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Thema: Netrunner 16 »Ozymandias« mit Plasma 5.3 veröffentlicht

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von berndbrot am Di, 19. Mai 2015 um 17:51 #

Also als "Müll" würde ich vlc, krita, karbon, kdenlive, transmisson-qt, steam, etc. jetzt nicht unbedingt bezeichnen...(man könnte sich drüber streiten, ob da kubuntu unbedingt alltagstauglicher, d.h. aus anwendersicht nicht vieles dort (dragonplayer & co.) der eigentliche "müll" ist...). In diesem Sinne wäre LinuxMint (Cinnamon) in etwa gleichauf "zugemüllt", scheint aber bei diversen Usern so ganz gut anzukommen.
Durch zusätzliche Plasma-features wie qtcurve oder root-action-menues würde ich auch sagen, dass es nicht weniger anspruchsvoll ist oder dem "mündigen" User weniger abverlangt, eigentlich eher das Gegenteil.
Den Unterschied beider Systeme merkt man aber erst so richtig, wenn man sie beide mal länger als 1 Tag ausprobiert hat.
Kubuntu = vanilla KDE, keine änderungen der default einstellungen und configs (also themeing Breeze+Icons, viele FX an, etc.) + fast keine "Fremdsoftware, auch wenn es ausserhalb KDE zumeist (noch) bessere Alternativen gibt).
Netrunner = eher klassischer Desktop (keine Activities/Virtual Desktops default), KDE4 oxygen-angelehnter look+icons, andere Softwareauswahl, d.h. mehr auf "Best-of" + Unterhaltung und Spiele ausgelegt, anstatt den Selbstaufrüster oder Developer im Visier.
Ob einem das ein oder andere besser gefällt, ist alles Geschmackssache (der eine user möchte lieber möglichst viel selbst "von Scratch" installieren, aufbohren und tweaken, der andere einen möglichst kompletten vorkonfigurierten System-Mix für sich oder andere Causal-Computernutzer), imho haben beide Varianten haben ihre Vor-und Nachteile und sind daher berechtigt.

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    Von Anonymous am Di, 19. Mai 2015 um 18:01 #

    Ich hab ja nicht gemeint, dass diese Programme alle Müll sind, aber ich sehe da jetzt keinen Sinn drin, alles davon defaultmäßig auf die Platte zu schaufeln.

    Und ob nun jeder Anwender unbedingt steam, skype und wine braucht?

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      Von berndbrot am Di, 19. Mai 2015 um 19:33 #

      Vielleicht führt "Snappy CORE" ja zum Durchbruch in Bezug auf "Minimal Distro"-Varianten mit anschliessender Software-Auswahlmöglichkeit: https://blog.docker.com/2015/02/the-new-minimalist-operating-systems/

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      Von Bert am Do, 21. Mai 2015 um 07:27 #

      > .. ich sehe da jetzt keinen Sinn drin, alles davon defaultmäßig auf die Platte zu schaufeln.

      Doch, macht Sinn! :-) Von der Live-Distri auf Platte geht wunderbar schnell. Bei mir waren's glaube ich 20min auf SATA2-Platte.
      Platte vorbereiten, Installieren, booten, Pakete rausschmeißen, Kernel-Upgrade, Neustart, Voll-Upgrade, Pakete nachinstallieren ... wenn man die Handgriffe kennt, ist in einer Stunde erst mal alles gut. Für 1GB Download sollte man allerdings einen schnellen DSL-Anschluß haben. Nach 2 Monaten ist auch Netrunner "veraltet". Aber einen Stamm an Paketen von CD/vom Stick ist schon okay. Ich habe von einem langsamen USB2-Stick installiert.

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