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Fr, 11. August 2017, 09:36

Software::Desktop::Gnome

MConnect: KDE Connect für die Gnome-Shell

KDE Connect verbindet Android- unbd Blackberry-Geräte mit dem Linux Desktop. Jetzt ist die Anwendung nativ für die Gnome-Shell verfügbar.

KDE Connect auf der Gnome-Shell

Andy Holmes

KDE Connect auf der Gnome-Shell

KDE Connect konnte auch bisher schon auf anderen Desktop-Umgebungen wie GNOME, Xfce, Unity und Pantheon genutzt werden. Dazu diente der KDE Connect Indicator. Damit konnte aber nicht der gesamte Funktionsumfang der Anwendung umgesetzt werden. Das soll jetzt die Gnome-Shell-Erweiterung MConnect ändern. Sie bedient sich dazu eines anderen Projekts gleichen Namens, die das Protokoll von KDE Connect in Vala/C implementiert.

Um die Gnome-Shell-Erweiterung, die mit Gnome 3.24.x getestet wurde, aber auch mit älteren Gnome-Versionen funktionieren kann, nutzen zu können muss zusätzlich entweder KDE Connect oder MConnect installiert sein. Da die Anwendung noch nicht als Gnome-Shell-Erweiterung registriert ist, ist derzeit noch die Installation von GitHub aus vonnöten. Das wird sich ändern, sobald die Registrierung auf Gnome Extensions abgeschlossen ist.

Mit der Anwendung können in diesem frühen Entwicklungsstadium SMS und Benachrichtigungen auf dem Desktop empfangen werden. SMS lassen sich von dort auch beantworten. Dabei kann die automatische Vervollständigung von Google-Kontakten genutzt werden, wenn der Google-Account in Gnome eingebunden ist. Die Einbindung in das Kontextmenü des Dateieimanagers Nautilus erlaubt den einfachen Austausch von Daten mit den zuvor gepaarten Geräten und dem Desktop. Zudem kann der Akku-Füllstand im Auge behalten werden und ein verlegtes Smartphone oder Tablet angerufen werden, um es zu lokalisieren.

Auf dem Plasma-Desktop beherrscht KDE-Connect noch weitere Funtionen wie etwa das Herunterregeln der Lautstärke bei einem Anruf oder die Nutzung des Smartphones als Fernbedienung für Multimedia-Anwendungen unter Linux. Zudem können unter anderem die Inhalte von Zwischenablagen ausgetauscht werden. Ob diese Funktionen für die Gnome-Shell noch aktiviert werden bleibt vorerst offen. Entwickler mit Vala-Kenntnissen sind eingeladen, an der Entwicklung teilzuhaben. Die letzte Version mit der Bezeichnung v4 kann als Zip-Archiv heruntergeladen werden, eine Anleitung zur Installation findet sich auf der Projektseite.

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