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Do, 24. August 2017, 11:37

Software::Systemverwaltung

Calamares 3.1.3 freigegeben

Das Installations-Framework Calamares hat in den letzten beiden Tagen zwei Veröffentlichungen erfahren. Auf Version 3.1.2 folgte schnell der Hotfix 3.1.3.

Siduction

Calamares 3.1.2 widmet sich hauptsächlich der Fehlerbereinigung und der Erweiterung der Übersetzungsmöglichkeiten. So wurde die Datei ».desktop« übersetzt, sodass Calamares Informationen über sich selbst nun auch in der Sprache des Systems ausgibt. Eher unter der Oberfläche wurden die Voraussetzungen geschaffen, die einzelnen Python-Job-Module mittels Gettext übersetzen zu können. Die Übersetzungen sind noch lückenhaft, sollen aber mit dem nächsten Punkt-Release deutlich verbessert werden.

Verbesserungen, die den Anwender betreffen sind zudem eine erweiterte Zusammenfassung direkt vor dem Start der Installation, die jetzt auch die gewählte Sprache und das Zahlenformat enthält. Der Abschluss der Installation wird mit einem Popup des Benachrichtigungssystems angezeigt. Schlägt die Installation fehl, so startet Calamares den Rechner nicht mehr automatisch neu. Die Behandlung von FAT32-Dateisystemen wurde berichtigt. Zudem werden Größenangaben im Dateisystem nun mit dem Bezeichner MB versehen.

Intern wurde das Testsystem an die bei KDE verwendete Testmethode angepasst. Dazu kommen die beiden CMake-Optionen BUILD_TESTING und make test zum Einsatz. Die Konfigurationsmöglichkeiten für SDDM, LightDM und andere Display-Manager wurden verbessert. Version 3.1.2 hatte nicht lange Bestand, denn einen Tag später folgte mit 3.1.3 ein Hotfix, der einige Fehler von 3.1.2 ausbügelt. Einer der korrigierten Fehler führt jetzt zu einer verwirrenden Anzeige der Version. Während 3.2.1 sich als 3.1.1 ausgab, weist sich 3.1.3 nun aus Gründen der Folgerichtigkeit als 3.1.2 aus.

Calamares 3.2 ist bereits geplant und soll in etwa drei Monaten veröffentlicht werden. Hauptentwicklungsziel ist die Komaptibilität mit dem kommenden Display-Server Wayland. Damit muss Calamares auf einen Root-Zugriff auf die Benutzerschnittstelle verzichten, was gleichzeitig die Sicherheit erhöht.

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