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Thema: Canonical will Snap zum universellen Paketsystem machen

25 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von HCIJra am Mi, 15. Juni 2016 um 10:55 #

Also kommt man jetzt langsam zu dem Schluss, dass verschiedene Dist. eigentlich eher hinderlich sind für GNU/Linux im Ganzen? Warum nicht gleich alle Dist. einstampfen und nur ein GNU/Linux für alle?

  • 1
    Von asdfghjkl am Mi, 15. Juni 2016 um 11:05 #

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das ernst gemeint ist. Ich lese das eher als sarkastischen Beitrag.
    Daher: Ich sehe das etwas anders: gerade als Nutzer von Debian Testing würde ich von dem einen oder anderen Snap-Paket profitieren. Zur Zeit sind dort einige Pakete nicht verfügbar und ich habe weder Lust noch Zeit um mir Programme wie Kaffeine und Krita, etc. selbst zu kompilieren. Gäbe es diese als Snaps, würde ich sofort zugreifen.
    Ich denke nicht, dass Snaps als Alternative zu deb-Paketen taugen oder gedacht sind, denn man will ja nicht für jedes Programm GB-weise Daten auf den Rechner schaufeln.

    • 1
      Von r.koebler am Mi, 15. Juni 2016 um 11:19 #

      Dann nimm doch Nix. ;)

      Nix ist ein etwas anderer Paketmanager, der aus meiner Sicht einige Dinge richtig macht, insbesondere können hier beliebig verschiedene Versionen eines Programms/einer Bibliothek kollisionsfrei installiert werden, und Pakete auch wieder restlos entfernt werden. Darauf aufbauend gibt's auch ne ganze Distribution: NixOS.

      Das beste für Dich aber: Den Nix-Paketmanager gibt's auch für Debian, und dann kannst du alle Nix-Pakete auch unter Debian nutzen:
      https://nixos.org/wiki/Installing_Nix_on_Debian

      Das hab ich hier laufen, und bin ganz zufrieden damit.

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    Von Kritiker am Mi, 15. Juni 2016 um 14:02 #

    GNU/Linux ist doch bereits fuer alle Distributionen da ... oder versteh ich da was falsch ?

    Also ich kann jede Distribution ohne systemd verwenden - einfach runit installieren ...

    und mir das System mit pkgsrc nach meiner Vorstellung mit Software erweitern

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    Von asdfghj am Mi, 15. Juni 2016 um 15:25 #

    Da wird erst einmal nichts eingestampft.

    Man ist offenbar nur flächendeckend über alle Linux-Distributionen hinweg der Meinung, dass jede Binärdatei auf jedem Linux installierbar sein sollte. Dies wird zwar die Malware-Bedrohung für Linux erhöhen, gleichzeitig ist das aber der wichtigste Schritt, um das 90%-Desktopanteil-Windows-Imperium von Microsoft endlich zum Einsturz zu bringen, gerade angesichts der Beta-Qualität des neuen Windows 10, das viel zu früh auf den Markt geworfen wurde.

    Das Nicht-einfach-Installieren-Können neuer Software (oder auch nur anderer, alternativer Software) war schon immer das schlimmste Hemmnis für Linux im Konkurrenzkampf mit Windows auf dem Desktop.

    • 1
      Von Kritiker am Mi, 15. Juni 2016 um 15:32 #

      Einfach mal den Kreuzzug gegen Microsoft einstellen ...

      • 1
        Von $sed am Mi, 15. Juni 2016 um 17:43 #

        Einfach mal den Kreuzzug gegen Microsoft einstellen ...

        Warum?
        Welche Verdienste hat denn Microsoft gegenüber freier Software geleistet, wenn wir einmal die Softwareresterampe herausrechnen?
        Welche Microsoft Software steht denn unter GPL?
        Wieso nennst du dich eigentlich Kritiker, mit deiner Mainstreammeinung?

        • 1
          Von Kritiker am Mi, 15. Juni 2016 um 19:28 #

          Das ist doch irrelevant was Microsoft in Open Source investiert.

          Das angebliche 90%-Imperium ... meist bestehend aus DAUs aendert fuer MICH NICHTS an Open Source und meiner positiven Haltung gegenueber.

          Warum auch ? Selbst wenn 80% der der Windows-Nutzer auf Ubuntu umsteigen wuerden ... es kaemen hoechstens die ganze proprietaere Shareware sowie die proprietaeren Games mit ihnen mit - und die boesen Jungs und Maedels konzentrieren sich mehr auf Sicherheitsluecken bei den unixoiden Systemen.

          Also von mir aus kann's so bleiben wie es ist

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      Von Anonymous am Mi, 15. Juni 2016 um 19:42 #

      Nicht das (vermeintlich) schwierige Installieren von Software unter Linux ist das Problem, sondern dass es gewohnte (Windows-) Software unter Linux nicht verfügbar ist.

      Und da sich das nicht ändern wird, wird es nie was werden mit Linux auf dem Desktop im Massenmarkt. Eher stirbt das Konzept des Desktop-Rechners komplett aus, als dass Linux da Mainstream wird.

      Da muss schon eine ganz neue Gerätekonzeption mit einem neuen Ökosystem kommen, in dem es keinen Platzhirschen gibt.

      So etwa wie das Smartphone und Android.

      • 1
        Von Janka am Do, 16. Juni 2016 um 10:14 #

        Die meisten Leute sind nicht einmal in der Lage, die von ihnen genutzte Software zu identifizieren. Für die ist der Rechner ein Wunderding aus komischen Symbolen, komischen Menüs und unverständlichem Workflow.

        Nicht die gewohnte Software ist entscheidend, sondern dass der Workflow absolut gleich bleibt. Die Leute scheitern schon daran, wenn ein Menüpunkt nicht mehr da liegt wo er sein sollte. Also nicht so wie ein Computerheini, der zwar flucht aber die Stelle wiederfindet, sondern völlig.

        Diese Form von identischer Bedienung ist schon innerhalb verschiedener Versionen derselben Software oft nicht gegeben. Und deshalb ist es auch völlig egal, ob du nun die neue Version von MS Office oder gleich OpenOfffice.org aufspielst. Die meisten Leute werden sich unabhängig davon beschweren "sie müssten jetzt wieder aufwendig umlernen". Im Klartext "Jetzt muss ich meine ganzen Spickzettel zusammensuchen und neu schreiben. Wähhh!"


        Unabhängig davon stirbt der Heimdesktop ja gerade aus, die Leute wollen die Apps, die sie unterwegs benutzen auch zuhause nutzen und die unterwegs gewonnenen Daten problemlos weiterverarbeiten. Und umgekehrt. Also ohne umzukopieren. Das ist den meisten Leuten schon wieder zu lästig.

        Und selbst in Büroumgebungen ist es für den Desktop-PC bald aus. Die meisten Büroarbeiter brauchen nicht einmal ein Schreibprogramm, sondern nur Kommunikationsmittel und ein Dokumentenverwaltungssystem, und sowas ist zentral viel besser organisierbar.

        Schon in ein paar Jahren werden Desktop-PCs nur noch da zu finden sein, wo Leute arbeiten, die keine Probleme haben, "aufwendig umzulernen".

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 16. Jun 2016 um 10:18.
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Von der-don am Mi, 15. Juni 2016 um 11:43 #

Dort könnte man auch gut ein paar "sinnvolle" Neuerungen gebrauchen!

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Von tom21 am Mi, 15. Juni 2016 um 16:59 #

Aber alle pickeligen Frickler sind natürlich dagegen weil es ihre lächerliche Nieche zerstören würde. Go Canonical.

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Von peterchen am Fr, 17. Juni 2016 um 20:25 #

Vielleicht interessiert das ja den ein oder anderen.

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