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Di, 13. Juni 2017, 10:23

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 18.2 Beta für KDE und Xfce erschienen

Mit den Ausgaben für KDE und Xfce komplettiert Linux Mint seinen Release-Zyklus für 18.2.

Mint 18.2 Xfce

Linux Mint

Mint 18.2 Xfce

Der unter dem Codenamen »Sonya« laufende Beta-Zyklus hatte letzte Woche mit den stets zuerst erscheinenden Hauptausgaben für Cinnamon und MATE begonnen. Von daher gelten viele der Entwicklungen zu 18.2 auch für die beiden Nachzügler. Bei der KDE-Edition des noch bis 2021 unterstützten Linux Mint 18.2 kommt das ebenfalls langzeitunterstützte Plasma 5.8 LTS zum Einsatz. Hierfür beschloss das KDE-Team erst kürzlich, vor Ablauf der Unterstützung noch mindestens zwei weitere Aktualisierungen herauszugeben.

Linux Mint 18.2 mit Xfce verwendet die Desktop-Umgebung in Version 4.12, das verwendete Whisker-Menü wurde auf Version 1.7.2 angehoben. Dort können Programmstarter jetzt über das Kontextmenü editiert werden. Desktop-Aktionen werden ebenfalls unterstützt. Zudem sollen Anwendungen nun schneller starten. Der Fenstermanager Xfwm4 liegt bereits in Version 4.13 vor und verbessert die Unterstützung von VSync, um Tearing zu verhindern. Zudem skaliert jetzt auch der Mauszeiger mit beim Vergrößern der Ansicht per Zoom.

Neben den bereits beschriebenen, für alle Ausgaben geltenden Neuerungen wurde am Bluetooth-Stack gearbeitet. So soll die Anwendung Blueberry für 18.2 wesentlich verbessert worden sein. Das Fenster des Einstellungsdialogs wurde erweitert und mit neuen Einstellungen versehen. Zudem wird jetzt OBEX für Dateiübertragungen unterstützt.

Auch der Update-Manager erhielt einige Verbesserungen. Die Richtlinien der Level der einzelnen Updates wurde überarbeitet. Fast alle Updates entsprechen nun Level 2, wogegen Level 5 sehr künftig selten verwendet wird. Hiermit werden gefährliche oder kaputte Updates angezeigt. Die angebotenen Informationen über zu installierende Kernel wurde zudem erweitert. Für fortgeschrittene Anwender bietet das Kommandozeilen-Tool »mintupdatetool« unter anderem die Möglichkeit, Updates per Script zu automatisieren. Der Befehl mintupdate-tool --help zeigt hier die verfügbaren Optionen.

Die beiden Nachzügler liegen in Versionen mit 32- und 64-Bit vor. Während das Abbild mit 64-Bit sowohl von UEFI als auch von einem herkömmlichen BIOS booten kann, startet die 32-Bit-Edition nur vom BIOS.

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Kommentare (Insgesamt: 3 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Linux Mint mit Gnome? (Gnome, Do, 15. Juni 2017)
Re: Linux Mint mit Gnome? (Oiler der Borg, Mi, 14. Juni 2017)
Linux Mint mit Gnome? (FreddasBrett, Di, 13. Juni 2017)
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