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Di, 28. März 2017, 10:28

Gesellschaft::Politik/Recht

Dortmund baut Anteil von Linux-Servern aus

In einem Report zu Dortmunds städtischer IT-Abteilung sind im Rückblick auf 2016 erstmals die einzelnen Server-Betriebssysteme ausgewiesen. Der Anteil von Linux steigt demnach seit Jahren.

EU

Wie Joinup berichtet, wurde der Report der Stadtverwaltung bereits im Februar vorgelegt. Darüber berichtet jetzt auch die Bürgerinitiative Do-Foss, die sich in Dortmund in Zusammenarbeit mit den örtlichen Volksvertretern für den vermehrten Einsatz von freier Software, Open Source und offenen Standards stark macht. Das Dortmunder Systemhaus (dosys), zentraler IT-Dienstleister der Stadt, weist in dem Rückblick auf das Jahr 2016 erstmals das Verhältnis von Linux- und Windows-Servern aus, wie Do-Foss bloggt. Auch die Parteien der Grünen und der Piraten nahmen diese Veröffentlichung zum Anlass für eine Presseerklärung. Demnach stieg der Anteil des freien Betriebssystems Linux seit 2014 von 32 auf 36 Prozent. In diesem Zeitraum wurden fast 60 Linux-Server zusätzlich von der Stadtverwaltung in Betrieb genommen.

Bereits vor über einem Jahr hatte Dortmund ein Bekenntnis zu mehr freier Software abgegeben. Wie Do-Foss berichtete, ermöglicht die Stadt Dortmund ab Januar 2016 einen Dokumentenaustausch im offenen OpenDocument-Format (ODF) für Personen, welche keine Arbeitsgeräte von der Stadt Dortmund gestellt bekommen. Do-Foss hatte dazu im Sommer 2015 eine Musteranfrage zur digitalen Gleichbehandlung der Bezirksvertretungsmandate erstellt. Laut diesem Papier sind für die Gleichbehandlung offene Standards unabdingbar, da Mitglieder der Bezirksvertretung von der Stadt Dortmund regelmäßig E-Mails mit Anhängen in unterschiedlichen Dateiformaten erhalten, die, abgesehen von PDF, geschlossene Formate sind. Auch die einzelnen Bezirksvertretungen hatten sich mit Anfragen zu Dateianhängen in freien und quelloffenen Formaten an die Verwaltung gewandt.

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