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Thema: Mozilla startet Cliqz-Experiment in Firefox

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Sa, 7. Oktober 2017 um 23:55 #

Ich nutze den auch manchmal, aber zwei Dinge machen mich etwas unsicher:

- ob da wirklich alle Bugfixes der neueren Firefox-Versionen zurück portiert werden, denn die Codebasis dürfte sich ja auseinander entwickelt haben und das erschweren

- die Browserkennung. Besonders wenn man Palemoon unter Linux nutzt, ist man so ein Exot, dass man zusammen mit Providername plus Regionalzuordnung der IP-Adresse einfachst wiederzuerkennen sein dürfte. Die Browserkennung kann man zwar spoofen, aber wenn man da einen Fehler macht, wird sie noch einzigartiger....

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    Von mnbvcxy am So, 8. Oktober 2017 um 06:53 #

    Manchmal bleibt aber auch keine andere Wahl: Palemoon läuft selbst noch unter Debian Squeeze (mit Glibc 2.11), während die aktuellen Mozilla.org-Binary-Versionen von Firefox und Seamonkey z.B. unter Debian Wheezy nicht mehr funktionieren. Palemoon-Fans bieten sogar einen SSE1-Palemoon-Browser an, weil ja die Original-Binaries von Palemoon zwingend SSE2 benötigen, was unter eine PentiumIII oder AthlonXP nicht funktioniert.

    Alles, was hier im Hinblick auf Cliqz gesagt wurde, betrifft ja die meisten Linux-Distributionen kein Stück. Debian z.B. wird in seinem Firefox niemals so etwas wie Cliqz erlauben. Bestünde Mozilla eines Tages per Markenrecht darauf, würde Iceweasel wiedergeboren werden.

    Betroffen sind somit "nur" Windowsnutzer. Und unter einem Windows 10 ist in punkto mutmaßlicher Datensammlungsgenerierung Cliqz alles andere als ein "Exot", von daher werden die meisten Windows10-Nutzer wohl über Mozillas neuen Cliqz-Einfall hinwegsehen.

    Übrigens war ja der Firefox-Health-Datensammel-Report bereits der erste Mozilla-Vorstoß in dieser Richtung.

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