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Do, 26. Januar 2017, 11:37

Software::Browser

Chrome 56 erschienen

Google hat den Webbrowser Chrome in der Version 56 veröffentlicht. Die neue Version stopft wiederum zahlreiche Sicherheitslücken und fügt dem Funktionsumfang eine erweiterte Sicherheitswarnung und eine Interaktion mit Bluetooth-Geräten hinzu. Schon aufgrund der vielen behobenen Sicherheitslücken ist die neue Version für alle Anwender Pflicht.

Google

Etwa sieben Wochen nach Chrome 55 steht nun Chrome 56 zum Herunterladen bereit. Zu den größten Änderungen gegenüber Chrome 55 zählen eine erweiterte Sicherheitswarnung, wenn Passwort- oder Kreditkartendaten unverschlüsselt übertragen werden, eine Interaktion mit Bluetooth-Geräten über JavaScript und eine neue Option zum Positionieren von Elementen auf Webseiten.

Chrome zeigt eine verschlüsselte Verbindung mit einem Icon in der Adressleiste an. Erstmals werden in Chrome 56 Verbindungen, die nicht verschlüsselt sind, aber Eingabefelder für Passwörter oder Kreditkartendaten haben, als unsicher angezeigt. Längerfristig sollen sogar alle unverschlüsselten Seiten als unsicher markiert werden, was auch dann gilt, wenn diese Seiten Bilder oder andere Komponenten über unverschlüsselte Verbindungen laden.

Neu in Chrome 56 ist auch die Interaktion mit Bluetooth-Geräten, die dem Low Energy-Standard folgen, mit dem Web Bluetooth-API, das auf Android, Chrome OS und Mac zur Verfügung steht. Die Schnittstelle verwendet das GATT-Protokoll, das den Zugriff auf Geräte wie Drucker und LED-Displays mit JavaScript ermöglicht. Web Bluetooth kann auch Geräte finden und deren Steuerung übernehmen.

Auch eine Erweiterung von CSS kam in Chrome 56 hinzu. position: sticky weist den Browser an, das betreffende Element zunächst relativ zu positionieren, nach dem Erreichen einer bestimmten Scroll-Position allerdings an einer bestimmten Stelle zu fixieren.

Darüber hinaus bringt Chrome 56 noch zahlreiche weitere Änderungen und schließt außerdem nach Auskunft des Chrome-Teams von Google mindestens 51 weitere Sicherheitslücken, von denen viele eine CVE-Nummer erhalten haben. Für das Entdecken der Sicherheitslücken zahlte Google den Personen, die sie meldeten, Prämien. Viermal war dieses Mal eine Prämie von 7.500 US-Dollar oder darüber für schwerwiegende Probleme fällig. Ein großer Teil der Sicherheitslücken wurde mit den Werkzeugen AddressSanitizer, MemorySanitizer, Control Flow Integrity und libfuzzer gefunden.

Chrome 56 steht kostenlos für Linux, Mac OS X und MS Windows zum Download bereit. Das zugehörige freie Projekt Chromium, das unter einer BSD-Lizenz steht, entspricht Chrome ohne dessen proprietäre Erweiterungen. Chrome 56 für Android dürfte in Kürze im Google Play Store erhältlich sein.

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Kommentare (Insgesamt: 12 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[4]: Pro Linux is nich sischä (doT, Fr, 27. Januar 2017)
Die IT ist ein gigantischer Müllhaufen (Anonymous, Fr, 27. Januar 2017)
Re[3]: Pro Linux is nich sischä (Anonymous, Fr, 27. Januar 2017)
Re[4]: Pro Linux is nich sischä (Anonymous, Fr, 27. Januar 2017)
Re[2]: Pro Linux is nich sischä (doT, Fr, 27. Januar 2017)
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