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Mi, 5. Juli 2017, 14:26

Software::Virtualisierung

Proxmox Virtual Environment 5.0 erschienen

Die Proxmox Server Solutions GmbH hat die freie Virtualisierungslösung Proxmox Virtual Environment (VE) in Version 5.0 freigegeben, deren wohl größte Neuerung die neue Datenspeicher-Replikation ist.

Proxmox VE 5.0

Proxmox Server Solutions GmbH

Proxmox VE 5.0

Proxmox Virtual Environment (Proxmox VE) ist eine freie Virtualisierungsplattform des Wiener Herstellers Proxmox Server Solutions GmbH, die Kernel-based Virtual Machine (KVM) und Container-Virtualisierung mit Linux Containers (LXC) kombiniert. Sie ermöglicht, LXC-Container und virtuelle Maschinen mit KVM auf einem Host zu verwalten, hochverfügbare Cluster zu erstellen sowie Netzwerk und Speicher über eine integrierte Oberfläche zu verwalten.

Die neue Version 5.0 von Proxmox VE beruht auf Debian 9 »Stretch«. Als Kernel wird Linux 4.10 mit einigen Änderungen eingesetzt. Die wohl größte Neuerung von Proxmox VE 5.0 ist die neue Datenspeicher-Replikation. In einem Cluster aus zwei oder mehr Servern sorgt dieser für die asynchrone Replikation der Daten, was die Gefahr von Datenverlusten stark reduziert. Die Replikation kann darüber hinaus dazu genutzt werden, die Last der Lese- und Schreiboperationen zu verteilen und damit den Durchsatz vor allem beim Lesen zu erhöhen. Die Replikation ist vollständig in die Verwaltungsoberfläche integriert.

Mit Proxmox VE 5.0 wird nach Angaben der Entwickler Ceph RBD der de-facto-Standard für verteilte Datenspeicher. Entsprechende Pakete werden vom Proxmox-Team bereitgestellt. Ceph ist in der aktuellen Version Luminous allerdings noch nicht offiziell erschienen und wird noch nicht als produktionsreif angesehen, kann aber auf jeden Fall bereits getestet werden. Die vorhergehende Version kann dagegen bedenkenlos eingesetzt werden.

Die neue Version von Proxmox VE vereinfacht auch den Import von Disk-Abbildern verschiedener fremder Hypervisoren, darunter VMware und Hyper-V. Dazu steht ein neues Kommandozeilenprogramm »qm importdisk« bereit. Weitere neue Funktionen sind die Live-Migration mit lokalem Speicher über QEMU, zahlreiche Verbesserungen in der Oberfläche, darunter die Sichtbarkeit von USB- und Host-PCI-Adressen, Ausführung von Aktionen auf mehreren Objekten, neue Filteroptionen und eine optimierte NoVNC-Konsole. Einzelheiten zu der Veröffentlichung kann man in der Ankündigung finden.

Proxmox VE 5.0 kann ab sofort als ISO-Datei von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden. Sie steht unter der freien Lizenz GNU Affero GPL, Version 3. Für Unternehmenskunden bietet Proxmox Support-Abonnements an.

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Kommentare (Insgesamt: 4 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: FreeNAS VM (KDE Fan, Mo, 10. Juli 2017)
Re[2]: FreeNAS VM (KDE Fan, Do, 6. Juli 2017)
Re: FreeNAS VM (blablabla233, Do, 6. Juli 2017)
FreeNAS VM (KDE Fan, Do, 6. Juli 2017)
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