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Mi, 18. Oktober 2017, 09:18

Software::Entwicklung

Windows Subsystem für Linux aufgewertet

Mit dem jetzt ausgelieferten Windows 10 »Fall Creators Update« erhält auch das Windows Subsystem für Linux eine Aufwertung.

Derrick Coetzee

Das Windows Subsystem for Linux (WSL) verliert mit der gerade stattfindenden Auslieferung des »Fall Creators Update« für Windows 10 nach über einem Jahr Testphase offiziell den Beta-Status. Für Anwender des Fast Ring im »Windows Insider Programm« wurde die Beta-Phase bereits mit dem Insider-Build 16251 Ende Juli beendet.

Somit ist WSL jetzt eine vollwertig integrierte Windows-Funktion, die volle Unterstützung über die normalen Windows-Support-Kanäle und auf GitHub erfährt. Zudem kann nun der normale User WSL benutzen, ohne extra den Windows-10-Developer-Modus einschalten zu müssen. Aber es hat sich noch mehr geändert.

Linux-Distributionen können künftig über den Microsoft Store direkt installiert werden. Den Anfang dabei machen Ubuntu, openSUSE und SUSE Linux Enterprise Server (SLES). Fedora und andere Distributionen sollen zeitnah folgen. Neu ist auch, das mehrere Distributionen parallel installiert und auch gestartet werden können.

Dabei sollten für jede Distribution zusätzliche zwei GByte Hauptspeicher eingeplant werden. War WSL bisher nur auf Windows-10-Desktop-Installationen einsetzbar, so läuft es künftig auch auf Windows-Server sowie auf Instanzen aus dem Microsoft-Cloud-Service Azure. Auch bei der Funktionalität hat WSL zugelegt, So werden nun USB und serielle Datenübertragung unterstützt.

Bestehende Ubuntu-Installationen in WSL funktionieren auch nach der Aktualisierung auf das »Fall Creators Update« weiterhin, erhalten jedoch keine Unterstützung mehr. Microsoft rät zu einer Neuinstallation einer aktuellen Version aus dem Microsoft Store. Datenbestände können als Tar-Archiv vor der Neuinstallation im Windows-Dateisystem zwischengelagert und hinterher wieder in das neue Linux-Dateisystem verschoben werden. Eine Zusammenfassung der Neuerungen bietet Microsoft im MSDN-Blog.

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