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Mi, 7. Dezember 2016, 11:15

Software::Virtualisierung

Qemu präsentiert Adventskalender mit virtuellen Maschinen

Das Projekt um den CPU- und System-Emulator Qemu hat einen Adventskalender für 2016 zusammengestellt. Vom 1. bis zum 24. Dezember finden Anwender jeden Tag ein neues Abbild einer virtuellen Maschine zum Herunterladen. Auf diesen sind überwiegend 16-bittige Retro-Systeme oder weniger bekannte Systeme vorinstalliert.

Qemu-Projekt

Zum zweiten Mal nach 2014 bieten die Qemu-Entwickler den Anwendern einen Adventskalender mit einer Überraschung für jeden Tag. Die Überraschung entspricht dabei natürlich dem Wesen von Qemu. Qemu emuliert Prozessoren und ganze Systeme aus fast allen aktuellen Architekturen. Dabei werden die Instruktionsblöcke des emulierten Systems in native Instruktionen übersetzt und zwischengespeichert, so dass eine relativ hohe Geschwindigkeit erreicht wird. Wenn Host- und Zielarchitektur identisch sind und weitere Optimierungen zum Einsatz kommen, läuft das virtualisierte System kaum noch langsamer als ein System auf einem physischen Rechner.

Die ersten sechs Türchen des diesjährigen Adventskalenders sind bereits geöffnet und enthalten folgende Systemabbilder: MikeOS, ein 16 Bit Realmode-Betriebssystem für x86-kompatible PCs, das in Assembler geschrieben ist und unter anderem einen Texteditor und einen BASIC-Interpreter enthält; Syllable Desktop, ein unabhängig entwickeltes 32 Bit-Betriebssystem; FreeGEM, eine grafische Oberfläche für DOS, die aus den unter der GPL freigegebenen Quellen für das originale GEM hervorging; ReactOS, ein freier Nachbau von MS Windows; ein »Türme von Hanoi«-Spiel, das in Forth geschrieben ist und direkt auf der Open Firmware läuft; und MenuetOS, ein in Assembler geschriebenes 32/64 Bit-Betriebssystem für x86-kompatible PCs. Das nächste Türchen wird sich im Laufe des Tages öffnen.

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