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Thema: Behörden: LibreOffice und OpenOffice sollen verbessert werden

47 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von tadaa am Mi, 26. März 2014 um 19:17 #

Nur wenn Libre/OpenOffice eine verbesserung erfahren, kann es sich auch durchsetzen. Alles weitere hat keine Sinn.

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    Von Thoralf Schilde am Mi, 26. März 2014 um 20:38 #

    Richtig! Auf die Anwender hören und die Software weiter verbessern. Parallel dazu sollte grundsätzlich alle im Öffi-Dienst genutzte (und mit Steuermitteln bezahlte) Software Open Source (nicht zwangsläufig kostenlos!!!) sein. Besser ist es dann nur noch, wenn sich (wie hier) die Verwaltungen direkt mit einbringen und die Entwicklung so aktiv unterstützen.

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    Von cs am Mi, 26. März 2014 um 22:49 #

    Naja, erst mal Bugs und die vielen beknackten Limitationen fixen bevor neue Features reinkommen. Über Probleme stolper ich regelmäßig wenn ich mit LO arbeite:
    Kuriose Absatzsprünge in Dokumenten mit vielen Formeln oder das die eingebettete Literaturdatenbank für wiss. Arbeiten fast nicht zu gebrauchen ist. Die Eingabefelder für Titel und Autor verkraften nur ne maximale Anzahl Zeichen. Wissenschaftliche Paper haben aber manchmal recht umfangreiche Autorenlisten bzw. lange Titel.
    In LO muss noch viel Arbeit reingesteckt werden.

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      Von johanes am Do, 27. März 2014 um 01:16 #

      Sorry,

      wenn ich jetzt möglicherweise als ewig gestriger rüberkomme, aber für wissenschaftliche Arbeiten mit Formeln und Literaturverweisen ist LaTeX eigentlich das Mittel der Wahl. Sicher, es ist nicht so schön intuitiv und man muss sich ein wenig damit auseinandersetzen, aber das Ergebnis ist deutlich besser. Wie so oft - das richtige Werkzeug für die entsprechende Aufgabe.

      Bloß weil diese Funktionen in LO drin sind, heißt dass noch lange nicht, dass sie gut sind. In MS Office ist das ja auch nie wirklich gut gegangen.

      Trotzdem ein dickes Lob an die Enwickler von LO - es ist eine klasse Software.

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        Von haha am Do, 27. März 2014 um 08:18 #

        Ich lach mich auch regelmäßig kaputt, wenn ich von wissenschaftlichen Arbeiten im Zusammenhang mit einem Office höre.

        Manche Publikanten (Verlage) haben aber nachgegeben, z.B. bei Springer bekommt man seit ein paar Jahren auch Vorlagen, neben LaTex, auch für Office.
        Damit die angehenden pseudo-Wissenschaftler sich auch mal der Öffentlich darstellen können....

        • 0
          Von paha am Do, 27. März 2014 um 08:46 #

          Wer wirklich wissenschaftlich publiziert, also im Bereich Chemie, Biochemie, Lifescience, etc., wo man nicht nur ein paar Formeln eintippen muss, der weiß, dass die meisten Verlage höchst ungern Latex benutzen. Sehr viele fordern sogar ein Word-Dokument. Da kommt man mit Latex nicht unbedingt weit.

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          Von milebrega am Do, 27. März 2014 um 08:56 #

          Viele Leute, die du hier so lapidar als "Pseudo-Wissenschaftler" abtust, publizieren mit einzelnen oder gar ganz ohne Formeln im Text. Tatsächlich!
          Die Verlage fordern gerne übrigens komplett unformatierte Word-Dokumente, bitte keine unterschiedlichen Schriftarten, Überschriften bitte durch eine Leerzeile kennzeichnen. Bilder bitte nicht ins Dokument eingebunden, die Bildunterschriften bitte am Ende des Dokuments, je Bildunterschrift eine neue Seite. Die Formatierung übernimmt dann der Setzer.

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            Von haha2 am Do, 27. März 2014 um 15:17 #

            dann hat dein verlag es wahrscheinlich aufgrund des vorliegenden klientels schon aufgeben, formatierunge zu verlangen.

            renomierte verlage bitten um so etwas...
            http://www.springer.com/authors/book+authors?SGWID=1-154102-12-427299-0

            ... und dort bei templates klicken.

            bye

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              Von milebrega am Do, 27. März 2014 um 18:23 #

              Ich muss ehrlich sagen, dass ich überrascht bin, dass tatsächlich der Autor so viel am Layout machen darf/machen muss. Anders ist das allerdings bei wiss. Journals, auch bei "deinem" Verlag Springer (wie du dich so schön ausgedrückt hast). Schau da mal bei deinen Lieblings-Journals in die Author Guidelines.
              Gruß, Milebrega

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          Von August Meier am Mi, 9. April 2014 um 08:30 #

          Naja, mit Wordperfect für DOS konnte man noch wirklich einfach wissenschaftliche Arbeiten produzieren, das war auch relativ einfach anpassbar.

          Es grüsst

          August Meier

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        Von cs am Do, 27. März 2014 um 09:35 #

        Genau deswegen benutze ich inzwischen auch wieder LaTeX für wiss. Arbeiten, weil LO schlicht zu viel Unzulänglichkeiten hat.
        Aber ist das ein Argument, dass Writer weiterhin seine grauenhafte Literaturdatenbank behalten soll. Mal davon abgesehen, ich kenne viele, die ihre wiss. Arbeiten nicht mit LaTeX schreiben.
        Außerdem widerspricht sich dein letzter Satz. Wie kann man eine SW klasse finden, die so offenkundige Mägel hat?

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        Von Herzlos am Do, 27. März 2014 um 10:15 #

        aber für wissenschaftliche Arbeiten mit Formeln und Literaturverweisen ist LaTeX eigentlich das Mittel der Wahl.

        Richtig, aber das willst du doch jetzt nicht ernsthaft als Argument bringen, dass Fehler in LO nicht gefixt gehören?

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        Von Smarty am Do, 27. März 2014 um 12:27 #

        Nicht nur für wissenschaftliche Arbeiten, und mit Lyx lassen sich die Dokumente auch einfach erstellen, und man kann sich darauf verlassen, das die Formtierung etc. auch bei mehr als vier Seiten erhalten bleibt. Bei Bedarf kann man auch einfach ein PDF, DOC oder was auch immer erstellen lassen :)

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      Von Samuel am Do, 27. März 2014 um 08:56 #

      Wie wärs wenn du das unterstützt? Fehlerbericht erstellen (bugs.freedesktop.org) und am besten zusätzlich noch sponsorn: https://freedomsponsors.org/project/149/LibreOffice#/LibreOffice

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      Von Rhumpi am Do, 27. März 2014 um 12:58 #

      Naja, so viele Limitationen hat LibreOffice m.E. nicht bei wissenschaftlichen Arbeiten. Vor allem bei strukturierten Dokumenten ist es ein Segen im Vergleich zu MS Word.

      Bezüglich der kuriosen Absatzsprünge kann ich nichts sagen, da ich immer nur ein paar Formeln pro Dokument habe. Am besten dafür einen Fehlereintrag auf dem LibreOffice Fehlersystem einstellen: https://bugs.freedesktop.org/enter_bug.cgi?product=LibreOffice&bug_status=UNCONFIRMED

      Bezüglich der Literaturdatenbank in LibreOffice und auch MS Word kann ich nur abraten und zu echten Bibliographieprogrammen raten. Die können unglaublich viel mehr und sind exzellent in LibreOffice integriert. Auch Dokumente mit vielen hunderten Zitaten sind dann kein Problem. Ich habe sehr gute Erfahrung mit Zotero (www.zotero.org) gemacht.

      Zum Thema LaTeX: Natürlich ist LaTeX super und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich persönlich arbeite aber sehr gerne mit LibreOffice Writer. Es ist m.E. viel schöner zum Schreiben, Navigieren, herumkopieren, Einfügen komplexer Tabellen, Import von Statistikprogrammen, aktiver Rechtschreib. und Grammatikkontrolle, Kommentieren und Überarbeitungsmodus. Aber das ist persönlicher Geschmack, dass ich auch bei wissenschaftlichen Texten fast immer zu LibreOffice greife.

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    Von bremse am Do, 27. März 2014 um 00:15 #

    Nun, sowohl unsere kleine Firma, als auch ich privat, spenden öfter mal.
    Früher an OO, nun an LO. Warum auch nicht, bezahlten wir doch ganz früher für MS-Office und später für StarOffice.
    Und OSS muß ja auch nicht zwangsläufig kostenlos sein. (Wenngleich es eine schöne Dreingabe ist.) 8)
    Was mir aber sowohl von Privat, als auch von Geschäftlich öfter mal so aufstößt, die Meisten fordern nur, fördern selbst aber nicht.
    Weder durch Mitentwicklung, noch durch Spenden.

    Ich finde, diese User dürfen sich bestenfalls etwas wünschen, ganz sicher aber haben die nicht das Recht, etwas zu fordern.

    PS. LO macht sicher noch nicht alles perfekt. Aber schon seit StarOffice-Zeiten kommen wir mit dem Gebotenen meist voll aus. Die kleinen Macken konnten wir bisher immer gut umschiffen.
    Und so manche gute Lösung sucht man bei MS-Office vergeblich.
    Und mal ganz ehrlich: MS-Office hat solche Macken ebenfalls.

    Ich finde jedenfalls, LO ist auf einem guten Weg. :up:

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Von Claudia R. am Mi, 26. März 2014 um 19:31 #

Angebote müssen bis am 30. April 2014 beim Sprecher der Arbeitsgruppe eingereicht werden.

Na also! Mit OSS läßt sich also doch Geld verdienen... ;)

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Von Petzi am Mi, 26. März 2014 um 20:35 #

Mit OO 4.01 unter Win kann ich:
1. Use Case 2.1 nicht nachvollziehen (Absatz wandert brav auf die erste Seite).
2. Use Case 2.2 betrifft OO nicht.
3. Use Case 2.3/2.4 nicht getestet (weil nicht kapiert/keine Lust drauf).
4. Use Case 2.5 halte ich nicht für einen Fehler (unabhängiges Verschieben des Bildausschnittes), dazu könnte man den Rahmeninhalt auch in den Eigenschaften fixieren. So kennt man es doch auch aus anderen Programmen?
5. Use Case 2.6 kann ich auch nicht nachvollziehen: wenn ich außerhalb der gelben Zeile einfüge bzw. lösche reagiert der verbundene Block wie es es soll.

Vermutlich habe ich den englischen Text einfach nicht verstanden :huh:

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Von Serienbrief am Mi, 26. März 2014 um 23:38 #

Habe vor kurzem mal versucht die Serienbrieffunktion von LibreOffice zu verwenden um Geburtstagseinladungen zu versenden. So etwas unglaublich dämliches hat die Welt noch nicht gesehen.

In meiner jugendlichen Naivität hatte ich angenommen ich könnte einfach die Adressen in Calc erfassen und dann ähnlich wie in Word das Excel File als "Adressdatenbank" angeben.

Aber nichts da, egal wie ich es probiert habe ihm die Calc Datei unterzujubeln, er wollte sie einfach nicht annehmen. Ich musste schließlich ein globales Adressbuch in Form einer Base Datenbank erstellen und erst dann konnte ich auf die Adressen zugreifen.

Wer sich diese völlig dämliche Lösung ausgedacht hat, hat in seinem Leben noch keinen Serienbrief erstellt. Es ist ja schön, dass ich eine echte Datenbank angeben kann, aber dass ich sie angeben MUSS ist einfach nur realitätsfremd. Wie stellen die sich das vor wenn ich das Dokument inkl. Adressdatenbank mal an jemand anderes weitergeben will?

Wirklich Zeit, dass das überarbeitet wird. Wer einmal versucht hat einen Serienbrief in Libre Office zu erstellen, der will sofort wieder zurück zu MS Office.

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Von Herzlos am Do, 27. März 2014 um 10:30 #

Frage:
In welchem Anwendungsszenario braucht man das?

Meiner Meinung war das schon bei MS Office ein Fehler by Design:
http://www.heise-medien.de/presse/Wie-Word-Sie-verraet-1610933.html

Hoffentlich sind die Dokumente dann weiterhin ohne Änderungshistory speicherbar.

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Von maroludwig am So, 30. März 2014 um 16:02 #

Ich verstehe nicht, warum in diesem Gremium solche Themen im Vordergrund stehen?! Ich arbeite in einen Second Level Team in einem Medien- Unternehmen, das weltweit Niederlassungen hat, 5000 Mitarbeiter, 9000 PC's und 15000 installierbare Komponenten.

Und wir wären ja schon froh,
wenn die Projekte mal brauchbare Admintools hätten, mit denen Speicher- und Vorlagenpfade, Sicherheitstemplates und sonstige Konfigurationen (social Funktionen abschalten, Zwischenspeicherungen festlegen, corporate identity umsetzen, usw.) zentral(!) konfigurierbar wären!

Wir nutzen kein freies Office, aber wir erleben vergleichbares mit der Mozilla Firefox ESR Version. Der längere Aktualisierungs- Intervall ist für die Entwickler Kollegen ein Segen - aber man kann noch nicht mal zentral vorgeben, das die Lesezeichen auf dem jeweiligen Anwender Netzlaufwerk liegen sollen - also der Speicherort der places.sqlite.

Und das ist ein grundlegendes Problem für Open Source Projekte: Aus irgendeinen Grund wird nicht in komplexen Strukturen gedacht, sondern immer nur an den einzelnen Anwender. Vernetzung ist ein Fremdwort. Und damit sind dann andere 'etablierte' Softwarefirmen wirklich weiter.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 30. Mär 2014 um 16:04.
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    Von Powered by Penguins am So, 30. März 2014 um 20:01 #

    aber man kann noch nicht mal zentral vorgeben, das die Lesezeichen auf dem jeweiligen Anwender Netzlaufwerk liegen sollen - also der Speicherort der places.sqlite.

    Kann dir nicht folgen! Sprichst du von Windows? Unter Linux/Unix ist es Standard, die Datei im Home-Directory des Benutzers zu haben, da normalerweise das komplette Directory übers Netz verteilt wird. Aber selbst unter Windows ist das kein Problem. Das machen die Kollegen vom Windows-Team schon seit Jahren so, das die Daten im Netzlaufwerk liegen.

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      Von maroludwig am So, 30. März 2014 um 23:14 #

      Sorry, hätte ich deutlicher sagen sollen: ja, ich meine unter Win7. Die Daten von anderen Programmen liegen ja auch auf dem Netzlaufwerk - auch schon seit Jahren. Aber manche Freie Software sieht keine zentrale Konfiguration(!) vor, die z.B. vergleichbar dem Internet Explorer mit dem IEAK oder GPO's in der Win Welt wären. Oder gibt es ein configuration kit für Libre Office? Vorlagen basteln macht wahrscheinlich mehr Spass ... Wie wäre es mit einen Vorlagen Server?
      Übrigens, wenn alle Dateien im Home Directory wären, würdest Du mit server-speicherten Profilen - so bezeichne ich mal dein Konstrukt - in einen Medien- Unternehmen irgendwann einen Anmeldevorgang im Stundenbereich haben. Und dann stelle ich mir auf einen event eine angemietete T-com ISDN Leitung vor, die erstmal für ein 20-köpfiges Redaktionsteam die Profile rüberschaufelt :)

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