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Thema: Mozilla arbeitet weiter an neuer Browser-Engine Servo

29 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von dgrat am Mi, 26. Februar 2014 um 16:20 #

Gratulation and die Entwickler ..
Ich sehe als Kritiker Rust nicht unbedingt vorn.

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    Von homer am Mi, 26. Februar 2014 um 16:43 #

    ...in Rust implementiert, einer neuen Programmiersprache... Rust leidet nicht an einem unsicheren Speichermodell ...
    Mal eben eine neue Programmiersprache entwicklen und dann hoffen, dass diese sicher ist erscheint mir nicht gerade vertrauensbildend. Wenn man bedenkt, dass Sprachen wie JavaScript oder Python seit vielen Jahren von einer riesigen Comunity weiterentwickelt werden, kann ich ich mir nicht vorstellen, dass die Rust-Entwickler die Weisheit mit Löffeln gegessen haben.

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      Von blablabla233 am Mi, 26. Februar 2014 um 17:24 #

      Die typen die aus rollenden Baumstaemmen ein Rad entwickelten hatten wohl noch nicht mal loeffel und trotzdem endeckte was viiiel besseres die Welt. Nach deiner Ansicht gaebe es nur C Ada Fortran und Asm.....

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      Von blablabla233 am Mi, 26. Februar 2014 um 17:26 #

      Haha und du nimmst JavaScript und Python als Beispiel :-) ...du weisst schon den unterschied von Script zu einer echten Sprache oder?

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      Von Anonymous Coward am Mi, 26. Februar 2014 um 22:43 #

      Mal eben eine neue Programmiersprache entwicklen und dann hoffen, dass diese sicher ist erscheint mir nicht gerade vertrauensbildend. Wenn man bedenkt, dass Sprachen wie JavaScript oder Python seit vielen Jahren von einer riesigen Comunity weiterentwickelt werden, kann ich ich mir nicht vorstellen, dass die Rust-Entwickler die Weisheit mit Löffeln gegessen haben.
      Quark, die Sprache ist qua Definition sicher. Was eventuell nicht sicher ist, sind Implementierungen wie SpiderMonkey oder CPython.
      Ein großer Anlass zur Sorge ist das aber nicht: Es ist um ein vielfaches wahrscheinlicher, dass der Nutzer einer Programmiersprache einen Fehler macht, als dass in der Implementierung Bugs stecken, die zu einer Sicherheitslücke im generierten Code führen. Und die Masse der Bugs in den Implementierungen wirken sich auch nicht auf gültigen Code im zu compilierenden Programm aus, sondern betreffen nur ungültige Programme. Das ist ein Angriffsvektor, wenn ein Angreifer eine Möglichkeit hat, beliebigen Code mittels der betreffenden Implementierung auszuführen (so wie es beispielsweise bei JavaScripts oder auch Java-Applets der Fall ist). Für eine Sprache wie Rust, wo das typischerweise nicht der Fall ist, ist das nicht relevant.

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        Von homer am Do, 27. Februar 2014 um 07:24 #

        ...die Sprache ist qua Definition sicher
        Danke für die Info. Ich habe nun gelernt, dass eine Programmiersprache, die statisch typisiert direkt in Maschinencode übersetzt Vorteile gegenüber dynamisch typisierten Spachen hat und dass in der Regel nicht die Programmiersprache selbst, sondern die Nutzer einer Programmiersprache ein mögliches Sicherheitsrisiko verursachen. Zusammengefasst: Die Rust-Entwickler haben gute Arbeit geleistest und die Qualität der Browser-Engine Servo hängt nun von den Rust-Anwendern ab.

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          Von Bolitho am Do, 27. Februar 2014 um 15:29 #

          Ich habe nun gelernt, dass eine Programmiersprache, die statisch typisiert direkt in Maschinencode übersetzt Vorteile gegenüber dynamisch typisierten Spachen hat
          ... aber auch viele Nachteile.

          Ist das jetzt wirklich eine überraschende Erkenntnis? :huh:

          Abgesehen davon beschreibst Du einen speziellen Spezialfall, weil Du verschiedene, sich nicht ausschließende Paradigmen kombinierst! (statisch typisiert + Maschinencode)

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            Von homer am Fr, 28. Februar 2014 um 07:20 #

            Ist das jetzt wirklich eine überraschende Erkenntnis?
            Das erscheint mir keineswegs banal wenn ich mir aus der jüngsten Vergangenheit die Sicherheitsprobleme mit Java anschaue (Link).
            Ich halte nur die These, dass die Rust-Entwickler in 1,5 Jahren das geschafft haben sollen, was die Programmierer von anderen verbreiteten Spachen nicht in 10 Jahren zustande gebracht haben für unglaubwürdig. Just my two cents.

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    Von blablabla233 am Mi, 26. Februar 2014 um 17:28 #

    Sonder? Teile Deine erleuchtung mit uns...bitte.

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    Von Kringel am Mi, 26. Februar 2014 um 18:12 #

    Würde mich auch mal interessieren: Was ist denn besser? Als C++ und Python-Entwickler schiele ich sehr interessiert auf die Entwicklung von Rust. Mir ist keine Programmiersprache bekannt die dessen angestrebte Ziele momentan gut erfüllt: Satisches Typsystem, Schutz vor Speicher-Fehlgriffen, gute Unterstützung für parallelisierung, C-nahe Performance und optionale GC pro Task (also kann man auch auf Echtzeit-Fähigkeit hoffen). Was die Syntax angeht bin ich mit Python durchaus zufrieden. Das es bei als statischen Sprache auch bei C++ leiht ist durchaus einleuchtend.

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    Von Anonymous Coward am Mi, 26. Februar 2014 um 22:26 #

    Selbst wenn man mal ignoriert, dass Du diese dämliche Meinung nicht ansatzweise begründest, ist deine Kritik dämlich, denn ie Syntax ist so ziemlich der am wenigsten interessante Teil einer Sprache. Interessant sind beispielsweise das Typsystem oder Features wie die Nebenläufigkeitsunterstützung. Das erkennt man unter anderem daran, dass sich Sprachen wie C oder gar C++ mit ihrer fundamental unlogischen Syntax durchsetzen konnten. Beispiel gefällig? Der Typ eines Funktionszeigers sieht beispielsweise so aus: void(*)(int). Wie deklariert man eine Funktion, die ein Argument dieses Typs nimmt und zurückliefert? Man sollte ja annehmen, dass der Typ zweimal in der Deklaration vorkommt, aber weit gefehlt: void (*signal(void(*)(int)))(int);, so sieht es aus! Und in C++ gibt es Kram wie den most vexing parse oder das Fiasko, das entstand, als man es für eine schlaue Idee hielt, kleiner/größer-Zeichen für Template-Parameter zu verwenden (was dann dazu führte, dass man an allen möglichen völlig sinnlosen Stellen die Schlüsselwörter typename und template einfügen muss).

    Ganz ehrlich: Selbst wenn Rust eine schlechte Syntax hätte, so könnte sie auf keinen Fall so katastrophal wie die von C++ sein.

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      Von dgrat am Fr, 28. Februar 2014 um 11:20 #

      Ich sehe das mit dem Sprachsyntax anders. Wenn man schon eine neue Sprache erzeugt, würde ich darauf achten, den Tippaufwand für mehr oder weniger obsolete Zeichen niedrig zu halten. Wenn man größere Programme schreibt merkt man den Unterschied.
      Außerdem sehe ich die Fokussierung bezüglich Nebenläufigkeit nicht so eng. Es gibt mittlerweile genug Libraries mit denen man komfortabel arbeiten kann. Mit den meisten mindestens genauso gut wie mit Rust. Meiner Meinung nach verhält sich Rust zu C wie R zu jeder x-beliebigen Statistiklibrary. Über den Sinn kann man sich prächtig streiten. Die Entwickler findens scheinbar geil, weil sie mit komplexen Sprachmitteln, die man noch aus C kennt scheinbar überfordert sind, aber mit der Performance von Scriptsprachen nicht zufrieden waren. Warum also keinen besseren (JIT-)Compiler für eine gute Scriptsprache wie Python entwickeln?

      Natürlich weil Rust für die Allgemeinheit so viel besser ist, als andere Sprache!

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    Von Otto Schatzschneider am Do, 27. Februar 2014 um 19:56 #

    Rust? Nie gehört mal gegoogelt. Sieht gar nicht so schlecht aus, Nebenläufigkeit mal richtig eingebaut und nicht nur ne lib rangeflickt. Sieht recht praktikabel und zeitgemäss aus, keine Altlasten. Könnte was werden hoffentlich über Firefox hinaus.

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