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Fr, 10. November 2017, 11:58

Gemeinschaft::Organisationen

Red Hat: Digitale Transformation ändert Unternehmenskultur

Red Hat hat die Ergebnisse einer Umfrage zur Open-Source-Kultur in Unternehmen veröffentlicht. Demnach ändert die digitale Transformation viele Unternehmen grundlegend, vielfach haben sie bereits begonnen.

Jim Whitehurst, Präsident und Geschäftsführer von Red Hat

Red Hat

Jim Whitehurst, Präsident und Geschäftsführer von Red Hat

Die Umfrage ließ Red Hat bei seinen Kunden durchführen, rund 150 leitende Personen beantworteten die Fragen. Die Auswertung hat Red Hat jetzt in seinem Blog vorgestellt.

Die digitale Transformation ändert Unternehmen offenbar grundlegend. 91 Prozent der Teilnehmer waren der Meinung, dass die technologischen Entwicklungen dazu führen, dass die Unternehmen anders als bisher arbeiten müssen, um erfolgreich zu bestehen. Das bedeutet, dass die Unternehmen von innen betrachtet in einigen Jahren ganz anders aussehen werden als heute. 52 Prozent arbeiten bereits an der Umsetzung von Änderungsplänen, 10 Prozent haben schon Pläne, aber noch nicht mit der Umsetzung begonnen. Auch die Art, wie die Mitarbeiter zusammenarbeiten, wird sich ändern. 30 Prozent wollen bereits in den nächsten sechs Monaten signifikante Änderungen einführen, 23 Prozent im nächsten Jahr und 14 Prozent in den nächsten zwei bis drei Jahren.

In diesen Änderungsplänen besitzt die IT meist die höchste Priorität. 84% sind der Ansicht, dass die IT der Bereich ist, der am meisten zu einer Änderung der Firmenkultur beiträgt, wobei diese teils bereits stattgefunden hat, teils noch erwartet wird. Weit abgeschlagen sind die Bereiche der Personalverwaltung (24%), Schulungen leitender Mitarbeiter (23%), Finanzen (12%) und Marketing (12%).

Einige der Werte von Open-Source-Gemeinschaften sind Transparenz, Inklusion, Anpassungsfähigkeit, Zusammenarbeit und Gemeinschaft. Red Hat hat sich diesen Werten verschrieben, und auch bei den Kunden werden sie als extrem wichtig (18 bis 29 Prozent) oder sehr wichtig (36 bis 45 Prozent) angesehen. Die praktische Umsetzung bleibt dahinter allerdings zurück. 33% glauben, dass sie nicht die nötigen Ressourcen besitzen, um eine offene Kultur aufzubauen. 59% geben alte Systeme und veraltete Technologie als Hindernisse dafür an. 54% sehen zu sehr abgeschottete Abteilungen oder Teams als Problem, 51% auch die finanziellen Mittel. Andere Herausforderungen werden in einer hierarchischen Leitungsstruktur (43%), fehlendem Mitarbeiter-Engagement (33%) und Vorbehalte gegen das Teilen von Wissen und Daten (25%) gesehen.

Von den Unternehmen, die bereits mit Änderungen begonnen haben, werden Stärkung der Zusammenarbeit (54%), offenerer Dialog und Rückmeldungen durch alle Ebenen und Abteilungen (46%), transparentere interne Kommunikation und Daten (38%), Anpassung des Stils und der Strukturen der Leitung (31%) und Änderungen der Unternehmensziele (22%) als wichtigste Ziele angegeben.

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