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Thema: Nextcloud startet Fork von Owncloud

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Stefan am Do, 2. Juni 2016 um 15:08 #

nur Funktionen, die wirklich nur Unternehmen nützen, sollen in der Unternehmensversion verbleiben

Also doch. Der Anfang des Artikels machte noch Hoffnungen. Welche Funktionen nutzen denn "wirklich" nur Unternehmen?

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Von Bolitho am Do, 2. Juni 2016 um 19:15 #

... wer böses dabei denkt! Eine Firma mit Risikokapital von anderen gründen, ein Produkt erschaffen, eine Community drum herum, einen etablierten Kreis von Mitarbeitern, sprich ein Produkt samt Geschäftsmodell etablieren und dann... einfach mal die Geber im Regen stehen lassen. So wirkt das auf mich - je nach Geldgebern ist das gar nicht einmal verkehrt; so zeigt man ihnen, dass sie nicht alles mit Geld kaufen können ;-)

Ich hoffe einfach mal, dass dort wirklich nur BWL Schleimspacken und Börsenjuppies über den Tisch gezogen worden sind...

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    Von gustl am Do, 2. Juni 2016 um 20:19 #

    Wenn da 9 der 10 aktivsten Entwickler mitgegangen sind, dann hat es sicher nicht die falschen erwischt.

    Wenn Risikokapitalgeber nur mehr dem Heuschreckengedanken (rausreissen was kurzfristig rauszureissen ist) nachhängen, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die tatsächlich Wertschöpfenden über den Tisch gezogen werden.

    So haben sich diese eben entschlossen, nicht über den Tisch gezogen zu werden. Sollen die Kapitalgeber eben schauen, wo sie Leute herbekommen, die adäquaten Support geben können.

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    Von Scrummelmonster am Fr, 3. Juni 2016 um 09:45 #

    RISIKO-Kapital halt. Blöd gelaufen wenn man kein systemrelevanter Spekulant ist, und damit seine Verluste nicht sozialisieren kann, und dann noch möglichst schnell kapitalisieren will ohne Rücksicht auf Verluste.

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    Von bremse am Fr, 3. Juni 2016 um 10:02 #

    Ich finde da den Artikel von Golem erwas erhellender:

    Nextcloud auf Golem

    Kleiner Auszug:
    " ... Um als Community-Vertretung in den Vorstand gewählt werden zu können, muss darüber hinaus das CLA der Owncloud Foundation unterzeichnet werden. Diese ist ebenso zwingende Voraussetzung, neue Beiträge zu dem Owncloud-Code auf Github selbst einpflegen zu dürfen. Die Foundation erhält außerdem aber das Recht, den Owncloud-Kern ebenso wie die Open-Source-Angebote des Unternehmens unter Apache-2.0-Lizenz zu relizenzieren.

    Bisher verfolgte Owncloud ein Dual-Lizenz-Konzept aus der AGPL und einer proprietären Lizenz für ihre Unternehmenskunden. Owncloud wechselt damit nun zu einem Modell, das es erlaubt, den Code von Community-Beiträgen unter eine freizügige Lizenz zu stellen. Selbst eine komplett proprietäre Weiterentwicklung des Codes ist damit nicht mehr ausgeschlossen. ...

    ... Um den Community-Einfluss hingegen zu stärken, will das Nextcloud-Team die AGPL als Lizenz für den Code beibehalten und Karlitschek versichert, dass es bereits einen Plan gebe, dem Community-Projekt ebenfalls einen juristischen Rahmen zu geben. ..."

    Ich denke, das sind durchaus recht unterschiedliche Ansätze, die einen Fork begründen können.
    (Der Artikel enthält noch ein wenig mehr. ;)

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Von Lord am Fr, 3. Juni 2016 um 07:35 #

Ich hab vor ca 2 Jahren mal Owncloud evaluiert und mir dabei einige Codeteile angesehen.
Die Entwickler, die den Code geschrieben haben sind definitiv leicht ersetzbar um es mal so zu sagen.

Von daher denke ich, dass Nextcloud ein Rohrkrepierer wird, es sei denn man schafft es da wieder entsprechend Geld dahinter zu legen, damit man auch an der Code Qualität arbeiten kann.

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