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Mi, 25. Oktober 2017, 09:27

Software::Spiele

München: Neuer IT-Referent bereitet Rückmigration vor

Münchens Stadtrat hat den Diplom-Ingenieur Thomas Bönig zum Leiter des neuen IT-Referats der Stadt gewählt.

Stadt München

Im Rahmen der Neuorganisation der IT der Stadt München hat der Stadtrat den Diplom-Ingenieur Thomas Bönig zum Leiter des neuen IT-Referats gewählt. Das neue 12. Referat der Landeshauptstadt soll in den nächsten mindestens sechs Jahren unter Bönig die Neugestaltung der städtischen IT der bayrischen Landeshauptstadt organisieren.

Bisher waren drei verschiedene Häuser für die IT der Verwaltung zuständig, was allzu oft für Beschwerden und Querelen sorgte. Der Sündenbock war oft genug LiMux, das angepasste Linux-Betriebssystem für die Münchner Verwaltung. Im Rahmen seiner Aufgabe, »die städtische IT organisatorisch und technisch effizient für die Zukunft aufzustellen« wird es eine der Hauptaufgaben von Bönig und den ihm unterstellten 1.100 Mitarbeitern sein, die Rückabwicklung von LiMux zu leiten.

Dem neuen IT-Chef sind neben dem städtische Eigenbetrieb und Dienstleister it@M auch die Hauptabteilung IT-Strategie, die IT-Steuerung & IT-Controlling im Direktorium (STRAC) sowie die für das dezentrale Informations-, Kommunikations- und Anforderungsmanagement zuständigen Einheiten in den Referaten und Eigenbetrieben der Stadt unterstellt.

Die Neuorganisation der IT wurde grob bereits im Frühjahr beschlossen. Im Rahmen dieser Umgestaltung soll bis 2020 auch ein neuer Windows-Client entwickelt werden. Eine endgültige Entscheidung über Umfang und Art der Rückabwicklung steht allerdings noch aus. Dazu soll zunächst eine Schätzung der Kosten und notwendigen Abschreibungen abgewartet werden, die im November erwartet wird. Allerdings nimmt die Stadt die endgültige Entscheidung bereits vorweg, indem die Informationsseite zu LiMux aus dem Suchportal der Stadt entfernt wurde. Sie ist nur noch über die Wayback-Machine des Web-Archivs zu finden.

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