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Mo, 7. August 2017, 14:16

Software::Cloud

Nextcloud Education Edition erschienen

Nextcloud hat zusammen mit Moodle und weiteren Partnern die Nextcloud Education Edition vorgestellt. Diese enthält einige neue Erweiterungen, unter anderem zur Integration mit Moodle und Zenodo.org.

Nextcloud Education Edition mit Moodle-App

Nextcloud

Nextcloud Education Edition mit Moodle-App

Nextcloud Education Edition beruht auf Nextcloud 12 und ist ab sofort verfügbar. Die Education Edition zeichnet sich durch Erweiterungen aus, die besonders im Bereich des Bildungswesens nachgefragt werden. So bietet sie eine Integration mit Moodle und Zenodo.org, ORCID-Authentifikation und eine Dashboard-App.

Die Integration des Dateiaustauschs von Nextcloud mit der Lernplattform Moodle wurde durch eine Nextcloud-App geschaffen, die auf frühere Arbeiten an einer ähnlichen App an der Universität Münster aufbaut. Nextcloud will diese App künftig zusammen mit der Moodle-Gemeinschaft und Moodle Pty Ltd, der Firma hinter Moodle, pflegen und verbessern.

Nextcloud Education Edition mit Zenodo-App

Nextcloud

Nextcloud Education Edition mit Zenodo-App

Drei weitere Funktionen der Nextcloud Education Edition stammen aus einer Zusammenarbeit mit der dänischen e-Infrastructure-Kooperation (DeiC). Zum einen wurde die Möglichkeit geschaffen, Dateien direkt auf der populären Forschungs-Publikationsplaftform Zenodo.org zu publizieren. Die fortgeschrittene App zur Verwaltung von Gruppen, Circles, wurde verbessert. Außerdem wurde die Nextcloud Education Edition um Unterstützung für die ORCID-Authentifikation erweitert.

Darüber hinaus wurde zusammen mit der deutschen IT-Beratungsorganisation regio iT eine Dashboard-App geschaffen, die den Benutzern einen einfachen Überblick über neue oder geänderte Dateien, Mail, Nachrichten und Kalendereinträge verschafft. Diese Erweiterung ist bereits im Einsatz bei rund 3000 Benutzern in den 122 Schulen, die ucloud4schools, ein Produkt von regio iT, benutzen.

Nextcloud Education Edition ist als unterstütztes Paket bei Nextcloud erhältlich. Wer es selbst installieren will, muss offenbar den Nextcloud-Server selbst mit den diversen zugehörigen Apps erweitern. Alle Komponenten sind jedoch freie Software. Zum schnellen Testen gibt es auch eine virtuelle Maschine bei Univention.

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