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Thema: Q4OS 2.4 mit Trinity 14.0.5 freigegeben

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Fragender am Do, 12. Oktober 2017 um 16:35 #

Devuan wäre in diesem Fall doch die bessere Basis.

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    Von Condor am Do, 12. Oktober 2017 um 16:54 #

    Nein wäre es nicht. Du möchtest bestimmt das Init- System hervorheben, aber das spielt hier gar keine Rolle.

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    Von qwertzu am Do, 12. Oktober 2017 um 19:28 #

    Devuan wäre IMO im Debian-Projekt selbst viel besser aufgehoben. Dort fehlt es nämlich an Manpower für die Sysvinit-Weiterentwicklung.

    Und: Selbst Debian Stretch läuft und startet noch mit Sysvinit. Das angeblich so systemd-versessene Debian beschränkt die Init-System-Wahl in keinster Weise (Systemd, Sysvinit, Openrc).

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Von Jürgen Sauer am Do, 12. Oktober 2017 um 17:25 #

Moin,
ich hab das Trinity Projekt für durchaus hoch interessant empfunden.
Lediglich die man Power in dem PRojekt kam mir stets als viel zu dünn vor.

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    Von Stefan am Do, 12. Oktober 2017 um 20:12 #

    Hm ich hab den Sinn hinter dem Fork nie verstanden. Was kann TDE tolles was Plasma 5 heute nicht kann? Und wieso konnte man nicht daran arbeiten diese Funktionen bei Plasma nachzurüsten. Plasma 5 unterstützt heute z.B. Startmenus alla Windows 9x über Windows 7 bis hin zu Windows 8.1. Also da hätte man sicher auch andere traditionelle Bedienkonzepte als Alternative nachrüsten können.

    Oder man hätte auch einfach nur den KDesktop portieren können bzw. weiterentwickeln können. Den Port gabs AFAIK ja schon. Stattdessen haltsen die handvoll Leute sich den ganzen KDE3-Software-Zoo inklusive Qt3 auf.

    Ich will hier übrigens nicht trollen, ich bin an ernsthaften Antworten interessiert.

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      Von Condor am Do, 12. Oktober 2017 um 22:05 #

      Es gibt genug Software die nur Qt3 kann. Dann wären da noch die vielen Applets die es später so nicht mehr gab, aber ihre Fans bis heute haben. Das Bedienkonzept das sich nach KDE3 änderte und nicht jedem zusagte ist auch ein Argument. Plasma5 ist ein bis heute mit der heißen Nadel gestricktes Stück Software, KDE3 dagegen war wohl mit das Beste was je als Release im Bereich Qt basierten DE gab. Deshalb jedem sein Plizierchen.

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        Von Stefan am Do, 12. Oktober 2017 um 23:09 #

        Qt3 ist tot. Wenn einem etwas an den Anwendungen liegt, muß man sie halt auf neuere Versionen portieren. Ich wüßte nicht was dagegen spricht außer das es Aufwand ist. Aber die Pflege von Qt 3 ist sicher aufwendiger. Ansonsten kann man natürlich Qt3-Anwendungen unter Plasma 5 laufen lassen.

        Fehlende Applets kann man auch nachrüsten. Das ist also auch ein IMO fragwürdiges Argument.

        Und was fehlt bei Plasma 5 wesentliches, was einen daran es so zu bedienen wie damals KDE 3? Mir fällt da nichts ein. Ansonsten verklärst du hier KDE 3 aber ziemlich. Hast du überhaupt schon mal ein aktuelles Plasma 5 benutzt?

        Aber das soll natürlich niemanden daran hindern TDE zu verwenden. Aber man sollte sich im klaren sein, daß eine sinnvolle Pflege der Code-Basis kaum zu leisten ist von so ein paar Leutchen. Und daß es so wenige Entwickler sind, wundert mich wirklich nicht.

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          Von Condor am Fr, 13. Oktober 2017 um 08:35 #

          Qt3 ist wohl mehr ein Zombie, Stichwort LSB und Langzeitpflege. Portieren kann durchaus auch viel Geld kosten, zumal es vielleicht auch Gründe gibt, die wir als Aussenstehende nicht kennen können. Applets aus KDE3 Zeiten laufen nicht alle unter Plasma5. Du verstehst mich nicht richtig, es geht hier um die Gründe warum jemand TDE nutzt, ich selber kenne Plasma5, habe keine Schwierigkeiten in der Bedienung und hege keinen Gräuel gegen das Projekt. Es geht nicht darum was Plasma5 nicht kann, es geht darum was Plasma5 zu viel hat.

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      Von Falk am Do, 12. Oktober 2017 um 23:18 #

      Tritity ist ausgereift und stellt kam Anforderungen an die Hardware. Das ist Plasma leider immernoch nicht. Wenn alles optimal läuft, dann ist Plasma5 auch sehr schmal und schnell. Aber nur, wenn alles passt. Ich vermute mal, dass der Grafikartentreiber sehr wichtig ist und Plasma sehr sensibel darauf reagiert. Aber wer weiß.

      Ich bin zur Zeit auf Kubuntu gewechselt. Da läuft Plasma in eine minimal größeren Version als bei Opensuse stabil. Erstaunlich. Theoretisch müsste ich mal ein Haufen Bugreports an Opensuse schreiben (mindestens 4 - werde ich nächste Woche auch mal machen).

      Da hat man jahrelang Linux benutzt, will das aber eigentlich doch vor allem anwenden und nicht die ganze Zeit das System konfigurieren. Aber man fühlt sich plötzlich wieder wie ein Anfänger und hat auch keinen Bock, einen Haufen Anleitungen zu probieren (OK, das ist dann Erfahrung - der Anfänger würde denken, einfach mal probieren).

      Nein es geht nicht um die Skins, sondern um die Stabilität auch auf alter Hardware. Das kann Tritity. Kein Blingbling, nur arbeiten damit. (Ich habe sehr aktuelle Hardware mit UltraHD-Bildschirm und Displayport, aber auch ein Lenovo T61 und da läuft zufällig gerade wirklich Trinitry drauf - unfassbar praktische und schöne Oberfläche - mehr braucht man eigentlich nicht, wenn die Anwendungsprogramme nicht mehr brauchen)

      Zum Thema Win7 und 8.1:
      Wäre KDE3 damals länger gewartet worden und wären da Dinge wie der Networkmanager damals sofort glattgezogen worden, dann hätte Linux evtl. das Zeug gehabt, 2-stellige Prozentzahlen zu erreichen. KDE4 war damals noch nicht so weit, aber Sachen fertig zu entwickeln anstatt neues - das wollten die meisten der Community leider nicht - kann man auch niemandem vorschreiben.

      Heute das gleiche mit KDE4, aber es scheint so, dass es zumindest bei Plasma5 Licht am Ende des Horizonts gibt. Es soll ja LTS-Versionen geben. Nur eigentlich braucht das Blingbling von Plasma5 praktisch niemand. Weiß grad aber nichts, wo sich die Benutzerfreundlichkeit gegenüber KDE3 stark verbessert hat.

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      Von Pfirsich am Fr, 13. Oktober 2017 um 01:24 #

      TDE und auf Qt3 basierende Programme funktionieren problemlos unter X2Go [1], sowie SPICE.

      Wenn jemand Spaß daran hat, an KDE 3.5 weiter zu arbeiten und an Qt3, warum nicht? (:

      1. X2Go Desktop Environment Compatibility

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      Von qwertzu am Fr, 13. Oktober 2017 um 01:49 #

      "Hm ich hab den Sinn hinter dem Fork nie verstanden. "

      Der Hauptgrund, der zur Entstehung des Trinity-KDE3-Forks geführt hat, ist die katastrophale Qualität von KDE 4.1 in Kubuntu 8.10 gewesen. Damals gab es noch kein KDE Plasma 5, nur ein KDE4 in seinen "blutigsten" Anfängen.

      Hier ist der damalige Thread dazu:
      https://ubuntuforums.org/showthread.php?
      t=963695&s=8adc8fd4818bcdf46898f002405db3cd

      Madscientist ist Timothy Pearson, der Hauptentwickler des späteren KDE3-Trinity.

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      Von Oiler der Borg am Di, 17. Oktober 2017 um 15:22 #

      Hm ich hab den Sinn hinter dem Fork nie verstanden. Was kann TDE tolles was Plasma 5 heute nicht kann?

      in den den ersten 2, 3 Jahren von KDE4.... kein Thema
      aber Plasma Fünf kann man ja sogar drei Minuten anschauen , ohne zu kotzen :angel: im Gegensatz zum Vorgänger...
      auch scheint es nicht mehr ganz so labil zu sein wie der Vorgänger 8)

      Von daher denke ich, dass man Trinity langsam zu Grabe tragen kann..

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Von Tendenz Rot am Do, 12. Oktober 2017 um 23:57 #

Was ich mich immer frage ist, warum bestehen alle Verfechter spezieller Desktopenvironments laufend auf den mehr oder weniger sozialen Speicherverbrauch derselben? Wenn man nur einmal Firefox oder was weiß ich startet, dann ist es eh vorbei mit der Schlankheit des Desktops. Klar, ich kann alternative Programme wie claws-mail oder schlanke Bildbetrachter wählen, aber wenn ich ernsthaft arbeiten möchte, lande ich früher oder später bei irgendwelchen Memhogs. Da ist der Desktop mein kleinstes Problem. Zumindest was den Speicherverbrauch betrifft.

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    Von Anonymous am Fr, 13. Oktober 2017 um 11:17 #

    Nach Aufruf einiger Seiten auf Heise und Pro-Linux sieht das bei mir so aus (FVWM statt eines Desktop Environments):

    :~> free
    gesamt benutzt frei gemns. Puffer/Cache verfügbar
    3808112 192220 3165008 30640 450884 3383692

    Also 192 MB belegt trotz Firefox-Nutzung. Die RAM-Ersparnis bringt zwar nicht wirklich etwas, weil die knapp 4 GB ohnehin vorhanden sind und vor sich hin idlen, aber ich brauche nicht andauernd Gedenksekunden einzulegen, weil das DE damit beschäftigt ist, hunderte von MB nachzuladen, wenn ich irgendwas anclicke. Denn was das DE da nachlädt, ist eh' nur nutzloser Rotz, den ich nicht brauche.

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      Von tomkater68 am Fr, 13. Oktober 2017 um 15:05 #

      weil das DE damit beschäftigt ist, hunderte von MB nachzuladen, wenn ich irgendwas anclicke.

      Und was soll das sein, was da beim Anklicken angeblich nachgeladen wird? Ich benutze Plasma auf einem Notebook mit 2 GB Speicher und da gibt es keine Gedenksekunden.

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    Von Wiesensohle am Fr, 13. Oktober 2017 um 12:06 #

    Ich installiere Debian meist auf den alten Rechnern meiner Bekannten. Es ist schon ein Unterschied, ob man auf einem 1GB-System 700MB (LXDE) für den Browser übrig hat oder nur 300MB (KDE)…

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