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Mo, 28. November 2016, 09:27

Software::Grafik

Nvidia 375.20: Hersteller rät zum Downgrade

Mit der Freigabe der Version 375.20 des proprietären Treibers hat Nvidia nicht nur diverse Neuerungen in die Software eingeführt, sondern auch die Geschwindigkeit teils massiv verschlechtert. Der Hersteller rät nun zum Downgrade auf eine ältere Treiberversion.

Nvidia

Vor knapp einer Woche hatte Nvidia mit der Treiberversion 375.20 eine neue Version der Software vorgestellt, die gleich mehrere neue Funktionen einführte. So enthält die neue Software unter anderem Unterstützung für GeForce GTX 1050, GeForce GTX 1050 Ti, Quadro M620, Quadro M5000 SE und Quadro M3000 SE. Zudem wurde dem Treiber Unterstützung für GL Vendor Neutral Dispatch Library (libGLVND) hinzugefügt und mit den neuen Konfigurationsoptionen ForceCompositionPipeline und ForceFullCompositionPipeline führt der Treiber eine bessere Steuerung der Composition-Pipeline ein. Eine weitere Neuerung der Treiberversion 375.10 ist die der Unterstützung für das in RandR 1.5 eingeführte »RandR TILE«.

Wie sich allerdings herausstellte, fügte der Treiber nicht nur zahlreiche Funktionalität hinzu, sondern enthält auch eine Regression, die die Geschwindigkeit unter Linux massiv beeinflusst. So haben sich Anwender bereits Anfang der letzten Woche über teils drastische Einbrüche der Geschwindigkeit in verschiedenen Applikationen und Spielen und Abstürze des Servers beschwert. Unter anderem wurde das in Linux seit Äonen für die 3D-Funktionalität genutzte »glxgears« beim Start von mehreren Instanzen unbenutzbar. Aber auch der Desktop friert dem Anschein nach mit der neuen Version beim Einsatz von 3D-Funktionen regelmäßig ein.

Wie Nvidia nun an diesem Wochenende bekannt gab, konnte das Unternehmen die Regression lokalisieren und den Fehler eingrenzen. Eine Korrektur für die freigegebene Version 375.20 des Treibers wird es allerdings nicht geben. Nutzer sind angehalten, auf die kommende Freigabe der Treiberreihe 375.XX zu warten. Bis es allerdings so weit ist, rät der Hersteller allen Nutzern dazu, die Treiberversion zu meiden und auf eine ältere Version der Software zu setzen.

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