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Thema: Debian passt erneut Standard-Desktop an

74 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Mike11 am Mi, 22. Oktober 2014 um 11:22 #

Hallo,

ich finde wenn schon bei x64 Gnome installiert werden soll, dann bitte den Fallbackmodus oder Classic-Modus, oder wie der jetzt heißt.

Für unerfahrene Anwender ist der Classic-Mode besser, das er mehr sich an Windows orientiert und man dafür keine 3d-Unterstützung benötigt wird. Zumal die prop. Treiber erst in der Packetverwaltung eingerichtet werden muss.

Für fortgeschrittene User ist der Default völlig egal.
Des weiteren frage ich mich, welcher Anfänger debian nimmt...

Gruß
Mike

  • 4
    Von frage am Mi, 22. Oktober 2014 um 11:46 #

    "Zumal die prop. Treiber erst in der Packetverwaltung eingerichtet werden muss." Wieso müssen die eingerichtet werden? Viel eher sollte man sich überlegen bei was für einem Arsch man seine Hardware gekauft hat, wo der Hersteller diese nicht unterstützt. Beim Händler versuchen das Ding umgetauscht zu bekommen, wenn der Händler da nicht mit macht, klar machen das man bei ihm nichts mehr kaufen wird.

    Und https://www.h-node.org/ verwenden.

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    Von hjb am Mi, 22. Oktober 2014 um 13:26 #

    Debian installiert eine Reihe von Plugins für die Gnome-Shell, die sie weitgehend wie Gnome 2 aussehen lassen. Ich bin mir nicht sicher, ob es da Überschneidungen mit dem offiziellen Gnome Classic gibt.

    2
    Von Wellensittich am Mi, 22. Oktober 2014 um 16:56 #

    ich finde wenn schon bei x64 Gnome installiert werden soll, dann bitte den Fallbackmodus oder Classic-Modus, oder wie der jetzt heißt.
    Fallback-Modus gibt es ja nicht mehr und Classic-Modus ist nur eine mit AddOns modifizierte Gnome-Shell, hat also das 3D-Treiber- bzw. LLVM-Pipe-Problem. Eine Möglichkeit, wenn man Gnome3 ohne 3D-Beschleunigung möchte, wäre der Budgie-Desktop. Budgie orientiert sich optisch und funktional am klassischen Windows bzw. an Chrome-OS, baut ansonsten auf Gnome3 auf.
    Der Vorteil wäre, dass auf allen Architekturen Gnome3, mit Budgie als Fallback angeboten werden könnte.

    Debian scheint kein besonderer Freund von KDE, bzw. Qt zu sein, weil KDE5 wirkt auf mich ebenfalls sehr ansprechend. Das in GTK-3.14 integrierte Gnome-Default-Theme Adwaita finde ich ein klein wenig etwas als das Plasma-Default-Theme Breeze, weil es nicht Flach ist. Jedoch sind beide sehr modern und ansprechend und beide sind für High-DPI geeignet.
    High-DPI ist auch ein wesentlicher Punkt der für eines dieser beiden Desktop-Systeme sprechen würde.

4
Von debianer am Mi, 22. Oktober 2014 um 11:42 #

langsam machen die sich lächerlich! Der eine Desktop raus, der Gnome rein. Dann doch wieder raus. Aber halt, nicht bei allen, sondern nur bei 32/64Bit? Die spinnen, die Debianer! ;-)

  • 1
    Von frage am Mi, 22. Oktober 2014 um 11:44 #

    Was interessieren meine Anwendungen welcher Desktop da installiert ist?

    • 2
      Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 14:45 #

      Das interessiert deinen Anwendungen dann, wenn du:

      a) Ein consumer Notebook mit z.B. E450 APU laufen hast.
      b) 90% der Ressourcen nur für die Gnome-Shell draufgehen und sich die Apps den Rest mit dieser Gnome-Shell teilen (erstreiten) müssen.

    2
    Von Eier Meier am Mi, 22. Oktober 2014 um 12:17 #

    Das sehe ich auch so. Die Debianer sind mittlerweile vollends albern und nur noch mit Selbstverwaltung beschäftigt. Schade, war mal eine gute Distribution. Mittlerweile wird man schon milde und mitleidsvoll belächelt, wenn man sich als Debianuser outet. Auf dem Server ist es noch ok, auf dem Desktop verschweige ich mein Debian lieber.

    • 2
      Von Ede am Mi, 22. Oktober 2014 um 12:35 #

      " ... verschweige ich mein Debian lieber."

      Durchsichtige rein politisch motivierte Aussage. Ich wurde noch nie wegen Debian "mitleidsvoll belächelt". Ich verwende ausschliesslich Debian (stable und testing) auf 3 PCs und 2 Notebooks mit denen ich auch viel reise und mit Leuten zusammen komme, die die unterschiedlichsten Betriebssysteme oder Distributionen verwenden. Eier Meier, ich denke, das war nix ...

      1
      Von stef am Mi, 22. Oktober 2014 um 12:54 #

      echt jetzt? ich wurde bisher noch nicht mitleidsvoll belächelt. warum auch, wegen des standard desktops?

      1
      Von Mitto am Mi, 22. Oktober 2014 um 13:43 #

      Auf dem Desktop ist m.E. sowieso nur Unstable oder Testing zu gebrauchen.
      Stable bietet ja bei Veröffentlichung schon mindestens um ein halbes Jahr veraltete Software (wenn bei Freeze aktuelle Pakete vorlagen).

      • 1
        Von asdfghjkl am Mi, 22. Oktober 2014 um 14:49 #

        Auf dem Desktop ist m.E. sowieso nur Unstable oder Testing zu gebrauchen.
        Was heißt hier "nur"? Bei Debian habe ich 3 Versionen zur Auswahl, das bietet sonst keine Distro. Für mich ist Testing auf dem Privatrechner die erste Wahl, meine Frau hat Stable und ist auch glücklich damit. Es gibt also keinen Grund zur Klage...

        • 1
          Von Unerkannt am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:28 #

          das bietet sonst keine Distro
          Falsch.

          • 0
            Von irgendwer am Do, 23. Oktober 2014 um 08:38 #

            Stimmt. Wenn man bedenkt, dass Fedora, CentOS und RHEL mittlerweile aus einem Hause kommen, hat man bei Red Hat auch unstable, testing und stable (in der Reihenfolge :-P).

            • 0
              Von hjb am Do, 23. Oktober 2014 um 10:44 #

              CentOS ist keinesfalls testing, sondern eine Parallelentwicklung von RHEL. Unstable ist Rawhide, während Fedora eher wie Stable + Backports ist, nur mit viel zu kurzem Support :)

              • 0
                Von irgendwer am Do, 23. Oktober 2014 um 11:14 #

                Hehe, ne, ernst war das von mir nicht gemeint.

                Dennoch, ganz so direkt haben wir schon irgendwie beide Recht. Denn aus Sicht von RHEL ist tatsächlich Fedora das debian unstable, aus dem ein Testing entsteht (package freeze), wenn man es mit debians Begriffen schmücken möchte. Man darf da unstable natürlich nicht wörtlich nehmen, weder bei Debian noch in dem Fall. Auch Debian unstable ist ja durchaus stabiler als manche stable-distribution und Fedora ja auch nicht nur Spielwiese für Red Hat Entwickler. Wobei... irgendwie ja schon... :-P

                CentOS wiederum war wirklich nie die Testversion von RHEL. Das hab ich nur gewählt, weil mir grad nichts besseres einfiel. Ist ja eher umgekehrt, dass aus RHEL ein CentOS gebaut wird, sobald es sich als dessen würdig empfiehlt. Somit wäre RHEL das Testing zum stable CentOS. :-D

                Sorry, nicht all zu ernst nehmen…

                • 0
                  Von Hyäne am So, 26. Oktober 2014 um 00:22 #

                  Der Begriff "unstable" wurde von einem Autor mal schön erklärt. Das heißt nicht unbedingt instabil wie unzuverlässig, sondern instabil im Sinne von in Entwicklung befindend.

                  Nicht selten scheinen nur Englisch und Deutsch ähnliche Wörter zu verwenden.

                  Beispiele:
                  to control -> steuern
                  sympathy -> Mitleid
                  industry -> Branche

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                    Von irgendwer am So, 26. Oktober 2014 um 09:26 #

                    Das stimmt, dass unstable durchaus eher diese Bedeutung hat.

                    Das hat aber weniger etwas mit der Übersetzung Englisch->Deutsch zu tun, denn unstable übersetzt sich ja tatsächlich zu instabil und meint auch im englischen durchaus eher etwas, das jederzeit umstürzen, zerbrechen oder in sich zusammenstürzen kann.

                    Was du umschreibst und was - dem stimme ich zu - im Falle der Distributionen der Begriff "unstable" umschreiben soll, muss man wohl auch im englischen weiter umschreiben, will man es nicht missverstehen. Vielleicht mit "volatile", "choppy" oder "erratic"... wobei das jeweils noch viel schlimmer klingt, weshalb das "unstable" als Gegensatz zum "stable" vielleicht gar keine so schlechte Wahl ist. ;-)

                    Ich find grad nichts, was dem deutschen "wechselhaft" richtig schön nahe kommt, das es - meine Meinung nach - gut umschreibt. Gerade dieser Artikel zeigt ja doch, wie schön wechselhaft die Entwicklung doch ist. gnome weg, xfce hin, und wieder zurück zu gnome und dann doch wieder xfce... usw. :-P

    1
    Von #! am Mi, 22. Oktober 2014 um 13:47 #

    Vielleicht, weil Rechner mit anderen Architekturen (arm, mips, powerpc) oftmals Gurken sind, die bei Gnome ordnetlich ins Keuchen kämen?
    Oder, weil es für diese Architekturen keine freien 3D-Treiber gibt?

    • 1
      Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 14:43 #

      Das mit den "Gurken" kann man so nicht stehen lassen. Ich selbst habe ein LENOVO E325 mit E450 APU und 4GB. Gnome3 kommt dort auch richtig ins Keuchen. Gnome 3 ? Nein die Gnome-Shell alleine.

      Quasi ein Wallpaperanzeigender Hintergrund mit einem Launcher. Die ganzen Apps, die dann noch laufen sollen nicht mitgezählt. Ich bin dann aus Spaß auf XFCE4 umgestiegen und bemerkte wahre Wunder was den Geschwindigkeitszuwachs betrifft. Alleine die Apps laufen wesentlich flotter, da ihnen nun mehr Ressourcen zur Verfügung stehen.

      Schau dir mal AROS oder MorphOS oder sonstige Alternativsysteme an. Deren Desktop Oberflächen flutschen im Gegensatz zu Gnome3.

      • 1
        Von Mitto am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:04 #

        Warum sollte ich mir sowas wie AROS oder MorphOS antun wollen????

        Ich habe selbst Gnome 3 auf einem Chromebook - also auch kein Highend - flüssig laufen.

        Dir verbietet doch keiner Xfce/LXDE... zu nehmen.

        • 2
          Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:09 #

          > Warum sollte ich mir sowas wie AROS oder
          > MorphOS antun wollen????

          "Ansehen/Anschauen" war das Schlüsselwort. Es sollte als demonstratives Beispiel dienen, dass komplexe Desktop-Systeme verdammt flüssig auf Low-End Systeme laufen können.

          Nachdem man sich diese Sache angeschaut hat, sollte man ernsthaft die Kompetenz der Gnome Entwickler hinterfragen. Weiterhin halte ich die Einführung von JavaScript als Primärsprache bei Gnome (Zur App-Entwicklung oder für Plugins) als absoluten Joke. Das Unterstreicht zunehmend die Realitätsferne der Entwickler.

          • 1
            Von Mitto am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:15 #

            JavaScript???
            Die Shell mag zwar JavaScript-Anteile haben, die Primärsprachen für Apps sind aber Vala und C.

            • 1
              Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:18 #

              http://www.i-programmer.info/news/167-javascript/5418-javascript-to-be-the-default-langauge-for-gnome.html

              http://developers.slashdot.org/story/13/02/04/1819231/gnome-goes-javascript

              • 1
                Von Mitto am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:31 #

                https://git.gnome.org/browse/

                • 1
                  Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:34 #

                  Zur Kärung. Es schreibt dir ein ehemaliges GFO Mitglied. Ich habe Jahrelang tag täglich an dem Komplex mit Namen GNOME mitgearbeitet. Mir ist durchaus bewusst, das ein Großteil von GNOME weiterhin C/C++/Python ist. Schließt jedoch den Umstand nicht aus, dass GNOME entschieden hat, dass JavaScript als default Sprache für neue Anwendungen empfohlen wird.

                  • 1
                    Von Mitto am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:48 #

                    Ein Großteil C++?

                    Die Berichte sind jetzt 1,5 Jahre alt und nur wenige Apps sind in JavaScript geschrieben. Es ist ja wohl nicht geplant bestehende Codebasis umzuschreiben.

                    • 1
                      Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:52 #

                      Lesen ist nicht deine Stärke oder ?

                      • 1
                        Von Mitto am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:59 #

                        Es wird einfach nicht so heiß gegessen, wie gekocht.

                        Ich sehe im Moment eher Vala als die Standardsprache für neue Gnome/Gtk-Programme.

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                      Von Malen mit Zahlen am Do, 23. Oktober 2014 um 12:23 #

                      Knapp die Hälfte von Gnome Shell ist in Javascript geschrieben. Wenn man Extensions dazuzählt ist Javascript die meistgenutzte Technologie in der Shell, dem Kern von Gnome Desktop.

                      https://www.openhub.net/p/gnome-shell/analyses/latest/languages_summary

                      C++ ist, nach C und XML, die meistgenutzte Technologie in Gnome. Vala kommt erst an vierter Stelle. Beides wird in der Shell nicht verwendet.

                      https://www.openhub.net/p/gnome/analyses/latest/languages_summary

            0
            Von schmidicom am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:20 #

            Die Amiga Workbench (und alle Abkömmlinge) würde ich jetzt nicht wirklich als "komplex" bezeichnen eher als schlank und einfach. Was nicht heißt das ich sie schlecht finde, sie hat durchaus ihren Reiz, aber selbst die GUI von BeOS war "komplexer".

            Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 22. Okt 2014 um 16:06.
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        Von #! am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:10 #

        AROS? MorphOS? Noch nie gehört.
        Kurze Recherche: Beides völlig uninteressant, MorphOS zudem proprietär.

        • 1
          Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:16 #

          ... darum geht es doch garnicht. Es geht viel mehr um die Aussage, dass hochkomplexe Desktop Systeme sehr performant unter LOW-COST Systeme laufen können. Also alles das, was Gnome3 nicht ist.

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            Von #! am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:36 #

            Das Gnome 3 diejenige Desktopumgebung ist, die am sparsamsten mit Ressourcen umgeht, würde ich auch genausowenig behaupten, wie ich sie für alte Hardware empfehlen würde.
            Dafür gibt es ja schlankere Alternativen.
            Aber man muss ja nicht alles auf weniger leistungssarke Hardware auslegen.

            • 1
              Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:45 #

              Ich behaupte folgendes: Die jetzigen Entwickler, die an GNOME3 beteiligt sind, ist eine Generation von Entwicklern, die mit Hochsprachen aufgewachsen sind und die Thematik mit Ressourcen, Optimierung, usw. garnicht kennen. Ich wuchs noch in eine Zeit auf, wo wir auf 80'er Systemen zeit- und hardwarenah programmierten. Zugegeben, das ist auch nicht mehr zeitgemäß. Allerdings sollte einem Entwickler z.B. klarsein, dass man keine Funktionsaufrufe in eine Schleife packt, die nur einen konstanten Wert zurückgibt. Die Funktion hätte man ausserhalb der Schleife aufrufen können und das Ergebnis einer Variable mitteilen. Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen Beispielen, wo an der Optimierung geschlampt wird.

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                Von #! am Mi, 22. Oktober 2014 um 16:06 #

                Die Jugend von heute! Aber die Problematik ist noch nicht auf Gnome beschränkt.

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                Von wander am Mi, 22. Oktober 2014 um 19:39 #

                Abgesehen davon, dass ich jetzt bei den Performance-kritischen Stellen von GNOME (Mutter, Clutter, GTK+, Cairo, GNOME Shell, ...) persoenlich keine gravierenden Schwachpunkte und Defizite bzgl. der Performanz feststellen kann, und gerade die dafuer verantwortlichen Entwickler scheinen mir recht kompetent und alles andere als Hochsprachen-Fetischisten zu sein, immerhin ist der meiste Code den sie schreiben in C, steht es natuerlich jedem frei es besser zu machen. Wenn du zum Beispiel der Ansicht bist, dass Mutter odgl. ziemlich ineffizient ist wuerde ich mich sehr darueber freuen wenn du den Entwicklern sagst wie es besser geht, oder am besten sogar selbst daran mitwirkst. Das sage ich weil ich mich selbst immer sehr ueber konkrete Kritik an meiner Software bzw. meinem Code oder noch besser Patches freue, so lerne ich was dazu und die Nutzer bekommen am Ende eine bessere Software.

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                  Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 19:56 #

                  Du, ich habe von 1999 - 2005 aktiv an GNOME mitgewirkt und war zu der Zeit auch GFO Member. Allerdings habe ich das danach sein lassen. Ich selbst habe meinen Job als Entwickler an den Nagel gehängt. GNOME kann man nur am Besten helfen, wenn man:

                  a) Das GNOME Desktop nicht mehr benutzt,
                  b) Sich mit den GNOME Leuten nicht weiter abgibt.

                  Da ist in der o.g. Zeit einfach zuviel vorgefallen, was ich denen einfach nicht vergeben kann und werde. Je mehr dort abspringen, umso besser für alle.

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                    Von #! am Mi, 22. Oktober 2014 um 20:09 #

                    Also wegen irgendwelcher 10+ Jahre zurückliegender, nicht erläuterter Vorfälle, welche dir missfielen, soll jetzt keiner Gnome benutzten? Und deshalb soll man sich nicht mit den "Gnome-Leuten", unter denen auch sicherlich zahlreiche neue Gesichter sind, abgeben?
                    Was für ein Unsinn.

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                      Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 20:12 #

                      Es steht mir doch frei zu tun was ich für richtig halte oder ? Ich nutze kein GNOME und ich helfe denen auch nicht. Ganz im Gegenteil, ich lache mir immer einen Ast ab, wenn GNOME Kritik in den News auftaucht. Die sollen mal alle ihre Kohlen selbst aus dem Feuer holen.

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                        Von tomkater68 am Do, 23. Oktober 2014 um 08:19 #

                        Es steht mir doch frei zu tun was ich für richtig halte oder ? Ich nutze kein GNOME und ich helfe denen auch nicht. Ganz im Gegenteil, ich lache mir immer einen Ast ab, wenn GNOME Kritik in den News auftaucht.

                        Natürlich steht es Dir frei, zu tun, was Du für richtig hältst. Kindisches Trotzverhalten bleibt es dennoch.

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                    Von wander am Mi, 22. Oktober 2014 um 20:12 #

                    Das ist natuerlich schade, insbesondere wenn es wahr ist und du konkretes Verbesserungspotential siehst, es aber fuer dich behalten willst. Und natuerlich kannst du GNOME nutzen oder nicht, aber warum sollte ich GNOME und die Entwickler ignorieren? Ich bin sehr zufrieden damit, jedenfalls zufriedener als mit allen anderne Desktopumgebungen unter Linux und begrueße auch die generelle Richtung von GNOME sehr. Waeren da nicht meine und andere freie Projekte in die schon all meine zur Verfuegung stehende Freizeit fließt wuerde ich sofort daran mitarbeiten.

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              Von Wiesensohle am Do, 23. Oktober 2014 um 10:09 #

              "Aber man muss ja nicht alles auf weniger leistungssarke Hardware auslegen."

              Umgekehrt wird ein Schuh draus; man muss doch nicht alles auf die aktuellste Hardware auslegen! Insbesondere wenn die 3D-Treiberunterstützung so mau ist wie unter Linux.

              Zumindest ich installiere viel auf alten Rechnern... ich gebe hier mal das viel zitierte "Dann installier dir doch einfach einen anderen Desktop!" zurück. Wer Gnome3 haben will, kann ihn sich doch einfach nachinstallieren!

              Ich bin für den kleinsten gemeinsamen Nenner (XFCE, LXDE)... auch für i386/amd64... nur das macht in meinen Augen Sinn!

    1
    Von asdfghjkl am Mi, 22. Oktober 2014 um 14:45 #

    Wieso lächerlich? Vor dem Release können die doch machen was sie wollen? Debian ist halt ein komplexes Projekt, da kann man schon auch mal wieder was rückgängig machen. So ist das bei Debian, dafür ist nach dem Release alles rock solid.

    0
    Von k_tz am Mi, 22. Oktober 2014 um 22:00 #

    Debian kann zur Zeit mit einer Desktopumgebung als universellem Standard für alle Architekturen nichts anfangen, die einen OpenGL-Zwang aufweist. Gnome3 ist hierfür - nach dem Wegfall des alten Fallback-Modus - nicht mehr geeignet.

    Außerdem ist es vollkommen egal, was Debian als Standarddesktop voreinstellt. Debian-Nutzer installieren sowieso, was sie wollen.

1
Von Debian KDE Nutzer am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:35 #

Also ich habe mir erlaubt Cinnamon zu installieren und ich muss sagen
es gefällt mir fast so gut wie Kde. Ein sehr guter Ersatz neben Mate für
Gnome II. Warum nicht für Debian 8 Jessie einfach wieder KDE oder
eben Cinnamon? Und bist Jessie fertig ist fehlt Cinnamon auch nicht
mehr viel. Ist hier mal so als reine Nutzerüberlegung angedacht.

  • 1
    Von Nervkuh am Mi, 22. Oktober 2014 um 15:54 #

    Toller Gedanke. Beweist aber nur, dass du den Artikel nicht gelesen hast - Cinnamon ist Gnome 3 und hat damit das gleiche Problem: es ist nicht für alle Architekturen installierbar wg. fehlender Treiberunterstützung.

    • 1
      Von Debian KDE Nutzer am Mi, 22. Oktober 2014 um 16:44 #

      Hatte etwas überlesen stimmt. aber trotzdem
      bleibt die Frage, warum dann nicht wieder Kde?
      Gab es doch schon und funktionierte ganz gut.

      • 1
        Von #! am Mi, 22. Oktober 2014 um 16:50 #

        KDE hat ja noch üppigere Arbeitsspeicheranforderungen.

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          Von Windhund am Do, 23. Oktober 2014 um 13:07 #

          Soweit ich weiss nehmen sich Gnome 3 und KDE 4 nicht viel beim Arbeitsspeicher. Es sei den llvmpipe kommt zum Einsatz. Das zieht CPU runter und drückt RAM hoch bei Gnome 3.

          Warum debian XFCE nicht belassen hat oder, nkch besser, dem User die Wahl lässt und keinen Vorgabedesktop einstellt ist mir nicht ganz klar. So wie es jetzt ist, anderer Desktoo bei anderer Architektur, ist noch viel unlogischer.

        1
        Von X-Män am Mi, 22. Oktober 2014 um 16:56 #

        KDE war noch richtig cool mit der 3.5.x Variante. Mit KDE 4.x habe ich nur Probleme. Ich komme damit einfach nicht klar.

        Auch wenn man es letztendlich wie KDE 3.5.x aussehen lassen kann, so ist da immernoch eine innere Abneigung zu. Weiterhin habe ich mit KDE 4.x erhebliche Performanzeinbußen.

        Mit anderen Worden. KDE 4.x läuft auf meinem Lenovo E325 (E450 APU) merklich langsamer, als Gnome3, was bereits ansich schon sehr langsam ist. Daher nutze ich lieber XFCE4. Eine Alternative könnte ggf. LXQT werden.

        Wenn ich mir mit KDE4 und Amarok Musik anhöre und nebenbei in der Konsole Dateien von A nach B kopiere, dann kann ich unter Amarok sogut wie nix mehr machen. Stoppe ich die Musik, dann brauchts nochmal 1-2 Minuten (Wegen dem Kopieren), bis die Musik dann tatsächlich ausgeschaltet wird. Das habe ich nichtmal unter Gnome3 und schon garnicht unter XFCE4 (nur als Beispiel).

        Vielleicht sollte man sich auf "Einfachheit" und "Schlankheit" zurückbesinnen. Die Desktops bieten mittlerweile zuviel Müll an, das nicht wirklich jemand braucht. Wozu braucht eine Gnome-Shell eine direkte Hardwareunterstützung mittels 3D, wenn 99% der Zeit nur ein Hintergrund zu sehen ist und eine Activities Leiste on-Top. Hin und wieder wird ein Programm durch den Launcher gestartet... Vollkommen Hirntot.

        Das sieht im Übrigen voll scheisse aus, wenn ich bei drei Bildschirmen immer dieses Expose geflicker bekomme (Zoom ins Programm rein und wieder raus), nur weil ich mal durch die Activities ein weiteres Gnome-Terminal starten möchte.

        Diese Krankheit exisitert z.B. unter XFCE4 (noch) nicht.

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          Von .-,.-,-,-,-, am Do, 23. Oktober 2014 um 22:58 #

          Auf meinem Quadcore nutze ich XFce, unter Debian Wheezy, zusammen mit einem Radeonchip und der Llvmpipe. Seit KDE4 und Gnome3 auf meinen Rechnern nicht mehr vernünftig laufen, bin ich von deren Nutzung als Desktop völlig abgekommen.

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Von Herzlos am Mi, 22. Oktober 2014 um 19:18 #

Es ist leistungsfähiger als XFCE und benötigt keine 3d Unterstützung.
Es läuft auf über 15 Jahre alte Hardware noch ohne Probleme, selbst auf einem alten Pentium 2 kriegt man Mate zum laufen.
Eine Abhängigkeit zu SystemD gibt es auch nicht.
Die Anforderungen auf der CD sind nicht größer als bei Gnome 3.
Die darunterliegende Lib, GTK+ 2.x gilt als robust, ausgereift und bewährt.
Und eventuelle Sicherheitslücken hat Debian im Zweifelsfall schon immer selber gestopft, also ist auch das kein Argument, welches gegen GTK+ 2.x und Mate sprechen könnte.

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Von Rtzz am Do, 23. Oktober 2014 um 08:10 #

LXQt, wäre leichtgewichtiger und hübscher.

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    Von irgendwer am Do, 23. Oktober 2014 um 09:12 #

    Da schon lieber LXDE. Meine bevorzugte Wahl neben Awesome.

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      Von Sonstwer am Fr, 24. Oktober 2014 um 09:03 #

      Haben die überhaupt SystemD Unterstützung? Wayland/Weston können wahrscheinlich auch nicht.

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        Von irgendwer am So, 26. Oktober 2014 um 09:03 #

        In wie fern muss ein Desktop Environment speziell ein Initsystem unterstüzen? Man kann LXDE jedenfalls prima unter beliebigen Init-Systemen benutzen. Was es nicht gibt, ist eine besondere Abhängigkeit, dass ich mich von systemd abhängig mache, wenn ich LXDE nutzen will. Das finde ich deutlich besser als eben eine solche Abhängigkeit.

        Aber ja, LXQT ist der Schritt der LXDE-Macher in Richtung Wayland. Was aber weder bedeutet, dass man auf LXDE verzichten müsste, so lange man noch Xorg benutzt, noch dass man das auf GTK basierende LXDE für Wayland nicht portieren könnte, sollte dies mal sinnvoll erscheinen.

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    Von Hyäne am So, 26. Oktober 2014 um 00:29 #

    Naja, davon gibt's noch kein finales Release. Da müsste man vorerst LXDE nehmen.

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Von Wiesensohle am Do, 23. Oktober 2014 um 10:16 #

"Die Gründe für den Wechsel zurück zu Gnome lagen unter anderem in der besseren Adaption von Systemd".

Das habe ich jetzt schon mehrmals gelesen; inwiefern sind andere Desktop-Oberflächen (z.b. XFCE, LXDE) schlecht an systemd adaptiert?

Welche Nachteile ergeben sich daraus? Kann man andere Oberflächen in Debian 8 nicht mehr uneingeschränkt nutzen?

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Von beides am Fr, 24. Oktober 2014 um 01:02 #

gibt es wirklich Leute, die nur noch Linux privat zuhause nutzen ? ohne Windows ? diese Leute tuen mir dann leid.

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