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Thema: TurboPrint verspricht exzellente Druckqualität

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Von Kurt Pfeifle am Sa, 2. September 2000 um 21:44 #
(Fortsetzung)

Also Hi-End/PostScript ist mit CUPS gut abgedeckt. Was ist nun mit nicht-PostScript-Druckern/Heimanwendern? Diese werden ebenfalls unterstuetzt. Zur Ansteuerung ihrer Funktionen werden ebenfalls Dateien im PPD-Format verwendet (ich nenne sie mal quasi-PPDs). Jeder ghostscript-Treiber (= 'Filter', der den unter Linux standardmaessig erzeugten PostScript-Output in das drucker-eigene Rasterformat umwandelt) laesst sich einbinden. CUPS kommt derzeit mit 6 'generischen' nicht-PostScript-Treibern (= entsprechende 'PPDs' mit passenden 'pstoraster'-Filtern): fuer die Modellreihen Epson Nadler (9- und 24Pin), Epson Stylus Color, Epson Stylus Photo, HP DeskJet und HP LaserJet. 'Generisch' heisst: die Druck- Qualität ist 100%ig (dem Drucker entsprechend), aber Zusatzfunktionen wie Duplexdruck oder gezielte Papierfachanwahl fuer einzelne Modelle der Reihe _n_i_c_h_t_.

CUPS wurde von Michael Sweet geschrieben, der auch das erste Print-Plugin fuer den 'GIMP' beisteuerte. Daraus ist zwischenzeitlich das projekt 'gimp-print' entstanden, welches mit 'stp' einen Filter/Treiber entwickelt hat, der bessere farb-Qualitaet bei manchen Epsons zustande bringt als die Herstellertreiber auf Windows!

Der grosse Wert von CUPS liegt darin, dass jetzt alle willigen Drucker-Hersteller bei minimalem Eigen-Aufwand fuer ihre Modelle mit Hilfe von CUPS eine Linux-Treiberfunktionalitaet anbieten koennen, indem sie ihre proprietaeren Steuerkommandos in eine PPD-konforme Datei schreiben. Leider hat es sich noch nicht genug herumgesprochen...

Der Ausweg? 'ESP PrintPro' ist eine kommerzielle Erweiterung fuer CUPS. Eigenschaften: alles, was an CUPS gut ist + eine GUI (grafische Benutzeroberflaeche) + 2300 Druckertreiber (davon ueber 1000 fuer nicht-PostScript-Drucker) + gegenueber dem Standard-ghostscript verbesserte Filter (die auf ueber NDA erhaltene Hersteller-Informationen beruhen. (Nach meinem Kenntnisstand werden alle Druckermodelle unterstuetzt, nach denen auf dieser Seite weiter unten gefragt wird.)

ESP PrintPro kostet 89.- DM (Einzelplatz Linux) oder 799.- DM (Serverlizenz auf Solaris-Basis).

(Schluss folgt)

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