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Thema: Sourceforge packt weiter Schadsoftware in Gimp-Downloads

12 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von asdfghjkl am Do, 28. Mai 2015 um 15:15 #

Es ist offenbar endgültig an der Zeit, Sourceforge als seriöses Projekthosting-Angebot abzuschreiben.
Ok, erledigt! Schade drum. Aber die Gimp-Story ist echt so böse, dass ich nichts mehr von denen anfasse.

  • 1
    Von Nur ein Leser am Do, 28. Mai 2015 um 15:40 #

    Tja, gibt aber Projekte, die ihre Downloads nur dort hosten.
    Für mich ist z.B. http://sourceforge.net/projects/bt747/ interessant, als Software für meinen GPS-Logger (die Herstellersoftware läuft unter Linux nicht).
    Hier handelt es sich um eine Java-basierte Software, man kann also die Datei ohne Installer nutzen. Hoffe mal, das dadurch weniger Schindluder möglich ist.

    Denn ja, es ist schon ein regelrecht krimineller Vorgang, wenn die Vorwürfe gegen Sourgeforge zutreffen. Fällt eigentlich schon unter "Computersabotage"...

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    Von GNU-Linux am Do, 28. Mai 2015 um 16:12 #

    Dies ist von SF ein absoluter Vertrauensbruch, der nicht hinnehmbar ist. :down: :down: :down:

    Die Projekte sollten sich eine andere Plattform suchen.

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    Von rtzz am Fr, 29. Mai 2015 um 08:47 #

    Damit ist SourceForge für mich auch gestorben. Werde meine letzten paar Projekte nun auf GitHub verschieben. Zum Glück gibts seit kurzem auch eine Releases Section für Binary Hosting, das war für mich der letzte Grund überhaupt noch SourceForge zu verwenden.

    • 0
      Von Fr am Mo, 1. Juni 2015 um 15:19 #

      Nur eine Frage der Zeit bis GitHub mit derselben Masche anfängt. Das einzige Mittel gegen diese Pest ist das klassische Hosting auf eigenen Servern.

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Von Papa Schlumpf am Do, 28. Mai 2015 um 16:39 #

In der heutigen Zeit muss man zwar damit leben, dass Werbung auf Webseiten dazugeschaltet wird, aber eigenmächtig Binärpakete und -installer zu vertreiben die nicht vom Original-Hersteller/Team kommen und ungefraft "Zusatzfeatures" mitinstalliere geht eindeutig zu weit!

Wenn ich das Gimp-Team wäre würde ich mich über Schadenersatzklagsmöglichkeiten informieren.

PS: Gibts alternative Plattformen für das Hosting von FOSS-Projekten?

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Von WMaker am Fr, 29. Mai 2015 um 00:31 #

OT. Sicherlich ist Open Source-Software nicht an ein bestimmtes Betriebssystem gebunden, aber warum opfern Programmierer ihre knappe Zeit, um proprietäre Systeme (Windows) kostenlos zu fördern?

  • 1
    Von CptDark am Fr, 29. Mai 2015 um 09:12 #

    Ganz einfach, weil das die Verbreitung der Software erhöht. Und solange man keine tiefgreifenden Systemfunktionen benötigt, geht vieles eigentlich einfach umzusetzen.
    Und wenn der Kundenstamm da ist, kann man ja die Hand aufhalten - oder der User muss sich das selbst kompilieren. Bei linux kaum ein Problem, bei Windows meist schon...

    • 0
      Von mhn am Di, 2. Juni 2015 um 09:26 #

      Ach so?

      Als Otto-Normaluser muss ich mir bei Linux den Compiler in der Paketverwaltung herunterladen/installieren und dann die Quelltexte der Software besorgen und kann danach mit Hilfe der hoffentlich vorhandenen Anleitung kompilieren.

      Als Otto-Normaluser muss ich mir bei Windows den Compiler in aus dem Internet herunterladen/installieren und dann die Quelltexte der Software besorgen und kann danach mit Hilfe der hoffentlich vorhandenen Anleitung kompilieren.

      Wo ist der Unterschied, außer dass Otto-Normaluser in beiden Fällen überfordert sein dürfte?

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