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Mi, 6. September 2017, 09:07

Software::Distributionen::Chrome

Chrome 61 veröffentlicht

Google hat den Webbrowser Chrome in der Version 61 freigegeben, die diverse Sicherheitslücken schließt und mehrere neue Funktionen mit sich bringt. Neu in der aktuellen Version sind unter anderem JavaScript-Module und eine leichtere Einbindung von Zahlaufträgen.

Google

Mit der Freigabe von Google Chrome in der Version 61 hat Google augenscheinlich nur wenig Änderungen in die Anwendung implementiert. Unter der Haube hat der Hersteller aber die Anwendung um zahlreiche Erweiterungen ergänzt und um neue Funktionalitäten erweitert. So bietet die neue Version unter anderem eine Unterstützung von JavaScript-Modulen, die mittels <script type=module> in eine Seite eingebunden werden können. Chrome kümmert sich dabei nicht nur um die Einbindung des Elements, sondern löst auch die Abhängigkeiten auf und ist in der Lage, bereits vorhandene Module zu puffern.

Ebenfalls neu in Chrome 61 ist das »Payment Request API«, das auch Desktop-Nutzern zur Verfügung steht. Entwickler können das API zur Abwicklung von sicheren Zahlmethoden nutzen. Zudem wurde der Anwendung ein »Web Share API« hinzugefügt, das unter Android für eine leichtere Verteilung von Inhalten eingesetzt werden kann. Mit der Unterstützung WebUSB ist es in Chrome 61 zudem leichter möglich, USB-Geräte zwischen verschiedenen Plattformen zu nutzen.

Weitere Neuerungen von Chrome 61 sind das »Network Information API«, das einen Zugriff auf die Verbindungsdaten erlaubt, und das »Device RAM API«. Das Scrolling-Verhalten des Browsers lässt sich besser steuern, und Farben können sowohl als 8- als auch als 4-Bit Hex-Werte eingetragen werden. Seiten können ferner ab sofort die relative Position mittels des »Visual Viewport API« auf dem Bildschirm bestimmen und das Storage-API erlaubt es, Quotas zu setzen.

Mit der Freigabe der neuen Version hat Google zudem mindestens 22 Sicherheitslücken in der Anwendung geschlossen, für die das Unternehmen deren Entdeckern insgesamt über 23.000 US-Dollar an Prämien ausschüttet. Laut Google wurden dabei mindestens sechs Fehler mit der Sicherheitsstuffe »Hoch« eliminiert. Die höchsten Beträge (je 5000 US-Dollar) angelten sich dabei Luật Nguyễn, Tobias Klein und ein anonymer Entwickler für die Behebung diverser Speicherprobleme in PDFium, WebGL und Skia.

Google stellt Chrome 61 für Linux, Mac OS X und Windows auf der Downloadseite des Unternehmens bereit. Die Anwendung aktualisiert sich bei bestehender Installation automatisch, ansonsten steht der Browser auf Googles Webseiten zum Download bereit. Das freie Chromium-Projekt, das unter einer BSD-Lizenz steht, entspricht Chrome und ist ebenso in einer neuen Version erhältlich.

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Kommentare (Insgesamt: 3 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: OT, Funktionalitäten (Horst Ole Peter Paulsen, Sa, 9. September 2017)
OT, Funktionalitäten (kamome umidori, Do, 7. September 2017)
Koyaanisqatsi (Josef Hahn, Mi, 6. September 2017)
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