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Di, 12. Dezember 2017, 08:37

Software::Desktop::KDE

Elisa 0.0.80 veröffentlicht

Im Frühjahr erstmals angekündigt, ist der neue KDE-Player Elisa jetzt in einer ersten Alphaversion erschienen.

Elisa Music Player

Elisa

Elisa Music Player

Elisa soll ein einfacher moderner Musikplayer für die KDE-Plattform sein und liegt nach der offiziellen Ankündigung im April nun in einer ersten Alphaversion vor. Nachdem Amarok seit Jahren kaum Entwicklung erfährt und auch andere Player für die Qt-Plattform ziemlich angestaubt sind, beschäftigt sich der französische Entwickler Matthieu Gallien seit eineinhalb Jahren mit dem Projekt, dem er eine Designvorlage der KDE-Visual-Design-Group (VDG) zugrunde legt. Andrew Lakes Design for a Music Player wurde dabei ziemlich nah übernommen. Technisch baut Elisa auf Qt und KDE Framworks 5. Das Indexieren von Musik kann entweder mit dem KDE-eigenen Baloo oder mit einem externen Indexer erledigt werden.

Bei Elisa geht es mehr um das Abspielen von Musik als um eine umfangreiche Verwaltung der Musiksammlung. Das obere Viertel der Bedienoberfläche ziert eine breite Musikleiste, die das aktuelle Stück in den Vordergrund rückt. Darunter ist das Fenster dreigeteilt, wobei links die eingebundene Musiksammlung und in der Mitte die Cover der darin enthaltenen Alben präsentiert werden. Rechts wurde die Playlist angedockt. Die Navigation in der Bibliothek findet anhand der Alben, der Interpreten oder der Titel statt, weitere Navigationsmöglichkeiten sollen folgen.

Elisa kann derzeit aus dem Quellcode gebaut oder als Flatpak (296 MByte) heruntergeladen werden. Über erste Pakete verfügen Fedora, Neon und das Arch AUR, während Windows-Builds von der Binary Factory KDE zur Verfügung gestellt werden.

Sobald mithilfe des Feedbacks der ersten Alphaversion möglichst viele Fehler eliminiert und alle geplanten Features implementiert sind, soll Elisa den KDE-Review-Prozess durchlaufen. Die Entwicklung kann auf Phabricator verfolgt werden. Derzeit eignet sich Elisa nur zum Testen, als täglicher Music Player ist das Programm aufgrund der frühen Version noch nicht geeignet. So lässt sich derzeit nur /home/USER/Music als Quelle einbinden.

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