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Do, 29. Juni 2017, 09:23

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu Core für Raspberry Pi Compute Module 3 vorgestellt

Canonical hat eine speziell an das Minisystem »Raspberry Pi Compute Module 3« angepasste Version seiner »Ubuntu Core«-Distribtion vorgestellt. Die Erweiterung erlaubt es, die erweiterten Funktionen der Platine zu nutzen und bei der Entwicklung auf Ubuntus Gemeinschaftsprojekte aufzusetzen.

RPi Compute Module 3

raspberrypi.org

RPi Compute Module 3

Bereits seit Anfang des Jahres bietet die Raspberry Pi Foundation mit dem Raspberry Pi Compute Module 3 eine Erweiterung des bekannten Minirechners an, die sich in DDR2 SODIMM-Slots stecken und auf diesem Weg mit anderer Hardware verbinden lässt. So können Nutzer an die eigenen Bedürfnisse angepassten Boards herstellen, ohne dass sie die bekannte RPi-Plattform verlassen müssen. Neben dem Compute Module steht allerdings auch ein passendes Compute Module IO Board für alle jene zur Verfügung, die direkt mit einem Prototyping starten wollen. Das IO Board erweitert die Möglichkeiten des Raspberry Pi 3 erheblich. Um allerdings alle Funktionen des Boards nutzen zu können, bedarf es unter anderem einer angepassten Version einer Distribution.

Nachdem Canonical bereits seit geraumer Zeit nicht nur Ubuntu selbst, sondern auch eine spezielle Variante von Ubuntu für IoT-Belange anbot, hat das Unternehmen nun »Ubuntu Core« auch für das »Raspberry Pi Compute Module 3« vorgestellt. Damit lässt sich auch unter dem Minisystem das Ökosystem von Ubuntu nutzen. Das komplette System lässt sich mittels der Standardwerkzeuge auf den neuesten Stand bringen und zusätzliche Software über Snaps installieren. Weitere Software können Hersteller im Ubuntus-Store hinterlegen und auch anderen Nutzern als Teil einer Lösung zur Verfügung stellen.

Laut Aussage von Canonical stellt die Unterstützung des »Raspberry Pi Compute Module 3« einen wichtigen Schritt Richtung der Unternehmensvision »Software Defined Everything« - einer Welt, in der alle Geräte Rechenaufgaben übernehmen können. »Ubuntu Core« soll dabei jedem Hersteller die Möglichkeit geben, dieses Ziel zu erreichen.

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