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Thema: Ubuntu 18.04: Petition für Plasma als Standard-Desktop

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Von Trux am Mo, 24. April 2017 um 12:31 #

@ Anonymous
Bei mir läuft Plasma seit 8 Jahren ohne Unterbrechung, allerdings nicht mehr als Kubuntu. Weil man Plasma hier, wie ich vermuten muss, absichtlich verhunzt. Wenn Leute von der KDE GUI enttäuscht sind, sind es meistens Kubuntu User. Seit ich Arch benutze läuft KDE prima.

Die Entscheidungen von Canonical kann verstehen wer will. Anscheinend wäre es zu einfach gewesen Plasma den canonicalischen Farbanstrich zu verpassen. Ich vermute aber eher, dass man für die Sandbox von Snap Wayland braucht und Plasma mit Wayland ist eben noch nicht ganz fertig gestrickt. Man hat es jetzt wohl sehr eilig Snap auf dem Markt zu forcieren. Wenn dies nicht so wäre, wäre es auch die noch viel einfachere Variante für Canonical, Unity 7 weiter zu pflegen.

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    Von Anonymous am Mo, 24. April 2017 um 12:42 #

    So in etwa sehe ich das auch. Ich bin bei Gentoo, aber abgesehen vom Kompilieren sind die Distros ja identisch. Jeder kann frei entscheiden, was er nutzt.

    Und warum diese Klitsche Unity7 nicht fortführt, weil sie einfach zu blöd für Unity8 ist, dass will sich mir auch nicht erschließen. Die Ubuntus standen doch drauf.

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      Von Felix Schwarz am Mo, 24. April 2017 um 13:42 #

      Und warum diese Klitsche Unity7 nicht fortführt, weil sie einfach zu blöd für Unity8 ist, dass will sich mir auch nicht erschließen.

      Unity 7 ist eine Sackgasse, weil viel zu sehr verwoben mit X11 und insbesondere compiz. Letzteres ist tot und wayland mindestens perspektivisch klarer Nachfolger von X11.

      Insofern müsste Canonical entweder die komplette Wayland-Umstellung von Unity 7 selbst machen (dauert, kostet viel Zeit+Ressourcen - siehe kwin, gnome-shell, ...) oder eben vorhandene Software nutzen (=> in diesem Fall gnome-shell).

      Einfach "weiter wie bisher" ist keine Option mehr, dann wird der Ubuntu-Standarddesktop ein Witz und ist irgendwann einfach nur noch veraltet gegenüber gnome-shell/Plasma.

      Canonical könnte natürlich Erweiterungen für gnome-shell veröffentlichen, damit es aussieht wie Unity 7 und das wird wohl auch passieren - zur Not durch die Community

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      Von Oiler der Borg am Mo, 24. April 2017 um 16:03 #

      Und warum diese Klitsche Unity7 nicht fortführt, weil sie einfach zu blöd für Unity8 ist, dass will sich mir auch nicht erschließen. Die Ubuntus standen doch drauf.

      Unity wurde von den meisten Usern inbrünstig gehasst!
      Schau mal bei Distrowatch, sowohl Mint, wohin die meisten abgewandert sind, als auch die Summe der Abspaltungen haben jeweils (knapp) doppelt soviel Dowloads wie Ubuntu :down:

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        Von Trux am Mo, 24. April 2017 um 16:52 #

        Die sind auch nicht einfach "zu blöd für Unity8".
        "Mir" war extra zum Aussperren anderer Distries und GUIs konzipiert worden. Jetzt lässt man es wieder fallen, weil man auf Snap setzt.
        Für Snap wäre "Mir" wie die Falle in man selbst hinein fällt, nachdem man sie für andere aufgestellt hat. Snap soll es ja ermöglichen, dass Anwendungen überall gleich ausgeführt werden.
        Gerade das macht "Mir" nicht.

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    Von Jox am Mo, 24. April 2017 um 13:44 #

    > Weil man Plasma hier, wie ich vermuten muss, absichtlich verhunzt
    full ackn

    Nicht umsonst schwitz man bei Linux Mint viele Wochen, eh' die KDE-Version erscheint

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    Von Felix Schwarz am Mo, 24. April 2017 um 13:56 #

    Wenn dies nicht so wäre, wäre es auch die noch viel einfachere Variante für Canonical, Unity 7 weiter zu pflegen.

    Kurzfristig einfacher sicherlich - falls der Pflegeaufwand so angesetzt wird wie in den letzten zwei Jahren (was eigentlich zu wenig war). Allerdings hat diese Arbeit keine Perspektive, immerhin hängt Ubuntu jetzt schon deutlich hinter Fedora, welches seit Ende letzten Jahres Wayland per Default anbietet (mit GNOME Shell).

    Canonical musste offenbar Kosten im Desktop-Bereich reduzieren, da Canonical offenbar davon ausgeht, dass Eigenentwicklungen in diesem Bereich keine "strategische" Bedeutung mehr haben. Warum sollen sie dort noch irgendetwas selbst entwickeln?

    Canonical hängt sich jetzt an die bestehenden Lösungen, fixt dort eventuell ein paar Bugs und fügt bestenfalls noch das eine oder andere kleine Feature hinzu (upstream). Man kann wohl sagen, dass Canonical im Desktop-Linux-Bereich in den nächsten Jahren keine größeren "Innovationen" mehr hervorbringen wird (wie es sich manche mit convergence/Unity 8/Ubuntu Phone vielleicht erhofft hatten).

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    Von Ede am Mo, 24. April 2017 um 13:58 #

    ... auch auf Debian Stretch kann zumindest ich keine Probleme mit Plasma feststellen. Es belegt etwas mehr RAM als LXQt, das auch sehr empfehlenswert ist.

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    Von Idiotenpfleger am Mo, 24. April 2017 um 14:16 #

    Blödsinn. Wenn KDE funktioniert, funktioniert es in jeder Distro - auch in Kubuntu. Wenn es in Kubuntu nicht funktioniert, funktioniert es auch im hochgelobten Arch nicht. Es kann allerdings sein, dass in Arch irgendwas anderes NICHT funktioniert als in Kubuntu.
    Dabei kommt allerdings Nicht-Funktion sehr viel öfter vor als das Gegenteil. Das ist der Selbstzweck von KDE: Bugs verwalten und Workarounds f***en

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      Von Ede am Mo, 24. April 2017 um 15:45 #

      Du sagst tatsächlich: "Wenn KDE funktioniert, funktioniert es in jeder Distro" - das ist nicht richtig. Es kommt immer noch darauf an, wie es "eingebaut" ist.

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        Von Idiotenpfleger am Mo, 24. April 2017 um 19:11 #

        Tja, wenn ich mir Kubuntu ansehe, dann stelle ich immer wieder fest, dass in Kubuntu ausschließlich KDE-Tools verwendet werden, keine distro-eigenen Tools. Fürs Packagemanagement nicht, für die Systemeinstellungen nicht (da haben viele andere Distros immer eigene Tools) usw. Und dann frage ich mich: wenn eine Distro alles Vanilla-KDE macht: warum sollten sie es dann kaputt-patchen? Die Wahrheit ist: sie tun es nicht. Das was Kubuntu liefert, ist KDE.

        Das einzige was sie in der Vergangenheit nicht oder nur mit Schwierigkeiten hinbekommen haben, war die Lokalisierung - und das Problem haben sie auch gelöst.

        Kubuntu war immer eine gute KDE-Distribution, auch wenn viele Hater das nicht wahrhaben wollen und immer wieder hartnäckig das Gegenteil behaupten. Die Wahrheit besteht trotzdem - auch wenn man noch so viel Lüge darüber auskippt.

        Wenn ich mir also KDE in Kubuntu ansehe, weiß ich was in KDE funktioniert und was nicht. Danach kann ich mir jegliche andere Distro installieren und ich werde (das weiß ich aus eigener Erfahrung) nahezu die gleichen Probleme haben. Ich werde evtl. keine Probleme mit dem Packagemanager haben, weil in dieser anderen Distro evtl. ein anderer als der KDE-Packagemanager vorhanden ist. Ich werde aber immer die gleichen Probleme mit KDEPIM haben, immer die gleichen Probleme mit Amarok und ich werde auch ähnlich oft den KDE-Crashhandler sehen. Punkt. Darüber kann man sich auslassen wie man will - es ist und bleibt die Wahrheit. Ich habe solche Vergleiche schon sehr oft durchgeführt, mit openSuse, Mageia, Manjaro und einigen anderen. Die Probleme und der Grad der Stabilität waren immer ähnlich.

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      Von Trux am Mo, 24. April 2017 um 17:20 #

      Theoretisch ja. Praktisch nur wenn die Distribution nicht jede zweite lib mit ihren special Patches versaut.

      Zitat: "Zunächst ist zu klären, welche Patches der bisherigen Unity-Version von Ubuntu revidiert werden müssen und welche Erweiterungen der GNOME-Shell implementiert werden. Bei den Patches wurde diskutiert ob man alle fallen lässt und dann benötigte wieder einfügt oder den umgekehrten Weg geht. Hiervon sind auch viele Pakete betroffen, deren Oberfläche oder Funktionalität für Unity gepatcht wurde.

      Archlinux macht sich nicht so viel Mühe damit alles nach eigenem Gusto zu verbiegen. Weil die Sofware original ist funzt es auch!

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