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Mi, 3. Mai 2017, 10:03

Hardware

GnuBee: NAS als freie und offene Hardware

Noch knapp zwei Tage läuft die Schwarmfinanzierung für GnuBee, ein NAS für bis zu sechs Festplatten, das als offene Hardware realisiert ist.

Sechs Festplatten und SSDs finden Platz im GnuBee NAS

GnuBee

Sechs Festplatten und SSDs finden Platz im GnuBee NAS

GnuBee Personal Cloud 1 ist ein Projekt, das ein NAS (Network Attached Storage)für bis zu sechs 2,5-Zoll SATA-Festplatten oder SSDs auf der Basis offener Hardware entwickelt, das mit freier Software arbeitet. Dazu wurde eine Schwarmfinanzierungskampagne auf der Plattform CrowdSupply aufgelegt, die noch knapp zwei Tage läuft. Wie das Projekt versichert, kommt GnuBee Personal Cloud 1 völlig ohne binäre Blobs aus.

Die technischen Daten des GnuBee Personal Cloud 1 ähneln denen vieler vergleichbarer NAS-Systeme für den Hausgebrauch, der Preis liegt derzeit bei 168 US-Dollar. Dafür werden eine MediaTek-MT7621A-CPU mit zwei Kernen, Hyperthreading und 880 MHz, die auf 1,2 GHz übertaktet werden kann, sowie 512 MByte DDR3-Hauptspeicher geboten. Neben den Einschüben für sechs Platten, die auch mit SATA-HDD und SSD im Mischbetrieb bestückt werden können gibt es noch einen microSD-Karteneinschub. Als RAID werden die Level 0 und 1 mit LVM sowie Linux MD RAID 10 unterstützt. Das Gerät bietet zudem zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, einen Port für USB 3.0 sowie derer zwei für USB 2.0 sowie einen seriellen Port.

GnuBee im offenen Design

GnuBee

GnuBee im offenen Design

Als Software werden Debian, OpenMediaVault, die auf OpenWRT basierende Distribution LEDE und das den Free System Distribution Guidelines (GNU FSDG) entsprechende libreCMC unterstützt. GnuBee Personal Cloud 1 strebt die RYF-Zertifizierung durch die FSF an, ein Antrag soll bereits eingereicht sein. Die Dokumentation und die Blaupausen des Boards stehen auf GitHub als PDFs unter CC-BY-SA 4.0 zur Verfügung.

Falls GnuBee Personal Cloud 1 finanziert wird, will das Projekt auch über eine Version für 3,5-Zoll Laufwerke und andere Projekte auf Basis freier und offener Hardware nachdenken. Die Finanzierung könnte allerdings knapp werden, derzeit fehlen noch rund 2.500 US-Dollar zum Ziel.

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