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Di, 19. September 2017, 08:53

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 18.3 »Sylvia« erhält zweite Backup-Anwendung

Linux Mint 18.3, dessen verschiedene Desktop-Varianten gegen Ende des Jahres erwartet werden, wird den Beinamen »Sylvia« tragen.

Cinnamon Spices

Linux Mint

Cinnamon Spices

Jetzt wurden über die bereits bekannten Änderungen hinaus weitere Eckpunkte für Linux Mint 18.3 »Sylvia« im Mint-Blog bekannt gegeben. So wird die neue Veröffentlichung ein zweites Backup-Tool erhalten. Cinnamon 3.6 wird Verbesserungen bei HiDPI-Displays mitbringen. Zudem wurde der Software-Manager optisch überarbeitet.

Linux Mint bringt bereits länger die Anwendung »mintBackup« mit, die auf die Sicherung von User-Daten ausgelegt ist. Jetzt kommt eine zweite Backup-Anwendung namens »Timeshift« hinzu, die für Ubuntu entwickelt wurde und sich auf das Anlegen und Wiederherstellen von System-Schnappschüssen versteht. Derzeit wird das Tool zusammen mit dem Entwickler an Linux Mint angepasst. Gleichzeitig wurde mintBackup vereinfacht, es soll »weniger können als bisher, das aber besser«, so Chef-Entwickler Clement Lefevbre. Zudem werden keine Root-Rechte mehr benötigt.

mintReport

Linux Mint

mintReport

Ebenfalls auf Root-Rechte beim Start verzichtet künftig der überarbeitete Software-Manager. Zudem soll er viel schneller starten als bisher. Die Optik wurde hier wie auch an verschiedenen anderen Stellen der Oberfläche moderner gestaltet. Der Login-Manager lässt sich nun besser an die Bedürfnisse der Anwender anpassen.

Bereits seit einiger Zeit arbeiten die Entwickler an »mintReport«, einem Werkzeug für System-Reports, das im Fehlerfall Stack-Traces an die Entwickler schicken kann. Für 18.3 wird derzeit nicht mit der vollständigen Implementierung gerechnet. Benutzbar wird die Erstellung von Crash-Reports sein, die Apport als Backend im Hintergrund erstellt. Cinnamon Spices, das Modul für Applets, wurde optisch überarbeitet und wirkt nun aufgeräumter.

Mit Cinnamon 3.6 in Linux Mint 18.3 wird HiDPI standardmäßig aktiviert sein. So bleibt Anwendern mit entsprechenden Displays der Weg in die Einstellungen erspart, um die Funktion zu aktivieren. Auch der Treiber-Manager erhielt verbesserte HiDPI-Unterstützung. Die Bedienleiste des PDF-Readers Xreader wurde durch Navigationsknöpfe aufgewertet. Zudem erkennt Xreader die Display-Größe jetzt korrekt, so dass eine Darstellung mit 100 Prozent exakt der Größe auf Papier entspricht.

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