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Thema: OpenSuse Tumbleweed führt Schnappschüsse ein

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von KarlHeinz am Di, 28. November 2017 um 10:01 #

Es geht hier um Pakete die nicht Teil der Distribution sind. Die distribution selber ist natürlich immer konsistent ...

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Von KDE Fan am Di, 28. November 2017 um 10:25 #

komme es beispielsweise nicht selten dazu, dass bei einem Update von Qt viele Anwendungen vorerst nicht funktionieren und erst sukzessive wieder auf den neuesten Stand gebracht werden müssen
Was bringt einem dann unabhängig von der neuen Snapshot Sache ein Rolling-Release OS, wenn alles nur ein Glücksspiel ist, ob etwas funktioniert? Dachte der Sinn eines RR ist, dass alles aktuell ist UND funktioniert, da getestet.

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Von Oiler der Borg am Di, 28. November 2017 um 11:58 #

Mit der neuen Einrichtung sollen konservativere Anwender angesprochen werden
Da wird doch wieder eine Zielgruppe angesprochen, die es nicht gibt!

Konservativere Anwender nehmen Debian oder CentOS, die experimentierfreudigen betrachten Leap als grosses Abenteuer
und dann gibt es auf der anderen Seite Leute, die wollen es aktuell, die greifen zur Rolling Distri... die wollen es aber nicht hier ein Bisschen aktuell, da ein Bisschen aktuell, die wollen bleeding Edge am Puls der Zeit - mit kanten...

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    Von Sheldon am Di, 28. November 2017 um 12:09 #

    Es macht schon Sinn. Tumbleweed ist eine RR, ergo sehr aktuell. Doch leider kann es passieren, dass einige Paket so extrem neu sind, dass gewissen Abhängigkeiten nicht mehr passen. Ich begrüße diese Entwicklung, wenn einige Anwendungen nicht passen, dann habe ich die Möglichkeit auf einen vorherigen Snapshot zurück zugehen.
    Im Grunde ist es jetzt eine RR Plus ;-)
    Ein dickes Dankeschön an die Entwickler!

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      Von KDE Fan am Di, 28. November 2017 um 15:52 #

      Und was soll dann das:

      Die Distribution hebt sich von den anderen aktuellen Repositorien wie beispielsweise »Factory« dadurch ab, dass es sich um offizielle stabile Paketversionen handelt, deren Zusammenspiel mit anderen Paketen getestet wurde.

      Wenn doch alles getestet wurde, darf sowas wie mit KDE ja eigentlich nicht passieren. Oder sehe ich das falsch?

      Die Aussage aus dem PL Artikel steht im Widerspruch zu Deiner Aussage:

      Doch leider kann es passieren, dass einige Paket so extrem neu sind, dass gewissen Abhängigkeiten nicht mehr passen.

      Ich dachte immer, ein RR ist top aktuell UND stabil.

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        Von Sheldon am Di, 28. November 2017 um 16:40 #

        Wer sagt das eine RR absolut stabil ist? Eine RR ist immer nur relativ stabil, die eigenen Hauptkomponenten sind stabil, Fremdpakte können durchaus Probleme bereiten. Ich habe so ziemlich alle RR ausprobiert die es gibt, keine davon war absolut stabil. Debian RR ist nichts anderes als Debian mit dem "Unstable sid" Repo. Guckst du Distrowatch https://distrowatch.com/table.php?distribution=debian
        Bei diesem Namen muss ich schon über deine Aussagen lachen. "Unstable" sagt doch alles!

        Bei deinem ersten Post bringst du einiges durcheinander. Seit wann ist Leap ein großes Abenteuer? Es basiert zum Teil auf der kommerziellen SUSE Linux Enterprise Server Version. Stabiler geht es fast nicht mehr. Du meinst wahrscheinlich Tumbleweed! Informiere dich, bevor du hier mit Falschinformationen "Fake News?" um dich haust.

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          Von KDE Fan am Di, 28. November 2017 um 23:52 #

          Bei deinem ersten Post bringst du einiges durcheinander. Seit wann ist Leap ein großes Abenteuer?
          Du bringst hier selbst was durcheinander, denn ich habe Leap überhaupt nicht erwähnt. Hast vielleicht auf den falschen Post geantwortet
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          Von KDE Fan am Mi, 29. November 2017 um 00:24 #

          Wer sagt das eine RR absolut stabil ist? Eine RR ist immer nur relativ stabil, die eigenen Hauptkomponenten sind stabil, Fremdpakte können durchaus Probleme bereiten.

          Das stellt das OpenSuse Tumbleweed Portal selbst so dar. Hier mal einige Zitate, womit geworben wird.

          Die Distribution Tumbleweed ist eine vollständige Rolling-Release-Version von openSUSE mit den neuesten stabilen Paketversionen. Es basiert auf von openQA automatisiert getesteten Schnappschüssen der Entwicklungsversion von openSUSE namens Factory. Tumbleweed empfiehlt sich somit vor allem für Entwickler und Enthusiasten, die ein bisschen Handarbeit bei der Pflege Ihres Systems nicht scheuen. Auch Tester und generell Anwender, die die neueste, aber stabile Software wollen, sind eingeladen, Tumbleweed auszuprobieren.

          Tumbleweed basiert auf Factory, openSUSEs Haupt-Code-Basis. Tumbleweed wird durch "Bleeding Edge Software aus Factory" aktualisiert, die integriert, stabilisiert und zusätzlich getestet wurde. Tumbleweed enthält die aktuellsten stabilen Applikationen, ist zuverlässig und bereit für den Alltagsgebrauch.

          TW als RR Distri wird sogar alltagstauglich deklariert. Stabile Anwendungen heißt doch wohl, dass die zugrunde liegenden Libs, wie hier z.B. Qt, in der richtigen Version geliefert werden. Wenn Anwendungen wegen falscher oder zu aktueller Libs nicht mehr starten oder richtig laufen, wären sie eben ja gerade nicht stabil und alltagstauglich. Sie schreiben sogar, dass auch alles getestet wird UND integriert ist. Darunter verstehe ich auch Abhängigkeiten bzgl. der Versionsnummern. Ansonsten wären Anwendungen und Libs nicht kompatibel. Bleeding Edge heisst nicht automatisch, dass jede Teilkomponente in der top aktuellsten Version vorliegt. Und dies steht auch nicht auf dem Portal.

          Das Portal nennt nur mögliche Einschränkungen bzgl. Kernel Modulen, wie z.B. propri. Grafiktreiber.

          Wer sollte openSUSE Leap anstelle von Tumbleweed nutzen?

          Obwohl jegliche Anstrengung unternommen wird, diese Produkte zu bauen, gibt es keine Garantie darauf, sämtliche zusätzliche Module aus openSUSE Leap wie beispielsweise Vmware oder VirtualBox zu haben. Und obwohl die Packman Tumbleweed Paketquelle versucht, diese zu liefern gibt es keine Garantie, dass sie immer Erfolg damit haben. Der Grund dafür sind Inkompatiblitäten mit dem schnell sich entwickelnden Linuxsystemkern. Die Probleme mit proprietären Grafiktreibern sind ähnlich und es gibt keine Garantie, dass sie morgen noch funktionieren selbst wenn sie es heute noch tun. Wenn Ihr auf einen proprietären Grafiktreiber angewiesen seid und nicht wisst, wie man seine eigenen zusätzlichen Kernelmodule kompiliert und das nicht lernen wollt bzw. nicht darauf achtet, was aktuell aktualisiert wird, verwendet Tumbleweed bitte nicht.

          Wer Tumbleweed besser nicht verwenden sollte

          Anwender proprietärer Grafik-Treiber (AMD Catalyst, Nvidia) sollten besser beim normalen openSUSE bleiben, es sei denn, sie wollen sich in die jeweiligen Themen etwas einlesen, siehe NVIDIA oder AMD/ATI. Ebenso kann nicht dauerhaft garantiert werden, dass Virtualisierungs-Software wie VMware oder Virtualbox immer zur Verfügung stehen.

          Alle gemachten Einschränkungen beziehen sich auf Kernelmodule, nicht auf die Anwendungen.

          Als Endnutzer kann ich aus den Werbeaussagen NICHT ableiten, dass es normal ist oder vorkommen könnte, dass ein Tumbleweed-Update mal eben ein so aktuelles Qt einspielt, dass z.B. sämtliche Plasma Anwendungen erstmal nicht mehr benutzbar sind. Mag sein, dass es in der Praxis so ist. Geworben wird auf dem Portal aber, dass TW alltagstauglich und stabil ist und dies eben dann gerade nicht passieren dürfte.

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    Von skinnie am Di, 28. November 2017 um 18:27 #

    Konservative Opensuse Nutzer waren bisher auf Leap angewiesen. Leap ist überhaupt kein Abenteuer, sondern funzt seit 42.2 absolut problemlos. Wenn man nicht zwingend auf Plasma steht, sogar seit Beginn an (42.1).

    Trotzdem werde ich auch mit der Snapshot Funktion wohl nicht auf Tumbleweed umsteigen. Leap hat sich nicht nur bei mir als stabil und zuverlässig erwiesen, wenn auch längere Zeit eher mit einer anderen DE, als Plasma/KDE5. Letzteres scheint allerdings ebenfalls wieder eine stabile und zuverlässige DE zu sein, so dass ich auf meinen früheren Lieblings Desktop wohl wieder zurückgehen werde. Seit dem Ende von KDE4 nutze ich xfce.

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      Von Sheldon am Di, 28. November 2017 um 19:44 #

      Ich nutze Leap schon längere Zeit, davor war es Tumbleweed. Tumbleweed kam mir von allen RR am stabilsten vor, trotzdem musste ich hin und wieder bei Fremdpaketen Hand anlegen. Ich wollte anfänglich Leap nur testen, bin aber letztendlich hängen geblieben, weil alles so rund läuft.

      Leap ist sehr stabil, es macht richtig Spaß damit zu arbeiten. Wenn du die richtigen Repos auf Leap einbindest, dann hast du die Anwendungen auf dem neusten Stand, ohne am Leap Unterbau rum schrauben zu müssen und Gefahr zu laufen, dass es irgendwo hackt.

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        Von skinnie am Mi, 29. November 2017 um 01:07 #

        Da, wo ich die Anwendungen am neuesten (stabilen) Stand unbedingt haben will, mache ich es seit jeher so. Ich nutze Suse/Opensuse seit Suse 8.0. Allerdings leide ich nicht an Versionitis. Sprich, mir sind Stabilität und Ausgereiftheit wichtiger, als der neueste "Schnickschnack".

        Plasma/KDE5 war leider lange Zeit eine mittlere Katastrophe, daher bin ich halt auf xfce ausgewichen. So what! Das ist der schöne Unterschied zu einem weit verbreiteten OS aus Redmond. Gefällt der Desktop aus irgend einem Grund nicht, kann man unter unzähligen anderen wählen. :)

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    Von nico am Mi, 29. November 2017 um 08:28 #

    Natürlich gibt es die Zielgruppe. Der richtige "Konservative Anwender" ist aber nicht gemeint. Für die gibt es Leap.

    Es gibt Dinge für die benötigt man relativ aktuelle Versionen von bestimmten Anwendungen oder Frameworks, welche nicht von den stabilen Versionen ausgeliefert werden. Ein Backport kann sehr problematisch sein, weil einzelne Bibliotheken inkompatibel werden und dann andere Anwendungen nicht mehr Funktionieren. Gleichzeitig kann ein RR seinerseits zu viel Risiken und Probleme mitbringen. Ein RR mit stabilen Snapshots ist in der Tat etwas, dass sich viele wünschen

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    Von Argh am Mi, 29. November 2017 um 20:28 #

    Stimmt schon. Konservative die auf Sicherheit keinen Wert legen nehmen Debian.

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