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Thema: Schwarzbuch: Bund der Steuerzahler bezeichnet LiMux als Verschwendung

38 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Mi, 11. Oktober 2017 um 13:47 #

Der Bund der Steuerzahler ist halt ein Lobbyverein, für den auch Schulen und Kindergärten Geldverschwendung sind. Für die Klientel, die er vertritt, gibt es schliesslich Privatschulen.

  • 5
    Von doT am Mi, 11. Oktober 2017 um 14:11 #

    jepp, schon die Zusammensetzung des Vereins ist interessant
    und ein Vorstand mit guten Bezügen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bund_der_Steuerzahler_Deutschland#Kritik

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    Von da-real-lala am Mi, 11. Oktober 2017 um 19:21 #

    Könnte mir vorstellen, dass sie in 10 Jahren, wenn Google halb Bayern schmiert, uns allen weißmachen wollen, wie toll es doch wäre, unsere Daten alle in die Cloud zu schicken, weil doch Google so forbildlich in vielen Fällen offene Software benutzt. :)

    • 0
      Von blablabla233 am Fr, 13. Oktober 2017 um 14:26 #

      Ich denke mal dass Google weit forbildlicher OSS nutzt wie dies Bayern oder Deutschland tut. Dummheit hat nichts mit schmieren zu tun, wenn aber DE-Politiker meinen es sei legal Daten von Deutschen Bürgern an ein Amerikanisches Unternehmen zu geben (der Standort der Daten ist hierbei von Amerikanischer Sicht egal) gehören Die angezeigt (oder Sie sollten schnellstens das EU-Datenschutzgesetz kippen)...so einfach ist das.

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Von Josef Hahn am Mi, 11. Oktober 2017 um 13:52 #

Wo kommt eigentlich dieser Begriff "Windows-Basis-Clients" her?

Er findet sich in exakt jedem Artikel zu Limux.

Und exakt nirgendwo sonst (außer irgendwo hat sich ein einsamer Wolf von der Phrase inspirieren lassen).

  • 1
    Von JoeB am Mi, 11. Oktober 2017 um 14:19 #

    Ich denke, das ist einfach ein Stadt-interner Name für das Image mit den Programmen und Einstellungen das aufgespielt wird.

    Bei uns in der Firma nennen wir das was die IT auf die Geräte aufspielt z. B. CSB (Corporate Standard Build).

    2
    Von Anonymous am Mi, 11. Oktober 2017 um 16:20 #

    Sowas gab es in meiner alten Firma auch (einem Grossunternehmen). Der hiess auch so.

    Das war die Hardware-Software-Grundausstattung, auf die die IT-Fachabteilungen ihre Anwendungssoftware entwickelten, und diese wurde erst paketiert und ausgerollt, nachdem die IT-Infrastrukturabteilungen die Anwendungen abgenickt hatten.

    Da gab es auch Verträglichkeitslisten - nicht alle Fachanwendungen durften beliebig kombiniert werden (Stichwort: DLL-Hölle). Im Zweifelsfall wurden 2 Rechner an den Arbeitsplatz gestellt.

4
Von Marius am Mi, 11. Oktober 2017 um 13:57 #

Hi,

ich habe kein Verständis dafür, dass dies einfach unreflektiert nachgeplappert wird (wahrscheinlich aus "Kostenersparnissen").

Aber ich denke die Leute vom Schwarzbuch wissen auch nicht was OSS ist, die Philosophie dahinter und der Vorteil für die Allgemeinheit. Eigentlich richtig schade...

Ich finde das passt dazu ganz gut: https://www.it-madness.com/posts/277/

2
Von HP am Mi, 11. Oktober 2017 um 15:02 #

... weil ja jetzt wieder auf eine andere Plattform geschwenkt wird. Das dieser Schwenk Ausgaben (Verschwendungen) nach sich zieht sollte klar sein, aber sie wurden halt noch nicht getätigt.

Ergo wird in ein paar Jahren ein weiterer Bericht auftauchen, in der diese neuen (massigen) Ausgaben angeprangert werden. Zumindest das wäre logisch.

HP

2
Von Transformer am Mi, 11. Oktober 2017 um 15:56 #

Tja, es wird eben mehr den Schlipsträgern geglaubt als jemandem andern. Dass diese aber auf Schönmalerei getrimmt sind, wird nicht erwähnt.

Ich finde, es reicht mir zusehends mit den Politikern. Die einzige Aufgabe dieser Schnösel ist nur noch um den Brei herumreden, damit das Volk von den tatsächlichen Fakten abgelenkt ist und sich andere bereichern können.

Wählen hat sowieso keinen Zweck. Ist doch ganz egal, was gewählt wird. Die Politiker tanzen doch nur nach der Pfeife der Industrie.
Nicht umsonst gibt es Koffer.

Wann merkt die Menschheit, dass sie von ein paar Individuen nur verarscht wird?


Leute, wacht endlich auf!

  • 3
    Von Josef Hahn am Mi, 11. Oktober 2017 um 16:11 #

    Full NACK!

    Die Leute bekommen die Politiker, die sie verdienen.

    Guck dir die Netflix und WhatsBook Zombies da draußen doch mal an!

    Natürlich werden die verarscht!! Und weißt du womit? Mit Recht!

    • 3
      Von m. w. am Mi, 11. Oktober 2017 um 16:26 #

      Das wird noch schlimmer werden. Denn in der Schule lernen die Kids eben keine IT Kompetenz, sondern werden mit den kommerziellen Produkten vertraut gemacht, so daß sie diese nachher auch schön einfordern. Hier ist unbedingt anzusetzen.

      • 2
        Von Josef Hahn am Mi, 11. Oktober 2017 um 16:46 #

        Ich weiß. Ich habe schon vor einzwei Jahren auf einer Party mit einer Pfeife geredet, die mir ernsthaft klarmachen wollte, Medienkompetenz und Technikkompetenz seien herausstechende _Stärken_ der jungen Generation!

        Ich wäre fast erstickt!

        • 0
          Von blablabla233 am Fr, 13. Oktober 2017 um 14:35 #

          Na Medienkompetenz haben Sie schon, ob diese Medien auch Sinnvoll sind ist eine ganz andere Frage, aber um ehrlich zu sein hat auch die "alte" Generation wenig Interesse an guten Informationen Stichwort Bild,Krone,Blick....achja und PC-Magazin. Und was die Technik angeht....wer entscheidet denn das die Schueler iPad's bekommen und keine "echten" Computer?....Genau...die alte Generation die glaubt wo ein Browser drauf ist, ist Computer drinne. Vielleicht sollte man sich mal Estland genauer anschauen ;-)

    2
    Von Anonymous am Mi, 11. Oktober 2017 um 16:31 #

    Die Politiker tanzen doch nur nach der Pfeife der Industrie.

    Wir leben in einer Welt, in der (laut OXFAM) die Hälfte der Vermögen 8 Leuten gehört. "Die Industrie" im klassischen Sinne gehört inzwischen auch zu den Getriebenen dises Systems.

    Die Macht liegt bei den 8 Leuten, ihren Sippen und ihren Finanzdienstleistern.

    Jedoch ist das keine "klassische Weltverschwörung", sondern einfach nur synchrones Handeln. Mit dem Bestreben, sich die Taschen noch voller zu stopfen, agieren die alle in die gleiche Richtung - bis zum Zusammenbruch, weil eben NICHT an alle gedacht ist, wenn jeder an sich selbst denkt.

2
Von Ziele der IT-Evolution am Mi, 11. Oktober 2017 um 16:36 #

Wann wurden eigenlich die Ziele der IT-Evolution, die 2003 vom Stadrat verabschiedet wurden, aufgegeben?

- Möglichst hohe Herstellerunabhängigkeit von proprietären Softwareprodukten
- Weitestgehende Unabhängigkeit von Betriebssystemen
- Weitestgehende Unabhängigkeit von Office Produkten

In der Accenture-Studie sind diese Ziele nicht zu finden und kommt daher zum entsprechend daraus folgenden Ergebnis. Irgendwann, vor der Studie muss vom Stadtrat offiziell und einsehbar beschlossen worden sein die Ziele der "IT-Evolution" aufzugeben, sonst muessten die Ziele der IT-Evolution ja auch in der Accenture-Studie beruecksichtigt worden sein.

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Von Harald Werner am Do, 12. Oktober 2017 um 09:03 #

Ob es jetzt wirklich hilft oder nicht?!
Ich habe der Autorin geschrieben und höflich und direkt meine Meinung über Ihren nach meiner Meinung nach schlecht recherchierten Artikel mitgeteilt.
Auch das solche Artikel entsprechende Auswirkungen haben.
Ich kann jeden nur auffordern es auch zu tun.....

Schöne Grüße Harald

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Von Alzheimer am Do, 12. Oktober 2017 um 10:44 #

Wer schon einmal bei Behörden und ähnlich arbeitenden Institutionen (z.B. Kirchen) gearbeitet hat, der weiss, wie groß der Widerstand der Belegschaft gegenüber jeglichen Änderungen an ihrem PC sein kann und weiss vor allem auch, dass sich die Mitarbeiter diesen Widerstand auch erlauben dürfen. Selbst wenn sich das UI einer Anwendung nach einem Update leicht ändert, neigt ein Personalrat (Betriebsrat) dazu, sich bei der IT darüber zu beschweren, warum ein Icon grün ist, was gestern noch rot war - natürlich mit einer Führungsebene im Rücken, die ganz der Meinung des Personalrates ist.

Man kann sich nun vorstellen, dass der LiMux bedingte Austausch des Betriebssystems und jeglicher Software wie der Einschlag einer Atombombe wahrgenommen wird und wie viel Arbeitszeit am Ende darauf draufgeht, dass sich viele Beteiligte mit dem Ärger über LiMux befassen; wiederum hohe Kosten.

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Von Trumpist am Do, 12. Oktober 2017 um 12:57 #

Ich bin auch der Meinung das München wieder einen direkten Draht zu Microsoft und NSA braucht. Wie soll man sonst den ganzen kommerziellen US Schrott ins Spiel bringen wenn nicht mit "Lobbyarbeit"?

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Von N?FzH! am Do, 12. Oktober 2017 um 18:23 #

Ohne diese Steuerverschwendung hätte man durchschnittlich 35 Mrd. x 27 Jahre (seit der Wiedervereinigung) 945 Mrd. € weniger Schulden. Bei dem derzeitigen Schuldenstand von über 2.157,8 Mrd. € ergibt das 1.212,8 Mrd. €. Dann ginge es uns deutlich besser und mehr Geld wäre im Haushalt für Schulen, Straßen, Brücken und LiMux...

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Von Linux-Verwaltung am Fr, 13. Oktober 2017 um 09:45 #

Die Stadt München hätte SUSE Linux nutzen sollen. SUSE Linux nutzen Unternehmen wie SAP und die European Space Agency.

Stattdessen hat die Stadt Ihre eigene Linux Umgebung aus Debian Linux und Ubuntu Linux entwickelt.

Bei den Ressourcen sollte eine Stadt wie München aber auch das besser und günstiger können, als Microsoft.

  • 0
    Von blablabla233 am Fr, 13. Oktober 2017 um 14:44 #

    Und das Cern hat Centos, Airbus auch....
    Aber Du hast natürlich recht....SUSE hätte man ohne jegliche Entwicklung einfach so nutzen können.

    PS: Lies den Artikel...LiMux war günstiger wie MS.
    PPS: Ernsthaft? Eine politische Institution kann irgendwas besser als ein Unternehmen, das gab und wird es nie geben, ansonsten wäre Kommunismus ein Erfolgsmodell, Politik hat zu Leiten (solle es zumindest) und nicht zu produzieren.

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Von blubbermal am Di, 17. Oktober 2017 um 08:49 #

Die meisten Anwendungen im öffentlichen Dienst laufen unter Linux-Servern.
Nicht nur ELSTER, auch die Kirchensteuer - das ist Steuerverschwendung!

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