagen, fürchten müssen sie sich vor den Anwendungsfeldern die man mangels guten Design und Lizenz nicht so einfach/schnell umsetzen kann. Bessere Fehlermeldungen oder schnelleren Code sind leicht zu implementieren, aber ein Onlineprüfung wirds nie gehen. Und wenn ich den Code in einem Drittel der Zeit übersetzen und somit prüfen kann, beschleunigt das auch die Entwicklung. Mal von der schlechten Wartbarkeit, was alle Gnu Projekte betrifft, abgesehen.

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    Von ztre am Mi, 22. Januar 2014 um 22:02 #

    Apple und FreeBSD sind schon vor Clang von GCC abgefallen dank GPLv3. Und da GCC sicher nicht für die Plattformen die Wartung dauerhaft übernehmen werden, sind Bugs die Folge, was die Akzeptanz weiter verringert, vermutlich hat das Auswirkungen auch auf andere Plattformen.

    Djgpp war schon ein schönes Stück Software, immerhin haben die noch conio ausgeliefert wo sich GCC komplett verweigert. Die finden vermutlich curses immer noch toll.

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    Von ztre am Mi, 22. Januar 2014 um 22:02 #

    Apple und FreeBSD sind schon vor Clang von GCC abgefallen dank GPLv3. Und da GCC sicher nicht für die Plattformen die Wartung dauerhaft übernehmen werden, sind Bugs die Folge, was die Akzeptanz weiter verringert, vermutlich hat das Auswirkungen auch auf andere Plattformen.

    Djgpp war schon ein schönes Stück Software, immerhin haben die noch conio ausgeliefert wo sich GCC komplett verweigert. Die finden vermutlich curses immer noch toll.

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    Von ztre am Mi, 22. Januar 2014 um 22:02 #

    Apple und FreeBSD sind schon vor Clang von GCC abgefallen dank GPLv3. Und da GCC sicher nicht für die Plattformen die Wartung dauerhaft übernehmen werden, sind Bugs die Folge, was die Akzeptanz weiter verringert, vermutlich hat das Auswirkungen auch auf andere Plattformen.

    Djgpp war schon ein schönes Stück Software, immerhin haben die noch conio ausgeliefert wo sich GCC komplett verweigert. Die finden vermutlich curses immer noch toll.

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    Von der sprechende enddarm am Do, 23. Januar 2014 um 13:49 #

    Apple z. B. benutzt seit Xcode 5 clang und hat in den letzten Versionen von Xcode die Migration von GCC nach clang vollzogen.
    Appel geht mir am A* vorbei.


    Efenfalls wurde ja auf dieser Website darüber berichtet, dass FreeBSD 10 nun auch clang anstelle von GCC benutzt.

    ... FreeBSD ebenso.

    Und jetzt?

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Von Herzlos am Mi, 22. Januar 2014 um 23:25 #

Für die könnte ich mir so eine Pluginschnittstelle für proprietäre Plugins durchaus vorstellen, was Raymonds Aussage ziemlich abschwächt.

Denn die Hersteller sind sich dessen mittlerweile bewusst, dass proprietäre Compiler nicht mehr zeitgemäß seien. »GCC hat den Krieg gewonnen«,

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