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Mi, 2. November 2016, 10:42

Software::Systemverwaltung

m23 16.3 freigegeben

Das Software-Verteilungssystem m23 ist in Version 16.3 mit einigen neuen Funktionen erschienen. So ist nun erstmals das Signieren von lokalen Paketquellen möglich.

m23

Mit m23 kann man hunderte von Rechnern über ein Netzwerk installieren und administrieren. m23 kann das komplette Linux-System auf leeren oder bereits eingerichteten Clients installieren. Die Administration wird durch die m23-Administrations-Weboberfläche durchgeführt.

Die neue Version 16.3 bringt bringt erstmals Signaturmöglichkeiten für lokale Paketquellen. Die m23-Oberfläche erhielt dafür eine Verwaltung für eigene GPG-Schlüssel und stellt die Signaturmöglichkeit unter dem Paketquellen- und dem Paket-Architekten zur Verfügung. Damit die m23-Clients die komplette Paket-Verifikationskette überprüfen können, wird der öffentliche Teil des GPG-Schlüssels, der zum Signieren verwendet wurde, auf den m23-Clients importiert.

Soll ein m23-Server hinter einem Proxy betrieben werden, so waren vor dieser m23-Version Einstellungen an mehreren Stellen nötig, damit der m23-Server wie gewohnt arbeiten kann. Nun gibt es in der m23-Oberfläche eine einfache Möglichkeit, um einen vorhandenen Proxy systemweit zu konfigurieren und zu aktivieren oder deaktivieren.

Über das neue m23customPatch-Werkzeug können im m23-Quelltext Modifikationen an definierten Stellen durchgeführt werden. Die modifizierbaren Bereiche sind hierbei als lösch- bzw. änderbar markiert. Mittels einer entsprechenden m23customPatch-Datei ist z.B. das Austauschen des Logos in der m23-Weboberfläche möglich.

Während der Client-Basissysteminstallation wird nun das Paket apt-transport-https installiert, um den Zugriff auf per HTTPS geschützte Paketquellen zu ermöglichen. Eine neue Wiederherstellen-Option erlaubt das Zusammenfassen von identischen Client-Aufträgen. Client-Gruppen können nun mit einer Beschreibung versehen werden. Die m23-API wurde um Funktionen zum Schreiben und Lesen der Schlüssel-Wert-Datenbank für Clientparameter erweitert. Über das modulare m23-Kommandozeilenwerkzeug können Administratorkonten für die m23-Weboberfläche angelegt, gelöscht und alle Konten aufgelistet werden. Statt eines (evtl. unsicheren) DSA-SSH-Schlüssels generiert der m23-Server bei Neuinstallation nun eine 8k-RSA-SSH-Schlüssel.

Weitere Auskunft über die Änderungen gibt das Änderungslog. Die neue Version ist als Update über die m23-Oberfläche oder via APT, als ISO zum Brennen der m23-Server-Installations-CD, als vorinstallierte virtuelle Maschine oder als Raspberry-Pi-Image-Datei auf der Download-Seite von m23 zu finden.

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