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Mo, 13. November 2017, 12:51

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 18.3 Beta steht zum Test bereit

Linux Mint 18.3 »Sylvia« liegt mit den Desktop-Umgebungen Cinnamon und Mate als Betaversion zum Testen vor.

Noch gibt es keine Veröffentlichungshinweise vom Mint-Team, aber auf der Download-Seite stehen seit gestern Images in 32- und 64-Bit für die Desktops Cinnamon und Mate zum Test bereit. Diese Abbilder sind noch nicht freigegeben, können aber bei Softpedia herzuntergeladen werden. Die neue Runde von Linux Mint basiert auf der dritten Aktualisierung von Ubuntu 16.04 LTS »Xenial Xerus« und bringt zur Aktualisierung Kernel 4.10 aus dem Hardware-Enablement-Paket (HWE) für Ubuntu 17.04 »Zesty Zapus« mit.

Die beiden Desktops sind als Cinnamon 3.6.2 und Mate 1.18 auf den Abbildern zu finden. Für den neuen Zyklus wurde das Backup-Werkzeug stark überarbeitet. Wie Chefentwickler Clement Lefebvre bereits im letzten Monatsbericht mitteilte, wird für Linux Mint 18.3 das Backup-Tool komplett überarbeitet. Es soll »weniger können als bisher, das aber besser«.

Eine wesentliche Änderung bezieht sich auf die Berechtigungen. Das überarbeitete Werkzeug benötigt keine Root-Rechte mehr. Darüber hinaus wurde die Komplexität reduziert. Der Anwender wird nicht mehr nach einer Quelle oder der Art des Backups gefragt. Vielmehr beschränkt sich die Anwendung nun auf die Sicherung des Home-Verzeichnisses. Es sichert alle dort befindlichen Daten in ein Tar-Archiv und stellt diese bei Bedarf an alter Stelle mit den gleichen Besitzrechten und Zeitstempeln wieder her.

Mint 18.3 erhält zusätzlich ein Snapshot-Tool, das auf den Namen »Timeshift« hört. Die für Ubuntu entwickelte Anwendung ist auf das Anlegen und Wiederherstellen von System-Schnappschüssen spezialisiert. Das Tool verwendet Rsync und bietet zusätzlich an, bei Btrfs als Dateisystem dessen Snapshot-Funktionalität einzubinden.

Fotostrecke: 3 Bilder

Timeshift Snapshot-Tool
Mint 18.3 Backup-GUI
Mint 18.3 Backup-GUI
Mit Cinnamon 3.6 wurde HiDPI standardmäßig aktiviert. So bleibt Anwendern mit entsprechenden Displays der Weg in die Einstellungen erspart, um die Funktion zu aktivieren. Auch der Treiber-Manager erhielt verbesserte HiDPI-Unterstützung. Die Bedienleiste des PDF-Readers Xreader wurde durch Navigationsknöpfe aufgewertet. Zudem erkennt Xreader die Display-Größe jetzt korrekt, so dass eine Darstellung mit 100 Prozent exakt der Größe auf Papier entspricht. Mit Version 18.3 wird zudem letztmalig neben Cinnamon, Mate und Xfce auch ein KDE-Plasma-Desktop ausliefert. Die entsprechenden Pakete bleiben aber auch darüber hinaus zur Installation verfügbar.

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Kommentare (Insgesamt: 3 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Unbelievable (polix, Mo, 13. November 2017)
Unbelievable (Deputy, Mo, 13. November 2017)
Kleiner Tippfehler im Text (polix, Mo, 13. November 2017)
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