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Thema: Red Hat: Digitale Transformation ändert Unternehmenskultur

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von jueshire am Sa, 11. November 2017 um 09:40 #

Der Kommentar von Anonymous war zwar lakonisch, aber deswegen keinesfalls fehl am Platze, denn im Artikel wird wohlwollend über die "Open Source"-Kultur und Offenheit gesprochen, aber Fragen zur gesellschaftlichen Ökonomie spart er vollkommen aus.

Eine Open Source-Strategie, die nachhaltig erfolgreich sein will, muss die Fragen nach Arbeitsplätzen und wie die Menschen ein Einkommen generieren können, einschließen. Es ist offenkundig, dass der Free Software-Gedanke mit einer auf Konkurrenz um exklusives Eigentum basierenden Wirtschaftsform nicht harmoniert.

Das IOT ist per definitionem darauf ausgelegt, den menschlichen Eingriff überflüssig zu machen, daher ist die alleinige Rede von "Innovationspotenzialen", ohne kritische Fragen zu stellen, ungenügend. Wenn man dann den Open Source-Gedanken hinzu nimmt, verschärft es die Dringlichkeit dieser Frage.

Wer "code sharing" betreibt, muss auch über "proft sharing" nachdenken, wenn er keine von Armut gespaltene Gesellschaft befördern will.

Hier greift der Artikel, genauso wie die Diskussion bei Red Hat, zu kurz.

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    Von Holger W. am Mo, 13. November 2017 um 07:01 #

    Ein meines Erachtens guter Kommentar, danke.

    Ich habe nichts dagegen, dass schwergewichtige Firmen wie RedHat ihr Geschäftsmodell auf OSS ausgelegt haben. Aber das sollte nicht dazu führen, auch wenn man ein Anhänger von OpenSource Software ist, unkritisch in frenetischen Beifall zu verfallen, nur weil RH nunmal OSS rund um Linux als Gewinnbringer für sich entdeckt hat. Das ist nicht hinreichend.

    Wer dadurch ganz aus dem Häuschen ist, gibt wohl eher ein gutes Beispiel dafür ab, dass man Technikfetischismus - der von gesellschaftlichen Belangen abseits der EDV weitgehend entkoppelt ist - auch hervorragend (oder sogar gerade hervorragend) auf dem Gebiet von freier Software ausleben kann.

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