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Thema: Alles Gute - Zwanzig Jahre FreeDOS

28 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Unerkannt am Di, 1. Juli 2014 um 17:39 #

Benutzt das irgendwer? Und wenn ja, für was? Mit DosBox lässt sich doch sicher schon viel erschlagen.

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    Von 'Eine Nutzung findet FreeD am Di, 1. Juli 2014 um 17:50 #

    'Eine Nutzung findet FreeDOS in bootbaren Disketten oder in Minimalsystemen, die den vollen Hardwarezugriff benötigen.'

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    Von (anonym) am Di, 1. Juli 2014 um 17:53 #

    Ich habe es 2010 für ein BIOS-Update meines MSI-Notebooks verwendet, da ich kein Windows mehr darauf installiert hatte, aber ein .EXE file zum Flashen ausführen mußte. Den Tipp mit FreeDOS hatte ich irgendwo aus dem Netz. Das Booten von FreeDOS via CD-ROM hat erfreulicherweise einwandfrei funktioniert, auch der USB-Stick mit dem BIOS-Update-File wurde sofort eingebunden. So unkompliziert ist es ja leider selten. Kann ich nur empfehlen !

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    Von magistermechanicus am Mi, 2. Juli 2014 um 08:20 #

    Ich nutze mein wirklich gutes DOS-Buchhaltungsprogramm damit. Hat mich aus der DOS-Teit über die sehr kurze W95- und längere OS2-Zeit begleitet und seit längeren nun in der Linuxwelt mit DOSEMU und FreeDOS.
    DOSEMU mit FeeDOS wird auch benötigt, um Daten im alten Praxisverwaltungs- und Lohnprogrammen zu recherchieren.
    Kam erst kürzlich wieder anlässlich einer Anfrage der Deutschen Rentenversicherung vor.

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    Von nano am Mi, 2. Juli 2014 um 08:37 #

    Wir haben ein steinaltes Lagerverwaltungsprogramm aus DOS Zeiten.

    Eigentlich wollte ich FreeDOS dazu hernehmen da es unter aktuellen Windowskisten nichtmehr läuft; hatte aber leider nicht geklappt.

    Nun läufts in der DosBox absolut zufriedenstellend :-)

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    Von akf am Mi, 2. Juli 2014 um 12:35 #

    Ich finde FreeDOS gut und wichtig.

    Man muss aber auch sagen, sowas braucht man hauptsächlich wegen unfreier Software. Würde man auf Freier Software bestehen, so könnte man die Programme auf aktuelle Systeme portieren. Das muss dann nicht der Originalautor sein, sondern kann irgendjemand mit Programmierkenntnissen und Interesse an dem Programm sein. Oder man engagiert irgendjemanden dafür.

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      Von Herzlos am Mi, 2. Juli 2014 um 18:16 #

      Würde man auf Freier Software bestehen, so könnte man die Programme auf aktuelle Systeme portieren

      Ich bezweifle das man das machen würde.

      Für DOS hat man eher direkt programmiert, das ging überwiegend nicht über Bibliotheken die zwischen Hardware, OS und Anwendung als Abstraktionslayer hängen, wie das heutzutage der Fall ist, sondern über eine direkte Programmierung der BIOS und DOS Routinen und Hardwareregister und all das noch gepaart mit Assembler.
      Damit war nahezu jede Software ein auf das System direkt angepasstes Unikat.
      Die Arbeit das zu portieren wäre somit erheblich und entsprach nicht selten einfach einem Rewrite.

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        Von akf am Do, 3. Juli 2014 um 19:38 #

        Ich hatte nicht behauptet, dass es einfach sei. Wie programmiert wurde hängt auch stark von der Art der Software ab – und ob es sich lohnt erst recht.

        Erinnern möchte ich aber an Spiele wie Doom oder Quake, die nachträglich Freie Software wurden, und die erfolgreich portiert wurden. Gerade Spiele waren aber besonders hardwarenah programmiert. Es ist also durchaus machbar, wenn etwas frei ist, oder wird, und es sich lohnt.

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    Von Baldrian am Mi, 2. Juli 2014 um 20:03 #

    An der wirklichen Computer-Front ein Muss.

    Du magst dir vielleicht nicht vorstellen, wie oft man DOS braucht, wenn es nah an die Hardware geht. Für alles wie BIOS / UEFI / und entsprechend Firmware auf allen erdenklicher Hardware, führt kein Weg daran vorbei.

    Als OS - keine Ahnung.
    Aber für X Tools völlig unabdingbar.
    Und FreeDOS bietet hier doch wirklich tausend mal mehr Features und Bequemlichkeit als eine blöde alte Win98 Start-Diskette.

    Also ja - lang lebe FreeDOS.

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Von DosLiebhaber am Di, 1. Juli 2014 um 20:07 #

Auch die neueste Version ist super.
USB 1.1 Unterstützung ist nativ vorhanden.

Und unter Linux ist FreeDos ein Genuß zum arbeiten.
Da sind der Dosbox für das ernsthafte Arbeiten doch zu viele
Grenzen gesetzt.

Auf die nächsten 20 Jahre.
So, wie der OpenWatcom-Compiler mit der Version 2.0 zur Verfügung steht.

;)

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Von Herzlos am Di, 1. Juli 2014 um 20:19 #

Das FreeDOS oft als Bootdiskette oder als Minimalsystemen auf modernen Rechnern benutzt wird, ist ja bekannt.
Aber wer nutzt es als vollwertigen MS-DOS Ersatz auf einem alten Rechner (<= Pentium MMX)
obwohl er von früher noch ein Original MS-DOS auf Disketten hat?

Das, sowie die Erfahrungswerte dazu und die Frage nach dem Warum, würden mich mal interessieren.

Sowie noch ein paar weitere Fragen:
Wie Kompatibel ist es?
Laufen alle Spiele damit?
Wie laufen sie damit?
Wie sieht es mit Windows 3.1 aus?

Ich finde das FreeDOS Projekt wichtig und gut, allerdings habe ich für meinen alten Oldschool Rechner noch ein echtes MS-DOS 6.2 und die Festplatten sind nicht größer als 1 GB, daher reicht auch noch das alte FAT16 Dateisystem aus.
Da die eingesetzte Software aus der gleichen Zeit ist, hab ich bisher auch keine Unterstützung von langen Dateinamen zwingend benötigt.
Da der Oldschoolrechner ebenso alt ist, gibt's auch keine Problem mit fehlenden Treibern.
Die Hardware ist also für MS-DOS nicht zu neu.

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    Von 1ras am Do, 3. Juli 2014 um 18:21 #

    FreeDOS hat schon seine Berechtigung. Ich benutze zwar auch nur einige Tools daraus, was aber daran liegt weil es mit NOVELL/DR-DOS nicht vollständig kompatibel ist und ich keine Lust habe alle Scripte umzuschreiben. Glücklicherweise benötigt man ja DOS auch nicht mehr so oft, dass sich der Aufwand lohnen würde.

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    Von 1ras am Do, 3. Juli 2014 um 18:21 #

    FreeDOS hat schon seine Berechtigung. Ich benutze zwar auch nur einige Tools daraus, was aber daran liegt weil es mit NOVELL/DR-DOS nicht vollständig kompatibel ist und ich keine Lust habe alle Scripte umzuschreiben. Glücklicherweise benötigt man ja DOS auch nicht mehr so oft, dass sich der Aufwand lohnen würde.

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Von akf am Mi, 2. Juli 2014 um 12:56 #

Übrigens, DJGPP ist eine Portierung von GCC und weiterer GNU-Werkzeuge, die man auch für FreeDOS verwenden kann. Man benötigt aber mindestens einen 386, dafür ist man aber nicht auf 640kB beschränkt. Auch ist die libc eine eigene, noch wenig C99, aber dafür POSIX kompatibel.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 02. Jul 2014 um 14:26.
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