Login
Newsletter
Werbung

Thema: Netrunner 16 »Ozymandias« mit Plasma 5.3 veröffentlicht

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von wrohr am Di, 19. Mai 2015 um 09:54 #

soweit ganz gut gelungen, der neue Netzläufer *g*
zumindest wer wirklich schon Plasma 5 verwenden will, der kann damit nicht viel falsch machen.
http://www.wrohr.eu/software/1496-netrunner-16

5
Von Anonymous am Di, 19. Mai 2015 um 10:13 #

Oder gibt es da sonst noch nennenswerte Unterschiede? Im Artikel werden keine erwähnt Es scheint sich ja bei den *buntus der Trend zu entwickeln, dass man nicht mehr in der Lage ist, sich die gewünschten Anwendungen selber zu installieren. Und deshalb schon alles dabei haben muss. Und das nennt sich dann "Anwenderfreundlich".

Früher gab es sogar mal Installer, bei den denen man auswählen konnte, welche Software man installieren wollte. Aber heute geht ja der Trend zur maximaler Idiotisierung der Software. Es wird bei der Installation tonnenweise Müll auf die Festplatte geschaufelt. Und alles, wo man etwas konfigurieren kann, das muss weg. So etwas verwirrt ja nur.

Bei KDE kann man ja zum Glück noch etwas einstellen, aber Gnome verblödet leider von Version zu Version. Bei 3.16 kann Nautilus mit Maus keine Dateien mehr löschen. Nur mal so als Beispiel.

  • 2
    Von devil am Di, 19. Mai 2015 um 10:18 #

    Mäuse sind bei GNOME zunehmend depricated. Auch geht allgemein die Navigation dort per Tastatur wesentlich geschmeidiger.
    Was das "Zumüllen" angeht, so bin ich durchaus Deiner Meinung. Allerdings weiß ich auch, dass es viele Nutzer gibt, die dankbar sind, zugemüllt zu werden. Ist halt Ansichtssache.

    2
    Von wrohr am Di, 19. Mai 2015 um 10:35 #

    Der Unterschied zu Kubuntu ist hauptsächlich, dass Netrunner bereits Plasma 5.3 bietet und die Auswahl der Software, mit der der User "zugemüllt" wird.
    Und Netrunner hat sicher nicht den "mündigen KDE User" als Zielgruppe ;-)

    grüsse
    wrohr

    • 0
      Von Bert am Do, 21. Mai 2015 um 07:05 #

      Doch, unbedingt. :-) Ich mag Netrunner wegen des gut vorkonfigurierten KDE. Ansonsten pflege ich ein Skript, dass die unerwünschten Applikationen entfernt. Geht natürlich ganz einfach weil man mit apt-get und dpkg alles machen kann wie bei Debian und Ubuntu.
      Allerdings verzichte ich vorerst auf Plasma 5 und lasse ihn noch ein bisschen in der Wildnis reifen. ;-) Solange läuft ein NR14 mit umgestellten Repos auf U14.04 LTS Ungefähr mit NR18 steige ich dann auf Plasma 5 um. Da mir 1/2-jährliche Distris ein Gräuel sind, wird das mit NR18 wohl genauso geschehen - um auf LTS zu kommen. Also, ich bin da schon sehr mündig. ;-) Und seit 3 Jahren ein sehr zufriedener Ubuntu/Netrunner-User. Die Kiste macht alles das, was ich will! Wenn man ein wenig auf der Konsole zurechkommt, ist Netrunner eine ausgesprochen langweilige Distri, weil sie wenig Arbeit macht und sehr zuverlässig läuft - wenn Clemens sich nicht mal wieder mit den Repos vertan hat. ;-) Na gut, ich bin da näher an Ubuntu, aber es ist doch wie bei einer Frau: nicht die rein äußerlichen Werte machen einen zufrieden, es sind doch die INNEREN Werte. :-D Und die paar Spiele, die ich nicht will, sind ruckzuck weg, dagegen meine Lieblings-Applikationen mit apt-get schnell auf der Festplatte. LibreOffice, GIMP, VLC, qmmp und Clementine sind drauf; aber Claws Mail, Document Viewer, Geany, LightTable, ClipGrab, GKrellM, YAD, Zim, Opera, ffmpeg, Audacious und Kaffeine eben nicht. Abgesehen von Lua, Ruby, Clang, Erlang, Elixir. Scala sowieso nicht. Und Julia auch noch nicht. Kein Problem. Dafür gibts bei Debian/Ubuntu/Netrunner ggf. die PPAs, oder dpkg für herunter-geladene Pakete. Der geschickte Handwerker tapeziert eben selber ... ;-)
      Zugemüllt? Was ist das? die vielen Spiele? Wenn das gemeint ist, dann ja. Aber dafür gibts nun einfache Möglichkeiten. Und Clemens könnte mal eine Check-Box im Installer einbauen, ob Spiele ja oder nein. Das wäre fein.

    3
    Von Nur ein Leser am Di, 19. Mai 2015 um 10:57 #

    Kann Deine Kritik nachvollziehen.

    Ich persönlich finde den openSUSE-Installer ziemlich gut. Der hat zwar auch Voreinstellungen, aber erlaubt trotzdem weitgehende individuelle Einstellungen, wenn man das möchte.
    Die Softwareauswahl ist durch sinnvolle Metapakete gegliedert (KDE-Desktop, Gnome-Desktop, Office, Server, etc.), aber man kann auch einzelne Pakete zu- oder abwählen.
    Von der Minimalinstallation bis zum All-inclusive-Paket ist alles drin.

    1
    Von Leszek am Di, 19. Mai 2015 um 11:22 #

    Netrunner bzw. BlueSystems ist der Sponsor von Kubuntu, dass sollte man nicht vergessen.
    Mit dem Einsatz von Plasma 5.3 heißt es aber auch dass Netrunner aktiv an der Weiterentwicklung und Bugfixing des Desktops arbeitet.
    Ziel ist es zunächst einmal natürlich die vorhanden Netrunner Nutzer in die Plasma 5 Welt zu holen. Das System ist aus diesem Grund auch Designtechnisch so gestaltet wie die Vorgänger.
    Die Softwareauswahl ist die, die sich diese Nutzergruppe eben wünscht und erwartet. Die Out-of-the-box Erfahrung ist mit Netrunner besser als mit Kubuntu, da dass meiste eben so voreingestellt, vorinstalliert und konfiguriert ist, dass man gleich loslegen kann ohne großartig etwas einstellen oder nachinstallieren zu müssen.

    Das ist natürlich nicht für jeden etwas. Gerade die Leute die sich ihren Desktop selber zusammenbasteln wollen oder die Anwendungen selber auswählen wollen. Diese würden aber auch nicht zu Kubuntu greifen würde ich mal behaupten.

    0
    Von berndbrot am Di, 19. Mai 2015 um 17:51 #

    Also als "Müll" würde ich vlc, krita, karbon, kdenlive, transmisson-qt, steam, etc. jetzt nicht unbedingt bezeichnen...(man könnte sich drüber streiten, ob da kubuntu unbedingt alltagstauglicher, d.h. aus anwendersicht nicht vieles dort (dragonplayer & co.) der eigentliche "müll" ist...). In diesem Sinne wäre LinuxMint (Cinnamon) in etwa gleichauf "zugemüllt", scheint aber bei diversen Usern so ganz gut anzukommen.
    Durch zusätzliche Plasma-features wie qtcurve oder root-action-menues würde ich auch sagen, dass es nicht weniger anspruchsvoll ist oder dem "mündigen" User weniger abverlangt, eigentlich eher das Gegenteil.
    Den Unterschied beider Systeme merkt man aber erst so richtig, wenn man sie beide mal länger als 1 Tag ausprobiert hat.
    Kubuntu = vanilla KDE, keine änderungen der default einstellungen und configs (also themeing Breeze+Icons, viele FX an, etc.) + fast keine "Fremdsoftware, auch wenn es ausserhalb KDE zumeist (noch) bessere Alternativen gibt).
    Netrunner = eher klassischer Desktop (keine Activities/Virtual Desktops default), KDE4 oxygen-angelehnter look+icons, andere Softwareauswahl, d.h. mehr auf "Best-of" + Unterhaltung und Spiele ausgelegt, anstatt den Selbstaufrüster oder Developer im Visier.
    Ob einem das ein oder andere besser gefällt, ist alles Geschmackssache (der eine user möchte lieber möglichst viel selbst "von Scratch" installieren, aufbohren und tweaken, der andere einen möglichst kompletten vorkonfigurierten System-Mix für sich oder andere Causal-Computernutzer), imho haben beide Varianten haben ihre Vor-und Nachteile und sind daher berechtigt.

    • 0
      Von Anonymous am Di, 19. Mai 2015 um 18:01 #

      Ich hab ja nicht gemeint, dass diese Programme alle Müll sind, aber ich sehe da jetzt keinen Sinn drin, alles davon defaultmäßig auf die Platte zu schaufeln.

      Und ob nun jeder Anwender unbedingt steam, skype und wine braucht?

      • 0
        Von berndbrot am Di, 19. Mai 2015 um 19:33 #

        Vielleicht führt "Snappy CORE" ja zum Durchbruch in Bezug auf "Minimal Distro"-Varianten mit anschliessender Software-Auswahlmöglichkeit: https://blog.docker.com/2015/02/the-new-minimalist-operating-systems/

        0
        Von Bert am Do, 21. Mai 2015 um 07:27 #

        > .. ich sehe da jetzt keinen Sinn drin, alles davon defaultmäßig auf die Platte zu schaufeln.

        Doch, macht Sinn! :-) Von der Live-Distri auf Platte geht wunderbar schnell. Bei mir waren's glaube ich 20min auf SATA2-Platte.
        Platte vorbereiten, Installieren, booten, Pakete rausschmeißen, Kernel-Upgrade, Neustart, Voll-Upgrade, Pakete nachinstallieren ... wenn man die Handgriffe kennt, ist in einer Stunde erst mal alles gut. Für 1GB Download sollte man allerdings einen schnellen DSL-Anschluß haben. Nach 2 Monaten ist auch Netrunner "veraltet". Aber einen Stamm an Paketen von CD/vom Stick ist schon okay. Ich habe von einem langsamen USB2-Stick installiert.

Pro-Linux
Unterstützer werden
Neue Nachrichten
Werbung